Dresden führt Bezahlkarte für Asylbewerber ein
Dresden hat damit begonnen, die elektronische Bezahlkarte für Asylbewerber einzuführen. Sie können mit der Karte Waren und Dienstleistungen bezahlen.
Bargeld lässt sich nur bis zu einer Höhe von 50 Euro pro Monat abheben - Überweisungen ins Ausland sind nicht möglich.
Die Karte ist für die Behörden ein wichtiges Instrument, um die irreguläre Migration zu begrenzen. Die Ausgabe und die Kosten übernimmt der Freistaat.
Funktion wie eine Geldkarte
Die Bezahlkarte ist eine guthabenbasierte Debitkarte, die entweder als physische Karte oder mittels App auf dem Smartphone genutzt werden kann. Die Karte nutzt die Infrastruktur von Visa. Das bedeutet, dass die Karte im Netz der Visa Akzeptanzstellen eingesetzt werden kann.
Aktuell umfasst das Netz deutschlandweit mehr als 15.000 Geschäfte. Dort kann – wie an Geldautomaten – ebenfalls Bargeld abgehoben werden.
Sicheres und zeitgemäßes Zahlungsmittel
Karteninhaberinnen und Karteninhaber können mittels App oder via Online-Portal ihre Umsätze einsehen. Die Karte bietet zudem eine Umzugsfunktion, kann also von einer Behörde zu einer neuen zuständigen Behörde mitgenommen werden.
Bei Verlust kann die Karte schnell gesperrt werden. Nicht eingesetzt werden kann die Karte im Ausland und für Geldtransfers ins Ausland, sexuelle Dienstleistungen und Glücksspiel. Die Bezahlkarte kann nur genutzt werden, solange ausreichend Budget vorhanden ist – das vermeidet Schulden und Überziehungszinsen.