Neuer Bruch: Zustand der Carolabrücke immer schlechter
Der Zustand der Carolabrücke verschlechtert sich weiter. Bereits in der Nacht auf Donnerstag wurde ein weiterer Spannstahlbruch entdeckt. Das teilte die Stadt am Freitag mit. Die kontrollierte Schiffsdurchfahrt wurde daher bis mindestens Sonntag unterbrochen.
Sollte bis dato kein weiterer Bruch verzeichnet werden, können einzelne Durchfahrten wieder genehmigt werden. Die Dresdner Stadtverwaltung stehe dazu in engem Austausch mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Elbe, heißt es in einer Mitteilung.
Mitte Februar waren mehrere Brüche in den noch stehenden Teilen der Carolabrücke entdeckt worden. Das Bauwerk gilt seitdem als akut einsturzgefährdet. Die Stadt hatte wegen des verschlechterten Zustandes beschlossen, auf eine Ausschreibung für den Abriss zu verzichten und den Auftrag für den Abbruch direkt an ein Unternehmen vergeben: Die Bautzner Firma Hentschke Bau GmbH.
Um möglichst schnell zu starten, wird der Bereich derzeit nach Kampfmitteln abgesucht. Auch dafür hat die Stadt ein Unternehmen beauftragt.
Wie konkret der Abriss ablaufen soll, dazu wird am kommenden Dienstag (4. März) informiert.