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SPD: Förderplanung der Jugendhilfe ist nicht transparent
Im Dresdner Rathaus gibt es weiter Zoff um die Kinder- und Jugendhilfe. Zwar hat die Verwaltung jetzt eine Vorlage für die Förderplanung vorgelegt, nach Ansicht der SPD-Fraktion kommt das aber fünf Tage zu spät, um es im Jugendhilfeausschuss behandeln zu können.
Das sei intransparente und verantwortungslos, kritisiert die SPD. Damit werde eine öffentliche Debatte bewusst verhindert.
Freie Trägern fehlt Planungssicherheit
Im Budget der Jugendhilfe klafft allein in diesem Jahr noch immer ein Loch von 4,8 Millionen Euro. Im Jahr 2026 sind es nach Angaben der SPD 6,6 Millionen Euro.
„Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Engagierten in der Kinder- und Jugendhilfe“, wettert Hendrik Müller, Sprecher für Kinder-, Jugend- und Familienpolitik der SPD-Fraktion. „Eine Vorlage dieser Tragweite einfach durch die Hintertür in die nicht-öffentlichen Unterausschüsse zu schleusen, ist demokratisch höchst fragwürdig und inakzeptabel“.
