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Sächsische Bauern fordern Land für Landwirte

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Die „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland“ (AbL) hat einen neuen Vorstand gewählt. Der neue Chef stellt sogleich Forderungen an die Landesregierung in Sachsen.

Zum Vorstandsvorsitzenden gewählt worden ist der Landwirt Clemens Risse aus Gröbern bei Niederau im Landkreis Meißen. Er vertritt jetzt die bäuerlichen Betriebe in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Er wolle mit den frisch gewählten Regierungen in Thüringen und Sachsen ins Gespräch zu kommen, so Risse. Wichtig sei eine gute Zusammenarbeit.

Eine seiner Forderungen: Junglandwirte brauchen Zugang zu Land, das sie bestellen können. Der Ausverkauf von Äckern in Mitteldeutschland an branchenfremde Investoren müsse verhindert werden, meint Risse. Außerdem sollten Landwirte in Sachsen gentechnikfrei und klimaschonend arbeiten können.