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Rolle rückwärts: Dresden stellt doch die Brunnen an!

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Dresden lenkt im Streit um die trockengelegten Brunnen überraschend ein. Oberbürgermeister Dirk Hilbert teilte am Mittwochnachmittag mit, dass die Stadt die Inbetriebnahme der Wasserspiele nun doch vorbereite.

Das Geld dafür soll durch Umschichtungen im Haushalt aufgetrieben werden, woher genau ist noch unklar.

„Auf Anordnung des Oberbürgermeisters werden sowohl im Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, als auch im gesamten Geschäftsbereich Umwelt und Klima, Recht und Ordnung intensiv alle Kostenstellen geprüft, um die notwendigen Konsolidierungsbeiträge anderweitig zu erwirtschaften“, heißt es in einer Mitteilung. Und weiter: „Wo dafür welche Beträge in welchen Höhen eingespart werden müssen, steht derzeit noch nicht fest, da dies auch davon abhängt, welche Kosten mit der Inbetriebnahme der funktionstüchtigen Brunnen entstehen werden.“

Mit der Entscheidung kommt der OB den Stadträten zuvor, die eigentlich morgen per Eilantrag die Brunnen in Betrieb nehmen wollten. Dresden hatte die Anlagen nicht angestellt, weil die Stadt sparen muss. Daran gab es heftige Kritik. Die Dresdner, aber auch viele Touristen standen kopfschüttelnd vor den trockengelegten Wasserspielen. Stadträte verschiedener Fraktionen machten sich für die Inbetriebnahmen stark.