Völkerschlachtdenkmal: See der Tränen sieht zum Heulen aus
Der sogenannte „See der Tränen“ sieht ein bisschen zum Heulen aus: Das große Becken am Fuße des Völkerschlachtdenkmals hat offensichtlich ein riesiges Algenproblem!
Sind die Algen giftig?
Die gute Nachricht: „Es ist nicht gefährlich, der pH-Wert stimmt, der Sauerstoffgehalt auch, den Fischen geht es gut“, erklärt Anselm Hartinger, Geschäftsführer der Stiftung Völkerschlachtdenkmal auf Nachfrage. „Aber es sieht natürlich nicht gut aus und kommt mittlerweile auch jedes Jahr wieder.“
Diesmal sei es besonders schlimm, weil letztes Jahr wenig Regen gefallen sei. Hartinger: „Wir mussten das Becken mit Brunnenwasser nachfüllen und das ist relativ nährstoffreich.“ Dadurch seien die Kiesel-Algen besonders gut aufgeblüht. Zwar würden sie in einigen Wochen nach unten sinken, doch seien sie im nächsten Jahr dann leider wieder so massiv da.
Denkmal-Hüter suchen verzweifelt nach einer Fach-Firma
Man suche deshalb momentan nach einer Lösung, wie man die Algen ohne Einsatz von Chemie eindämmen könnte, so Hartinger weiter. „Deshalb gerne wenn jemand eine Idee hat, wer das abfischen kann, wenn jemand eine Technologie hat: Wir würden das natürlich gerne beseitigen.“ Denn man wolle natürlich das Wasserbecken „als wunderbar glänzenden Spiegel vor unserem Denkmal wieder zum Leuchten bringen.“