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Dresden reißt die nächste Brücke ab

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Die Arbeiten für die sogenannte Campuslinie und den Neubau der Nossener Brücke nehmen an Fahrt auf! Ab 2026 soll die marode Brücke weichen. Bis dahin ist aber allerhand zu tun.

So muss SachsenEnergie seine Leitungen, die bislang oberirdisch verlaufen, in den Boden unter die Bahngleise verlegen. Dafür werden derzeit zwei 20 Meter tiefe Baugruben ausgehoben – einmal am Kraftwerk Nossener Brücke sowie an der Zwickauer Straße. Die Arbeiten finden auch am Wochenende und in der Nacht statt. Mitte Juni rückt dann ein 100 Tonnen schwerer Bohrer an, der sich Stück für Stück durch den Untergrund drückt und Platz für den neuen „Versorgungstunnel“ macht – also für die Leitungen rund um Fernwärme, Strom und Co.

Ziel ist es, im Herbst 2026 fertig zu werden. Dafür werden rund 17 Millionen Euro investiert.