Die Stadt Dresden zieht um, aber nur im Modell
Dresden zieht um - zumindest in Modellform. Denn pünktlich zur Eröffnung des Stadtforums Ende März soll das große Stadtmodell, das bisher im World Trade Center zu bestaunen war, an seinem neuen Platz am Ferdinandplatz stehen.
Dazu wird die Ausstellung jetzt Stück für Stück abgebaut, gesäubert und auch ergänzt. Das Stadtforum, das neue Steyer-Stadion und die Hafen City werden neu gebaut und in das Modell eingefügt.
Im World Trade Center war nicht das komplette Modell ausgestellt. Von dem insgesamt 54 Quadratmeter großen Modell im Maßstab 1:500 – was einer realen Fläche von rund 14 Quadratkilometer entspricht - waren nur 35 Quadratmeter zu sehen. Bereits vorhandene Gebäude sind weiß lackiert, geplante oder im Bau befindliche Häuser und Anlagen sind aus Erlenholz.
Wofür nutzen die Stadtplanenden das Stadtmodell?
Das Stadtmodell veranschaulicht, wie sich die Landeshauptstadt Dresden städtebaulich weiterentwickelt. Für alle leicht erfassbar lassen sich so Veränderungen und Planungen nachvollziehen. Verschiedene Varianten für einen bestimmten Stadtraum lassen sich als Segmente einfach einsetzen, um deren stadträumliche Wirkung zu prüfen.
Regelmäßig nutzt die Gestaltungskommission Dresden das Stadtmodell, um Entwürfe bewerten zu können. Damit ergänzt das analoge Stadtmodell als niederschwelliges Angebot das digitale 3-D-Stadtmodell Dresdens.