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Eislöwen gewinnen auch drittes Viertelfinale

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Die Dresdner Eislöwen haben in den DEL2-Playoffs ihre starke Ausgangsposition weiter gefestigt. In der Best-of-Seven-Serie gegen die Starbulls Rosenheim gewann das Team von Trainer Niklas Sundblad am Sonntag vor 4.412 Zuschauern in der Dresdner Arena mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) und steht nun mit 3:0 Siegen kurz vor dem Halbfinaleinzug.

Dabei gerieten die Eislöwen früh in Rückstand: Norman Hauner brachte die Gäste aus Rosenheim bereits in der dritten Minute in Führung. Doch die Antwort der Dresdner ließ nicht lange auf sich warten. Dane Fox verwandelte nur zwei Minuten später eine Vorlage von Andrew Yogan per Direktabnahme zum 1:1. In einem temporeichen ersten Drittel mussten die Eislöwen zudem eine Unterzahl-Situation überstehen, hielten aber defensiv stand. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. Dresden erarbeitete sich mehr Spielanteile, dennoch dauerte es bis zur 38. Minute, ehe die Führung fiel: Yogan wurde bei einem Alleingang regelwidrig gestoppt und verwandelte den fälligen Penalty sicher zum 2:1. 

Der Schlussabschnitt begann optimal für die Eislöwen. Bereits nach 51 Sekunden erhöhte Travis Turnbull nach einem weiteren Alleingang auf 3:1. Rosenheim versuchte in der Folge, Druck aufzubauen, doch die Dresdner Defensive hielt stand. Den Schlusspunkt setzte Johan Porsberger in der 54. Minute mit dem Treffer zum 4:1. In der Schlussphase erhielt Rosenheim eine doppelte Unterzahl nach einer Spieldauerstrafe gegen Reiter und einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Ewanyk. Die Eislöwen konnten daraus jedoch kein weiteres Tor erzielen, spielten die Partie aber souverän herunter. 

Mit dem dritten Sieg in der Serie hat Dresden nun die Chance, bereits am Dienstag in Rosenheim den Halbfinaleinzug perfekt zu machen.