++ EIL ++

So schön ist der Seidel-Park in Striesen geworden

Zuletzt aktualisiert:

In Dresden-Striesen ist die Umgestaltung des Seidel-Parks abgeschlossen. Seit September hatte das Amt für Stadtgrün unter anderem beschädigte Wege saniert, Bänke erneuert und Bepflanzungen ausgetauscht.

Auch Rhododendren in historischen Sorten zieren nun wieder das Rondell. Damit wird eine Verbindung zur Geschichte des Parks geschaffen, der früher mit seiner Rhododendronzucht zur Gärtnerei Seidel gehörte.

Ganze Anlage ist ab Frühjahr wieder zugänglich

Seit Anfang März 2025 sind die Rekonstruktionsarbeiten im Hermann-Seidel-Park beendet. In den kommenden Wochen müssen sich noch die Wege-Decken festigen und die Rasenflächen entwickeln. Dann können Besucherinnen und Besucher wieder durch diesen Teil des denkmalgeschützten Parks auf barrierefreien Wegen spazieren. In der Mitte des kreisförmigen Sitzplatzes pflanzten Gärtner als besonderen Akzent einen Taschentuchbaum (Davidia), der während der Blüte auffallend taschentuchähnliche, weiße Hochblätter hat.

Christian Barth, Stadtbezirksamtsleiter von Blasewitz, betont: „Der Erhalt und der Schutz der Grünflächen und Parks im Stadtbezirk sind ein generationsübergreifendes Herzensanliegen unserer Bürgerinnen und Bürger. Dies verbinde ich mit der Hoffnung auf eine schonende und sorgsame Nutzung.“ Auf rund 300.000 Euro belaufen sich die Planungs- und Baukosten für das Vorhaben. Der Freistaat Sachsen fördert die Sanierung über das Programm „Sachsen barrierefrei 2030“ mit rund 160.000 Euro. Der Stadtbezirk Blasewitz stellte weitere 149.000 Euro bereit.

Zur Geschichte des Hermann-Seidel-Parks

Der Hermann-Seidel-Park befindet sich auf einem Teil der Flächen des früheren Gärtnereibetriebs Hermann Seidel. Nach dessen Umzug nach Laubegast Ende des 19. Jahrhunderts übernahm die Stadt Dresden das Gelände. Ab 1920 wurde das Areal zu einem Volkspark ausgebaut. Die Rhododendronzüchtungen Seidels, die an ihrem Standort verblieben waren, bildeten den Grundstock für eine neue Bepflanzung.