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Staatsoperette: Schwelbrand an Balken ruft erneut Feuerwehr auf den Plan

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Die Dresdner Feuerwehr musste Pfingstmontag erneut zur ehemaligen Staatsoperette in Leuben ausrücken. Ein Anwohner meldete am späten Nachmittag eine Rauchentwicklung in der Brandruine. 

Vor Ort bestätigte sich die Lage: Aus dem hinteren Gebäudeteil trat heller Rauch aus, zudem war deutlicher Brandgeruch wahrzunehmen. Die Einsatzkräfte verschafften sich Zugang zum Gebäude und brachten eine Drehleiter in Stellung. 

Schwelbrand im Inneren des Hauses

Der Brandherd konnte rasch lokalisiert werden: Mehrere Holzbalken schwelten und entwickelten Rauchgase. Die Brandbekämpfung erfolgte gezielt mit einem Strahlrohr vom Korb der Drehleiter aus.

Nach Abschluss der Nachkontrolle wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Verletzt wurde niemand. Für etwa 20 Minuten musste die Pirnaer Landstraße teilweise gesperrt werden. Davon war auch der ÖPNV der Dresdner Verkehrsbetriebe betroffen. 

Großbrand am Freitag zerstörte das Gebäude

Das frühere Domizil der Staatsoperette ist in der Nacht zu Sonnabend vollständig ausgebrannt. Der Schaden wurde von der Polizei zunächst auf einen sechs- bis siebenstelligen Betrag geschätzt. Brandursachenermittler haben den Angaben zufolge ihre Untersuchungen abgeschlossen. 

Die Auswertung der Ergebnisse dauere noch an. Eine Selbstentzündung etwa durch einen technischen Defekt sei mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen, hieß es auf Nachfrage.