Eislöwen verpassen ersten Matchpuck
Die Dresdner Eislöwen haben den vorzeitigen Finaleinzug in der DEL2-Playoffserie gegen die Kassel Huskies noch nicht perfekt machen können. In einem umkämpften Spiel unterlagen die Eislöwen am Dienstagabend in Kassel knapp mit 3:4 (1:2, 2:2, 0:0). Damit verkürzten die Nordhessen in der „Best of Seven“-Serie auf 2:3 aus ihrer Sicht. Die Blau-Weißen bleiben dennoch nur noch einen Sieg vom Finale entfernt.
Dabei lief der Start aus Dresdner Sicht alles andere als optimal: Kassel nutzte gleich zwei frühe Powerplays eiskalt aus und führte bereits nach sechs Minuten mit 2:0. Doch die Eislöwen zeigten Moral. Simon Karlsson brachte die Dresdner im ersten Drittel im Powerplay wieder heran (9.), sodass es mit einem knappen Rückstand in die erste Pause ging.
Auch im Mittelabschnitt lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Nach dem zwischenzeitlichen 1:3-Anschluss jubelten die Eislöwen doppelt: Erst traf Drew LeBlanc per Nachschuss zum 2:3 (24.), dann glich Niklas Postel wenig später sogar aus (27.). Doch Kassel konterte im Powerplay und ging erneut in Führung.
Im Schlussdrittel warfen die Dresdner noch einmal alles nach vorn, doch der Ausgleich wollte trotz guter Chancen nicht mehr fallen. Kassel rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.
Am Freitagabend geht es in der Joynext-Arena weiter. Dort wollen die Eislöwen vor heimischem Publikum den Sack zumachen und sich erstmals für das DEL2-Finale qualifizieren.