• Musikgenuss erfolgt heutzutage via Streaming. Bildquelle: OmarMedinaFilms / Pixabay

    Musikgenuss erfolgt heutzutage via Streaming. Bildquelle: OmarMedinaFilms / Pixabay

Musikgenuss: So lässt sich beim Musikstreaming sparen!

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Die Ära der (il)legalen Musikdownloads scheint vorbei zu sein. In der heutigen Zeit wird Musik mehrheitlich über die unterschiedlichen Musikstreaming-Dienste konsumiert, die mittlerweile den Vertrieb und das Angebot des Musikbusiness fest in der Hand haben. Die meisten Anbieter offerieren ihre Leistung sogar bis zu einem bestimmten Grad ohne Entgelt. Echte Musikliebhaber greifen jedoch auf die Premiumvariante zurück und kommen so in den Genuss, zig Millionen Songs und Alben ohne jegliche Unterbrechung hören zu können. Gleichwohl Musikfans hier zur Kasse gebeten wird, gibt es einige Möglichkeiten, um bares Geld zu sparen.

Als Begründer des modernen Streamings gilt Netflix. Das Unternehmen bietet einem breiten Publikum gegen einen monatlichen Betrag eine große Auswahl an Serien und Filmen. Nach dem gleichen Modell verfahren auch die einzelnen Unternehmen und Anbieter im Bereich des Musikstreamings. Alle Branchenvertreter offerieren neben einer abgespeckten Gratisvariante auch vollumfängliche Musik-Flatrates, die im Schnitt zehn Euro im Monat verlangen. Obwohl es sich bei dieser Summe um einen relativ fairen Preis handelt, können Musikfans noch günstiger an die Abonnements herankommen und einige Euros sparen.

Schwedischer Marktführer

Der unangefochtene Marktführer im Bereich des Musikstreaming ist Spotify. Das schwedische Unternehmen zählt laut eines Berichts der Frankfurter Allgemeine rund 271 Millionen aktive Nutzer im Monat. Die Anzahl bezieht sich auf den gesamten Kundenstamm und unterscheidet dabei nicht zwischen Nutzern, die Musik über die eingeschränkte Gratisversion hören, und Nutzern, die auf die kostenpflichtige Premiumvariante zurückgreifen. Allerdings ist der in Stockholm ansässige Musikstreaming-Dienstleister auch in puncto Premium-Nutzer gut aufgestellt. Rund 124 Millionen Menschen verfügen über ein Spotify-Abo und haben laut Mein-Deal.com damit Zugriff auf circa 30 Millionen Songs.

Wer an Spotify Premium interessiert ist, hat bereits ab diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, Sparpotenzial wahrzunehmen. Der Musikstreaming-Dienstleister bietet drei unterschiedliche Preismodelle an, die sich sowohl in der Zielgruppe als auch im Kostenfaktor voneinander unterscheiden. Das Preissegment Individual kostet 9,99 Euro im Monat und ist die klassische Variante. Interessanter wird es da für Studierende, die ein Spotify-Abo für günstige 4,99 Euro abschließen können. Wer an einer staatlich anerkannten Hochschule immatrikuliert ist, kann so bares Geld sparen.

Spotify: Sparen durch Familien-Abo

Das wohl größte Sparpotenzial beherbergt mit Abstand das Preismodell Family, das mit monatlichen Kosten von 14,99 Euro zu Buche schlägt. Der besondere Vorteil bei dieser Premiumvariante liegt in der Tatsache begründet, dass bis zu sechs Konten gleichzeitig in den Genuss eines Spotify-Abos kommen können. Preislich würde so jeder beteiligte Nutzer nur circa 2,50 Euro zahlen müssen. Ein besseres Preisleistungsverhältnis können sich Musikbegeisterte nicht wünschen.

Allerdings ist das Sparpotenzial auch an einige Grundvoraussetzungen geknüpft. Wie der Name Family bereits erwähnt, richtet sich das entsprechende Preismodell an Menschen, die der gleichen Familie zugehörig sind und zusätzlich unter einem Dach leben. Für Kinder hat Spotify sogar eine eigene Variante der App programmiert, die ein besonderes Augenmerk auf Benutzerfreundlichkeit und Jugendschutz legt.

