• Wenn es draußen kalt wird, macht man es sich gern zuhause gemütlich. (c) Fotolia

Sechs Tipps, wie Sie die kalte Jahreszeit für sich nutzen können

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Es ist wieder soweit: Draußen wird es langsam kälter und der Winter lässt nicht mehr lange auf sich warten. Statt in der Kälte zu bibbern, verkriecht man sich lieber im Haus. Eine gute Gelegenheit, um die Dinge anzugehen, für die man den Sommer über keine Zeit hatte: Keller und Dachboden entrümpeln, den Kleiderschrank ausmisten und sich ein kleines Wellnessprogramm gönnen. So können Sie die kalten Tage optimal nutzen.

1.    Das Haus auf Vordermann bringen

Keller und Dachboden sind voller Gerümpel, Kisten und Dingen, die Sie eigentlich nicht mehr brauchen oder die dringend repariert werden müssten? In der kalten Jahreszeit gibt es keinen guten Grund, das noch länger aufzuschieben.

Was Sie nicht mehr haben möchten, aber noch zu schade zum Wegwerfen ist, können Sie auf dem Flohmarkt oder im Internet verkaufen, alternativ ist der Umsonstladen Dresden eine gute Anlaufstelle. Deko-Artikel, die Sie nicht (mehr) nutzen, alte Möbel – solche Sachen lassen sich mit ein bisschen Glück zu Geld machen. Und eine kleine Finanzspritze kurz vor Weihnachten tut dem Geldbeutel sicherlich gut.

Alles, was nicht mehr zu gebrauchen ist, sollte nun endgültig der Tonne landen und nicht länger wertvollen Stauraum verschwenden: Alte Zeitschriften, von denen Sie dachten, dass Sie sie irgendwann noch einmal durchblättern, die aber tatsächlich seit Jahren unberührt in einer Kiste liegen, sollten Sie bei dieser Gelegenheit endgültig entsorgen.

Wer sich nicht ganz davon trennen möchte, kann die interessanten Artikel heraustrennen, lochen und fein säuberlich in einem Ordner unterbringen. Der Rest der Zeitschriften kommt in den Müll. So können Sie den Papierwust zumindest stark reduzieren.

Doch es gibt sicher noch viele andere Dinge, die sich über die Jahre angesammelt haben und inzwischen auf den Dachboden oder in den Keller verfrachtet worden sind.

Um das Chaos zu beseitigen und wieder Platz zu schaffen, sollten Sie mit drei Kisten ans Werk gehen: In die erste Kiste kommen alle Sachen, die Sie auf jeden Fall behalten wollen, in die zweite Kiste kommen die Sachen, die nach dem Aufräumen umgehend weggeworfen werden und in der dritten Kiste können Sie all die Zweifelsfälle sammeln, bei denen Sie sich noch unsicher sind.

Diese Sachen sollten Sie aber endgültig entsorgen, wenn Sie sie im Laufe eines Jahres nicht gebraucht haben. Achten Sie darauf, den Müll richtig zu entsorgen, denn kaputte Elektrogeräte und Möbel werden auf Bestellung als Elektro- beziehungsweise Sperrmüll separat abgeholt.

2.    Den Kleiderschrank räumen

Ihre Klamotten liegen überall im Haus verteilt, weil Ihr Kleiderschrank aus allen Nähten platzt? Höchste Zeit, dem Klamottenwahnsinn den Kampf anzusagen und den Kleiderschrank gründlich auszumisten. Und wenn Sie sowieso schon dabei sind, das Haus auf Vordermann zu bringen, fällt es nicht schwer, den Kleiderschrank gleich mit aufzuräumen.

Darin befindet sich mit Sicherheit das ein oder andere Teil, dass nicht mehr so recht gefällt oder das schon länger nicht mehr passt und das nur unnötig Platz braucht. Um das zu ändern, sollten Sie den Kleiderschrank vollständig ausräumen und die Klamotten auf dem Bett ablegen.

Anschließend gehen Sie nach und nach jedes einzelne Teil durch und schauen, ob es noch gefällt, ob es Löcher hat und ob es noch passt. So sortieren Sie den gesamten Klamottenbestand und trennen sich am besten direkt von allem, was nicht mehr in den Schrank zurück soll.

Diese Sachen kommen in den Altkleidersack und werden zeitnah zur nächsten Sammelstelle gefahren. Am Schluss kommen die Kleidungsstücke, die Sie behalten wollen, fein säuberlich zurück in den Schrank.

Jetzt haben Sie nicht nur mehr Ordnung, sondern garantiert auch wieder Platz für ein paar neue Lieblingsstücke in den aktuellen Farben und Styles. In der kalten Saison liegen wärmende Hingucker im Trend, die sich vielseitig kombinieren lassen und mit denen wir nach und nach die entstandenen Lücken in unseren Schränken schließen können. Die Streetwear verspricht in diesem Winter extra viel Gemütlichkeit durch Oversized-Schnitte sowie weite Jeans und Jacken. Richtig kalte Tage werden mit samtigen und weichen Stoffen in Ihrem frisch geräumten Zuhause so richtig kuschelig. 

