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Flottenparade ausverkauft! Das ändert sich wegen der Carolabrücke

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Am 1. Mai ist es soweit: Die beliebte Dampfer-Parade prozessiert wieder von Dresden Richtung Pillnitz. Das beliebte Event konnte auch die eingestürzte Carolabrücke nicht verhindern. Doch sie ändert einiges in den Abläufen.

Doch der Reihe nach: Am Mittwoch vergangene Woche kehrte gerade rechtzeitig das letzte Schiff aus der Laubegaster Werft zurück ans Terrassenufer - das Salonschiff August der Starke. „Es wurde für über 2 Mio. Euro seit Januar saniert, hat vier Salons, ein Sonnendeck und Platz für 473 Passagiere“, erklärt Flotten-Sprecher Christoph Springer. Der etwas traditionelle beige-grüne Anstrich wurde durch einen modernen schwarz-weißen ersetzt, im Inneren modernste Konferenz- und Veranstaltungstechnik verbaut. „Es ist nun identisch zur Gräfin Cosel, die die gleiche Sanierung durchlief“, so Springer. Damit haben nun ausreichend Kapazitäten für Veranstaltungen auf dem Wasser. 

Schiffe starten gestaffelt

Doch die müssen sich seit über einem halben Jahr auch am Abriss der Carolabrücke orientieren. Für die Flottenparade heißt das: Vorm Start 10 Uhr, werden einige Schiffe (ohne Passagiere) noch vom Terrassenufer hinter die Carolabrücke (Richtung Albertbrücke) verlegt. Dort findet diesmal der Einstieg statt. „Da wir aber dort keine Anlegeplätze für elf Schiffe gleichzeitig haben, legen die Schiffe gestaffelt ab“, so Springer.

Die Weiße Flotte hofft, dass am Morgen des 1. Mai „nicht noch was in der Brücke knackst“ - sprich - weitere Spannstahlbrüche verzeichnet werden. Die führen nämlich erstmal zur generellen Sperrung der Brücke für den Schiffsverkehr und würden damit den Ablauf kräftig durcheinander wirbeln.

Die Vorfreude auf die Flottenparade scheint riesengroß, die über 2.000 Tickets sind bereits alle ausverkauft. Durch die verschobene Abfahrt der Schiffe flußaufwärts bieten sich jetzt auch neue Hotspots zum Gucken: „Die Schiffe sollen sich nach dem Ablegen zwischen Albert- und Waldschlösschenbrücke sammeln. Schöne Aussichtspunkte sind also die Albertbrücke selbst, die Waldschlösschenbrücke und beide Elbseiten zwischen diesen Brücken“, verrät Springer.

Audio:

Flotten-Sprecher Christoph Springer im Gespräch mit Claudia Lord