Spotify: Angebote und Preisnachlässe

Neben den Preismodellen können Musikfans auch auf anderem Wege günstig an ein Spotify-Abo gelangen. In aller Regelmäßigkeit lockt das schwedische Unternehmen mit besonders attraktiven Angeboten, die speziell an Neukunden gerichtet sind. So galt etwa vor kurzem eine Sonderaktion, die Spotify Premium für rund drei Monate kostenlos nutzbar machte. Für Vodafone-Kunden gilt dieses Angebot immer noch, da der Mobilfunkanbieter seinem Kundenstamm diese Möglichkeit ohne jegliche Mehrkosten einräumt.

Eine weitere Möglichkeit, um Geld bei einem Spotify-Abo zu sparen, bezieht sich nicht ausschließlich auf Neukunden. Auch Bestandskunden können via Guthabenkarten einige Euros einsparen. Diese können in sämtlichen Geschäften wie etwa Drogerien, Tankstellen und Supermärkten erworben werden. Die verschiedenen Händler und Unternehmen versehen die Spotify Guthabenkarten in regelmäßigen Abständen mit Preisnachlässen. Von den Rabatten können Musikfans zuweilen kräftig profitieren, da manchmal sogar ganze Jahres-Abonnements für unter 100 Euro angeboten werden.

Musikstreaming bei Amazon

Spotify ist nicht das einzige Unternehmen, das sich im Bereich des Musikstreamings tummelt. Das schwedische Unternehmen hat mit namhafter Konkurrenz zu kämpfen. Dazu gehört etwa der Streaming-Dienst Music Unlimited von Amazon. Da wie in jeder Branche um jeden zahlenden Kunden gebuhlt wird, lockt auch der Handelsriese mit attraktiven Angeboten für sein Musikstreaming-Dienst. Nicht-Prime-Mitglieder müssen im Normalfall circa zehn Euro pro Monat für ein Abo bezahlen. Wer bereits eine Mitgliedschaft bei Amazon Prime abgeschlossen hat, kann auf alle Inhalte von Music Unlimited zugreifen.

Besonders Neukunden haben immer wieder die Gelegenheit, das Musikstreaming-Portal von Amazon sehr günstig oder sogar kostenfrei auszuprobieren. Ähnlich wie der Marktführer aus Schweden können interessierte Musikliebhaber den Dienst aus dem Hause Amazon in aller Regelmäßigkeit für drei Monate kostenlos testen. Auch für Studierende gibt es ordentlich Sparpotenzial, da die kostenfreie Testphase für eingeschriebene Studenten ganze sechs Monate gilt.

Sparen bei Apple Music

Steve Jobs hat mit iTunes zur damaligen Zeit die Musikindustrie revolutioniert und neue Strukturen geschaffen. Auch nach seinem Tod ist Apple weiterhin in der Branche präsent. Seit Aufkommen des Streaming-Hypes mischt das US-amerikanische Technologieunternehmen auch im Musikstreaming mit und stellt mit Apple Music ein eigenes Portal.

Wie Apple-typisch ist auch beim hauseigenen Musikstreaming-Dienst das Thema Sparen nur schwer vermittelbar. Allerdings müssen interessierte Musikfans nicht verzagen, da es auch bei Apple Music Möglichkeiten gibt, ein paar Euros zu sparen. Besonderes in den heute immer noch beliebten iTunes-Karten liegt einiges an Sparpotenzial verborgen. Diese sind häufig zu rabattierten Konditionen zu erhalten und offerieren das Musikhören über ein Apple Music-Abo.

Abseits deriTunes-Karten ist Apple als führendes Unternehmen in Technik, Software und Hardware in vielen Kooperationen und Partnerschaften verwickelt. Dadurch ergeben sich auch in anderen Bereichen Offerten zum Sparen. So hatte etwa der Elektronikhändler Saturn bis vor kurzem eine Aktion laufen, die an Neukunden gerichtet war und eine kostenlose Testphase von vier Monaten beinhaltete.

Tidal: Sparen mit Handyvertrag

Das Feld der Musikstreaming-Dienste ist breitaufgestellt. Auch vermeintlich kleinere Anbieter tummeln sich in der Branche und versuchen ebenfalls ein Stück vom Kuchen abzubekommen. So können etwa Kunden des Mobilfunkanbieters Congstar den Leistungsumfang von Tidal vergünstigt wahrnehmen. In Kombination mit einem Allnet-Tarif können Neukunden nicht nur zehn Prozent dauerhaft sparen, sondern das Premium-Abo für die ersten sechs Monate kostenlos in Anspruch nehmen. Wer sowohl einen neuen Handyvertrag als auch einen Musikstreaming-Dienst sucht, ist bei Tidal richtig.