3.    Einen Mädelsabend veranstalten

Der letzte Mädelsabend liegt schon Monate zurück und Sie haben sich zuletzt nur vereinzelt mit Ihren besten Freundinnen getroffen? Dann sind die kalten Wintermonate eine gute Gelegenheit, die Bande wieder zusammenzuführen und in gemütlicher Runde einen Mädelsabend zu verbringen. Es gibt bestimmt einiges, was Sie und Ihre Mädels zu bereden haben.  

Sich stundenlang über den neusten Gossip und die aktuellen Beziehungen unterhalten, den gemeinsamen Lieblingsfilm nochmal anschauen, dazu Sekt trinken – so lässt es sich im Winter drinnen gut aushalten, während draußen die Kälte regiert.

Sie könnten auch gemeinsam etwas Leckeres kochen und dabei die neusten Neuigkeiten austauschen. Was auch immer Sie vorhaben – bei einem Mädelsabend ist der Alltagsstress schnell vergessen und Sie verbringen einen unbeschwerten Abend im Kreise Ihrer Besten. Das wirkt meist entspannender als eine Woche Urlaub.

Ein Grund mehr, ab sofort nicht mehr so viel Zeit bis zum nächsten großen Treffen verstreichen zu lassen. Wie wäre es mit einem regelmäßigen Termin, der den Mädelsabend reserviert ist? So können Sie sich darauf freuen und bekommen Ihre Mädels öfter zu sehen.

4.    Entspannung und Wellness

Sie möchten mal wieder einen Tag nur für sich und es sich so richtig gut gehen lassen? Gönnen Sie sich im Winter immer wieder einen ganzen Tag oder wenigstens einen Abend, an dem Sie sich gemütlich in die Badewanne legen oder Ihren Körper mit Peeling, Gesichtsmaske und Nägel lackieren verwöhnen.

Nehmen Sie sich die Zeit, ein gutes Buch zu lesen, es sich mit einem Glas Wein vor dem Kaminfeuer gemütlich zu machen oder eben das zu tun, wobei Sie am besten entspannen und sich erholen können.

Gerade im Winter, wenn es auf die oft hektische Weihnachtszeit zugeht, können Sie zusätzliche Entspannung gut gebrauchen, um gegen den typischen Festtagsstress besser gewappnet zu sein.

5.    Der Kreativität freien Lauf lassen

Ihr Zuhause könnte etwa mehr Pepp vertragen, aber Ihnen fehlt es noch an guten Ideen? Die kalten Monate des Jahres eignen sich bestens dafür, um kreativ zu werden und schöne Deko zu basteln. Es gibt viele tolle Möglichkeiten, wie Sie Ihr Zuhause aufhübschen können.

Mit einer Collage aus Bilderrahmen lässt sich eine schnöde Wand im Wohnzimmer oder im Flur zu einem wahren Kunstwerk umwandeln. Für dieses Projekt suchen Sie sich einfach die gewünschte Anzahl an Bilderrahmen aus.

Am besten wirkt das Ganze, wenn die Rahmen unterschiedliche Formate, Designs und Farben haben. Arrangieren Sie die Bilderrahmen mit den Fotos zunächst so auf dem Boden, wie sie später an der Wand hängen sollen. Dann alles an der Wand anbringen und schon haben Sie eine Collage voller schöner Erinnerungen.

Alte Flaschen werden mit wenigen Handgriffen zu dekorativen Vasen. Sie können die Flaschen mit einer gut deckenden Farbe anmalen oder sie mit einem Muster verzieren. Mit Perlenketten, Federn, Stoffen und anderen Dingen geschmückt, sind die Vasen individuelle Kunstwerke auf dem Tisch und im Regal.

6.    Das Haus auf Weihnachten einstimmen

Außerdem können Sie sich schon um eine passende Gestaltung des Hauses für das Weihnachtsfest kümmern. Denn bekanntlich steht Weihnachten immer recht spontan vor der Tür und da gibt es so viel anderes zu erledigen, dass keine Zeit mehr für Bastelprojekte bleibt.

Aus Tannenzapfen können Sie mit ein paar einfachen Handgriffen schöne Figuren wie Nikoläuse, Rentiere und Engel basteln, aber auch im natürlichen Zustand zaubern sie ein weihnachtliches Flair in jedes Zimmer.

Auf dem Esstisch sind Tannenzapfen zusammen mit kleinen Christbaumkugeln, weißer Watte als Schnee und einer dünnen Lichterkette besonders dekorativ.  Und sorgen für eine vorweihnachtliche Atmosphäre.

Einfache Sterne, Rentiere und Tannenbäume aus Filz, Holz oder anderen Materialien sind ebenfalls echte Hingucker auf Tischen, in Regalen oder als Fensterdeko. Dekorieren Sie zu einer einfachen Stumpenkerze in einer großen Vase Tannenzapfen, Tannenzweige, Christbaumkugeln, Lichterketten oder worauf Sie sonst Lust haben, und eine Vase voller Weihnachtsstimmung.