++ EIL ++

Abrissarbeiten Carolabrücke und Filmnächte am Elbufer? Das ändert sich!

Zuletzt aktualisiert:

Die Filmnächte am Elbufer finden statt - unabhängig von den Abrissarbeiten der Carolabrücke. Das wurde am Mittwoch bei einer Sondersitzung des Bauausschusses in Dresden deutlich. Das Event werde allerdings etwas weniger Platz haben, aufgrund der Baustelle vor Ort, so Baubürgermeister Stephan Kühn. Man sei mit den Veranstaltern in einem engen Kontakt. Zudem bräuchten die Filmnächte ein anderes Fluchtkonzept, dieses werde derzeit erarbeitet.

Die Abrissarbeiten könnten nicht rund um die Uhr laufen. „Sonst wäre die Brücke wohl in vier Wochen weg, so dauert es eben auch seine vier Monate“, sagte Holger Kalbe vom Straßen- und Tiefbauamt. Ob es wirklich so schnell gehen könnte, ist durchaus fraglich: Das Abrisskonzept der Stadt wurde oft kritisiert, weil auf der Baustelle wenig Arbeiter zu sehen sind.

Nun sollen die noch stehenden Brückenteile aber definitiv bis November weichen, das unterstrich die Stadt. Gearbeitet werde also auch, wenn das beliebte Filmnächte-Event mit seinen Konzerten und Filmen im Juni startet. Viele Programme wie die Kinderfilme beginnen dabei bereits in den Nachmittagsstunden. Darauf werde Rücksicht genommen. Während der Sommerzeit werde nach 17 Uhr nicht mehr gearbeitet, sagte Baubürgermeister Stephan Kühn: „Nebenan wird nicht der Presslufthammer angeschmissen werden, wenn das Kinderprogramm läuft.“

Audio:

Baubürgermeister Stephan Kühn zu den Filmnächten.

Das genaue Programm der Filmnächte ist noch nicht in trockenen Tüchern, einige Events wie die Kaisermania oder der Comedy Slam stehen aber bereits fest. Mehr Informationen gibt es auf www.dresden.filmnaechte.de/programm.