++ EIL ++

160.000 Euro Schaden bei LKW-Brand auf A4

Zuletzt aktualisiert:

Auf der A4 zwischen Dresden und Wilsdruff ist am Dienstagnachmittag ein LKW in Flammen aufgegangen. Nach Informationen der Feuerwehr hatte vermutlich der Kraftstofftank des Lasters Leck geschlagen, das löste an der Zugmaschine einen Großbrand aus. Die Polizei bezifferte den Schaden am Mittwochvormittag mit etwa 160.000 Euro

Der betroffene Lkw transportiert rund 20 Tonnen kupferhaltige Säureabfälle in einem Tankauflieger. Aufgrund des dichten Verkehrs und einer Baustelle gestaltete sich die Anfahrt für die Einsatzkräfte schwierig. Verletzte gab es glücklicherweie nicht. Der 57 Jahre alte LKW-Fahrer kam nicht zu Schaden. 

Schwierige Löscharbeiten 

Für die Löscharbeiten musste die Autobahn in beiden Richtungen voll gesperrt werden. Das löste rund um Dresden ein Verkehrschaos aus. Alle Ausweichstrecken waren dicht, so zum Beispiel die B173. Wegen des Rückstaus musste auch die Tunnelkette auf der A17 Richtung Dresden gesperrt werden.  

Weil das Löschwasser knapp wurde, mussten weitere Tankfahrzeuge angefordert werden. Durch einen schnell eingeleiteten und umfassenden Löschangriff konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Tankauflieger verhindert werden.  

Dresdner Feuerwehr im Großeinsatz 

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Stadtteilfeuerwehren Brabschütz, Gompitz und Klotzsche sowie zwei Rettungswagen vor Ort.

Vollsperrung der A4 sorgt für Verkehrschaos bis zum späten Abend 

Während die Fahrbahn in Richtung Dresden ab etwa 17.15 Uhr wieder befahrbar war, wurde die Sperrung Richtung Chemnitz erst gegen 18.50 Uhr aufgehoben. Reinigungsarbeiten behinderten danach aber weiter den Verkehr. Auch auf den Ausweichstrecken B6 oder B173 drehte sich zeitweise kein Rad. Am Mittwoch sorgten dann abgestellte LKW im Baustellenbereich für Stau. Viele Trucker hatten auf der Autobahn übernachtet, um ihre Lenkzeiten einzuhalten. 

Audio:

Feuerwehrsprecher Michael Klahre