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Eiseskälte im Erzgebirge – Frohnauer Hammer eingefroren

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Weite Teile Deutschlands haben erneut eine bitterkalte Nacht erlebt. Der kälteste Ort lag laut Angaben vom Deutschen Wetterdienst (DW) am frühen Dienstagmorgen erneut im Erzgebirge: Deren Messstation in Brüderwiese, das zur Gemeinde Deutschneudorf gehört, zeigte demnach minus 19,7 Grad an. In der Nacht zuvor lag der tiefste Wert bei minus 18,4 Grad im Oberharz am Brocken in Sachsen-Anhalt.

Ein besonderes Eisspektakel entstand durch die Kälte im Frohnauer Hammer bei Annaberg. Das uralte und unter Denkmalschutz stehende Hammerwerk ist bei eisigen Minusgraden eingefroren. Riesige Eiszapfen wuchsen am Wasserrad.

Die Frostperiode wird nur von kurzer Dauer sein. Ab dem Wochenende startet der Frühling durch. Um das milde Wetter zu überstehen, laufen am Skigebiet am Fichtelberg die Schneekanonen auf Hochtouren - perfekte Bedingungen für Kunstschnee. (mit dpa)