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Bauern im Freistaat fordern fairen Markt statt Kürzungen

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Die EU-Kommission hat diese Woche ihren Haushaltsvorschlag für die Jahre 2028 bis 2034 vorgestellt. Landwirte in Sachsen sind verärgert, dass die Zuschüsse an die Landwirtschaft um zwanzig Prozent gekürzt werden sollen.

Die Bauernorganisation „Land schafft Verbindung“ im Freistaat hat erklärt, dass die Kürzungen verheerend wären. Das hat uns der Sprecher des Verbandes, Marc Bernhardt erklärt. Schon seit Jahren fahre die Politik die Unterstützung der Landwirte herunter. Gleichzeitig seien die Anforderungen nach oben geschraubt worden.

Brüssel solle besser die Lage der Bauern am Markt verbessern, so der Verband. Es brauche gemeinsame Standards in der Produktion, damit es einen fairen Wettbewerb gebe. Außerdem brauche es Lieferverträge, die die Kosten sichern, betont Bernhardt.