- Dresdner müssen künftig mehr fürs Wasser zahlen: Die Abwassergebühren steigen.
Fürs Händewaschen und Co: Abwassergebühren steigen
Erstmals seit 5 Jahren erhöhte Dresden die Abwassergebühren. Sie steigen ab 1. Januar 2026 von derzeit 1,97 Euro pro Kubikmeter auf 2,45 Euro pro Kubikmeter. Für die Dresdner bedeutet das: Sie zahlen künftig pro Person etwa 1,40 Euro mehr im Monat, das entspricht rund 17 Euro im Jahr. (bei einem Durchschnittsverbrauch von derzeit 96 Litern Wasser am Tag pro Person).
Auch die Niederschlagswassergebühr steigt von derzeit 1,56 Euro leicht auf 1,64 Euro je Quadratmeter und Jahr. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus sind das acht Euro pro Jahr, bei Mehrfamilienhäusern fällt die Steigerung je Haushalt entsprechend geringer aus.
Ein Grund für die Erhöhung seien laut Stadt die allgemeinen Kostensteigerungen, vor allem im Bereich Energie oder Löhne.
Zudem müsse die Stadtentwässerung kräftig in ihr Abwassernetz investieren. Das Netz müsse u.a. ausgebaut und fit für die Ansiedlung der Chip-Industrie gemacht werden, die einen hohen Wasserverbrauch mit sich bringt.
