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Finger weg vom Auto! So wird ab Aschermittwoch in Markkleeberg gefastet

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Fasten mal anders: In Markkleeberg soll in der diesjährigen Fastenzeit nicht nur auf Süßigkeiten, Fleisch oder Alkohol, sondern auch auf das Autofahren verzichtet werden. Gemeinsam mit der Stadt Markkleeberg hat der Landesverband Nachhaltiges Sachsen (LVNS) ein in Sachsen einmalige Projekt ins Leben gerufen. Dadurch sollen die Menschen statt dem Auto vermehrt auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel wie beispielsweise Bahn, Bus oder Fahrrad zurückgreifen - und sich dabei bewusst machen, wie einfach doch der Umstieg auf andere Verkehrsmittel sei, sagte uns die Organisatorin des Projekts, Stephanie Scholz.

Markkleeberg sei im ÖPNV bereits sehr gut vernetzt, was den Verzicht der Autos vermutlich einfacher mache. Des Weiteren könne man durch die Nutzung anderer Transportmittel die Stadt auf eine Weise kennenlernen, wie es mit dem Auto kaum möglich sei, so Scholz weiter.

Wie läuft das Projekt ab?

Die Aktion „Autofasten Markkleeberg“ erstreckt sich über die gesamte Fastenzeit vom 5. März bis zum 19. April. In dieser Zeit sollen Einwohner versuchen, das Auto möglichst in der Garage zu parken.

Jeder erfolgreichen „autofreien“ Tag kann dann in einen sogenannten Fastenkalender eingetragen werden. Genauso wie die Zeiten, an denen man mit anderen Verkehrsmitteln unterwegs war. Dieser Kalender ist quasi ein „To-go-Tagebuch“, bei dem man festhält, mit welchem Verkehrsmittel man am Tag unterwegs war.

Nach der Fastenzeit wertet das Team des LVNS die Kalender der Teilnehmer aus und ermittelt dabei die eingesparten CO2-Emissionen. Dafür sind die Teilnehmer am 12. Mai zu einem Mobilitätstreff in der Orangerie in Gaschwitz eingeladen.

Wie können Sie am Projekt teilnehmen?

Anmelden kann man sich auf der Website des LVNS unter folgendem Link. Dort wird man dann registriert und und kann seinen eigenen Verkehrsmittel-Kalender füllen. Dazu gibt's einen weiteren Anreiz: Unter allen Teilnehmenden wird zusätzlich ein Deutschlandticket für drei Monate verlost. Damit könne man auch über die Fastenzeit hinaus die umweltfreundlichen Alternativen nutzen, heißt es.