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Bratwurst-Essen in Delitzsch: Der Bundespräsident war als Erster fertig

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Manchmal geht´s einfach nur um die Wurst: Der Delitzscher Oberbürgermeister Manfred Wilde (57) hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (69, SPD) am Dienstagmittag eine Bratwurst mit Brötchen spendiert. 3,50 Euro - die Rechnung übernehme das Rathaus, hieß es. 

Frank-Walter Steinmeier in Sachsen

Der Bundespräsident ist am Dienstagvormittag im nordsächsischen Delitzsch angekommen. Im Rahmen seiner sogenannten „Ortszeit“-Reihe verlegt er seinen Amtssitz für drei Tage hierher. Das hat er in den letzten Jahren schon öfter gemacht. Delitzsch ist bereits die 15. Station. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe will er immer mit möglichst vielen Einheimischen ins Gespräch kommen. So auch in Delitzsch. Hier sind bis Donnerstag Gespräche mit etwa 100 Menschen geplant.

Abschirmung statt Bürgernähe

Im Vorfeld hieß es, Steinmeier werde die meisten Wege zu Fuß zurücklegen und man werde ihn daher gelegentlich auch zufällig treffen. Am Dienstag marschierte er nach einem kleinen Stadtspaziergang mit Oberbürgermeister Manfred Wilde auf den Markt. Dort gab´s dann eine Bratwurst für den Präsidenten, bevor es für einen Eintrag ins goldene Buch der Stadt weiter ins Rathaus ging.

Während Steinmeier genüsslich sein Würstchen verspeiste, drehte er sich von den Journalisten weg - offenbar um keine Fotos von ihm beim Essen zu ermöglichen, siehe Angela Merkel und Fisch. Und so war er auch als Erster fertig. Geschmeckt habe es. OB Wilde: „Das ist der beste Bratwurst-Stand in unserer Stadt.“ 

Wer allerdings geglaubt hatte, man könne mit Steinmeier einfach so ins Gespräch kommen, wurde schnell enttäuscht: Er wurde seiner Security die ganze Zeit abgeschirmt - zumindest so lange wir vor Ort waren. Man kam allerhöchstens bis auf 10 Meter an den Bundespräsidenten ran. Sicherheit geht vor, ja klar. Aber Bürgernähe sieht anders aus ...