Carolabrücke: Abriss geht auf Neustädter Seite weiter
An der eingestürzten Carolabrücke in Dresden sollen die Abbrucharbeiten jetzt an der Neustädter Seite weitergehen. Die aufgeschüttete Baustraße in der Elbe wird seit Donnerstagmorgen zurückgebaut, dann setzten die großen gelben Bagger um.
Auf Neustädter Seite hat bereits an weiterer Bagger mit der Vorbereitung der Baustraße begonnen. Diese ist notwenidg, damit die schwere Technik bis an die Trümmerteile heran kommt.
Das zweite Brückengelenk vom Zug C bleibt allerdings verschwunden, es konnte auch mit einem Peilsender nicht gefunden werden, heißt es von der Baufirma. Das tonnenschwere Teil liegt wahrscheinlich in einer sieben Meter tiefen Kuhle.
Das Straßen- und Tiefbauamt geht davon aus, dass das fehlende Gelenk geortet und im Zuge der Abbrucharbeiten von der Neustädter Seite geborgen werden kann, wenn das Wasser der Elbe wieder etwas ruhiger im Bereich der Carolabrücke fließt. Diese Arbeiten werden weiterhin vorbereitet.
Zu Beginn der kommenden Woche wird das Wasser- und Schifffahrtsamt Elbe eine umfassende Peilung des Elbbereiches veranlassen. Aus diesen Ergebnissen wird dann die Verfüllung der Kolke, also der tiefen Löcher im Bereich der Elbsohle, organisiert. Dabei wird dann festgelegt, welche Arbeiten noch nötig sind, um die temporäre Fahrrinne für Durchfahrten von Schiffen sicher herstellen zu können.