Marion Ackermann sagt „Tschüß“
Diese Woche ist Marion Ackermann feierlich als Leiterin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verabschiedet worden. Bei der internen Veranstaltung im kleinen Kreis waren laut SKD nur wenige geladenen Gästen anwesend, darunter Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Kulturministerin Barbara Klepsch, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert sowie der Kunstsammler Egidio Marzina.
In Ackermanns Amtszeit fallen Erfolge wie die Caspar-David-Friedrich-Ausstellung, zwei Neueröffnungen von Museen und die Erhaltung des Gerhard-Richter-Archivs in Sachsen. Aber Marion Ackermann leitete die SKD auch während der Coronakrise und dem Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe.
Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch: „Marion Ackermann hat die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit großem Engagement geführt und mit neuen Visionen bereichert. Unter ihrer Leitung haben die SKD nicht nur ihre Sammlungen erweitert, sondern auch zahlreiche wegweisende Ausstellungen und Projekte realisiert, die national und international Beachtung fanden. Ihre Arbeit hat Dresden als Kunst- und Kulturstadt vorangebracht. Ich danke Marion Ackermann im Namen der Landeshauptstadt Dresden für ihren unermüdlichen Einsatz. Die SKD haben sich unter ihrer Leitung in den vergangenen Jahren weiter zu einem progressiven, lebendigen Museumsverbund entwickelt, der das kulturelle Leben wie die touristische Attraktivität Dresdens entscheidend voranbringt.“
Nach acht Jahren Amtszeit wechselt Ackermann zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin. Wer ihre Stelle in Dresden künftig übernehmen soll, wurde bislang noch nicht bekanntgegeben.