++ EIL ++

Die Grippewelle rollt über Dresden

Zuletzt aktualisiert:

Volle Wartezimmer und schniefende Nasen: die Grippewelle hat Dresden fest im Griff. 600 neue Infektionen wurden allein in der vergangenen Woche gemeldet.

Dieser Anstieg sei für Ende Januar aber nicht ungewöhnlich, sagte uns die Leitern des Gesundheitsamtes, Natalie Schmitt. „Die Lage ist in etwa mit dem Vorjahr vergleichbar. Wann die Grippewellle ihren Höhepunkt erreichen wird, bleibt abzuwarten.“

Allerdings gibt es dieses Jahr ungewöhnlich viele Fälle von Mykoplasmose - ein Infekt, der Atemwegsbeschwerden, Fieber und Halsschmerzen auslöst. 620 Fälle sind bisher bekannt, letztes Jahr waren es nur 76.

„Die Zahlen gehen derzeit leicht zurück“ sagt die Leiterin der Gesundheitsamtes. Die Höhe der Dunkelziffer kann dabei nicht abgeschätzt werden.„

Daneben kursieren derzeit noch Corona und Magen-Darm-Erkrankungen in der Stadt. Von der Krankheitswelle sind alle Altersschichten betroffen. Das sorgt vielerorts in Dresden für leergefegte Klassenzimmer, Büros und Betriebe.