Freistaat schickt wieder Nachtschlichter ins Partyleben der Neustadt
Auch in diesem Jahr sollen wieder Nachtschlichter auf den Straßen der Neustadt unterwegs sein. Dafür gab es vom Freistaat eine Finanzspritze in Höhe von rund 125.000 Euro. Damit das Projekt in die nächste Runde gehen kann, muss Dresden jedoch auch einen Anteil aus eigener Tasche finanzieren. Etwa 57 000 Euro müssen aus dem städtischen Haushalt gezahlt werden. Genau dazu fehlt noch das GO vom Stadtrat – aufgrund der angespannten Haushaltslage, steht die Entscheidung noch aus.
Das Team der Nachtschlichter ist seit fünf Jahren zu später Stunde rund um Assieck und Co. unterwegs. Die Helfer setzen sich für Rücksichtnahme und Respekt ein und versuchen, in Konfliktsituationen zu vermitteln. Nach 120 Einsatztagen im vergangenen Jahr hatte das Streetworker-Team eine positive Bilanz gezogen. So führten die Konfliktmanager in den späten Abend- und Nachtstunden mehr als 1.200 Gespräche. Angesprochen wurden vor allem Partygäste, Anwohnende, Gewerbetreibende und Menschen in Notsituationen. Immer gut erkennbar durch ihre rote Arbeitskleidung mit der gelben Aufschrift. In dem Projekt arbeiten Polizei, Gemeindlicher Vollzugsdienst, soziale Träger und weitere Akteuren zusammen, um das „Klima“ im Areal zwischen Stauffenbergallee und Elbufer zu verbessern.