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Lebenslänglich für Leipziger Obdachlosen-Killer

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Der Ukrainer Olekandre T. (25), der im April 2024 in einem Container unweit des Leipziger Hauptbahnhofes einen Obdachlosen ermordete, wurde am Montag vom Landgericht zu lebenslänglicher Haft verurteilt. In dem Container übernachteten mehrere Obdachlose verschiedener Nationalitäten. Der 43-jährige Deutsche hatte sich beschwert, hatte sich darüber beschwert, dass ein anderer Ukrainer zu laut schnarchte. Daraufhin bat er ihn offenbar, den Container zu verlassen und Flaschen sammeln zu gehen.

Als T. (ebenfalls obdachlos) das tags darauf hörte, fiel er über den 43-Jährigen her, um sich zu rächen. Alle anderen Obdachlosen wies er an, den Container zu verlassen. Danach prügelte der Angeklagte wie im Rausch sein Opfer brutal nieder (Schädelbruch) und erdrosselte ihn mit einem weißen Kopfhörerkabel. Er war erst vier Tage zuvor wegen einer anderen Sache aus der Haft entlassen worden. Die 1. Strafkammer des Leipziger Landgerichts ordnete neben der lebenslangen Freiheitsstrafe eine Sicherungsverwahrung an, um die Allgemeinheit danach vor seiner Brutalität zu schützen.