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So verlief Silvester aus Sicht der Dresdner Feuerwehr

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Aus Sicht der Feuerwehr Dresden verlief der Jahreswechsel überwiegend friedlich. Besonders positiv: Wie in den Vorjahren gab es keine Angriffe auf Feuerwehrkräfte.

Leider kam es jedoch erneut zu Vorfällen, bei denen Rettungsdienstmitarbeiter verbal und physisch angegriffen wurden. Auf dem Theaterplatz wurden gegen 00:30 Uhr Einsatzkräfte des Rettungsdienstes während eines Einsatzes mit Feuerwerkskörpern beschossen und bedroht.

Eine größere Gruppe schlug dabei gegen den Rettungswagen. Die herbeigerufene Polizei schützte die Einsatzkräfte und ermöglichte die Versorgung der Patientin. Verletzt wurde niemand, dennoch stehen die Betroffenen unter dem Eindruck des Geschehens.

In der Integrierten Regionalleitstelle Dresden wurden im Bereich der Landeshauptstadt, des Landkreises Meißen und des Landkreises Sächsische Schweiz/Osterzgebirge insgesamt 1.023 Notrufe über die Notrufnummer 112 registriert - 171 mehr als im Vorjahr.

Der Anstieg konzentrierte sich vor allem auf den Zeitraum zwischen Mitternacht und 1 Uhr, in dem 293 Notrufe eingingen. Insgesamt 17 Disponentinnen und Disponenten bewältigen dieses enorme Anrufaufkommen.

Audio:

Feuerwehrsprecher Michael Klahre