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Dresdner Philharmonie bricht auf in „Neue Welten“

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In „Neue Welten“ möchte die Dresdner Philharmonie in der kommenden Saison mit ihrem neuen Chefdirigenten Sir Donald Runnicles aufbrechen. Dazu wird der Brite auch Musik aus seiner Heimat in den Kulturpalast bringen. In Form eines „British Festival“. 

„Besonders die Komponisten und Werke aus meiner britischen Heimat liegen mir sehr am Herzen, dazu zählen neben Holsts 'Planeten‘ und Werken von Ralph Vaughan Williams und William Walton auch die Kompositionen von Sir James MacMillan, den wir als “Composer in Residence„ gewinnen konnten“, betonte Runnicles.

Dresdner Philharmonie will Musik „neu“ denken

Geplant sind außerdem eine konzertante Aufführung der Strauss-Oper „Elektra“, ein neues Weihnachtskonzertformat - Literatur und Musik „A Christmas Carol“ und viele Stars am neuen Steinway Flügel. Unter anderem Grigory Sokolov, Víkingur Ólafsson und die Brüder Lucas und Arthur Jussen in die Tasten. Außerdem lud die Philharmonie Gabriela Montero, Yulianna Avdeeva, Alexandra Dovgan und Bertrand Chamayou zu Klavierkonzerten ein. Tourneen führen das Orchester zweimal nach Italien und nach Asien.

Den Titel „Erste Gastdirigentin“ trägt ab kommender Spielzeit die Norwegerin Tabita Berglund. Sie leitet künftig mehrmals pro Saison die Dresdner Philharmonie. Als „Artist in Residence“ wurde der Pianist Boris Giltburg angekündigt. Die Britin Anna Lapwood wirkt als Palastorganistin mit. Am Pult der Philharmonie sind neben Runnicles auch Vasily Petrenko, Andrew Manze, Michael Sanderling, Christoph Eschenbach und weitere Dirigenten zu erleben. 

 

Audio:

Sigrun Rottstädt im Gespräch mit dem neuen Chefdirigenten der Dresdner Philharmonie Sir Donald Runnicles