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Einbruch in Historisches Grünes Gewölbe | Fluchtfahrzeug | Hinweisportal

Landeshauptstadt Dresden

Einbruch in Historisches Grünes Gewölbe

Tatortarbeit fortgesetzt

Fluchtfahrzeug bestätigt

Hinweisportal geschaltet

Nach dem Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe in der Landeshauptstadt Dresden hat die 20-köpfige Sonderkommission Epaulette, unter Leitung des Kriminalrates Olaf Richter (51) in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Dresden die Untersuchungen in dem Fall weiter vorangetrieben.

Im Zuge der Ermittlungen hat sich der Hinweis bestätigt, wonach die Täter mit einem Audi A6 vom Tatort flüchteten und diesen kurze Zeit später in einer Tiefgarage an der Kötzschenbroder Straße in Brand setzten. So fanden die Ermittler Spuren vom Tatort im Wrack des Fahrzeuges. Damit ist auch die Tiefgarage ein Tatort und wurde vorübergehend abgesperrt. Vor diesem Hintergrund werden Kriminalisten auch Befragungen im Umfeld durchführen.

Weiterhin gehen die Kriminalisten davon aus, dass der Brand des Stromverteilerkastens in der Nähe der Augustusbrücke mit dem Einbruch in Verbindung steht. Der Verteilerkasten ist vorsätzlich in Brand gesetzt worden, woraufhin die Straßenbeleuchtung in der Umgebung des Tatortes ausfiel.

Kriminalrat Olaf Richter: Insgesamt sprechen die Umstände für eine zielgerichtete und vorbereitete Tat.

Heute Vormittag untersuchten die Spezialisten des Landeskriminalamtes Sachsen nochmals den Tatort. Die Tatortarbeit wird aktuell fortgesetzt.

Eine abschließende Bestandsaufnahme der tatsächlich gestohlenen Schmuckstücke war aufgrund der polizeilichen Tatortarbeit bislang nicht möglich. Diese wird erst nach deren Abschluss von den Verantwortlichen des Historischen Grünen Gewölbes durchgeführt.

In Anlehnung an den gestrigen Tatzeitraum waren heute früh Beamte der Bereitschaftspolizei im Bereich des Tatortes unterwegs und befragten Passanten. In diesem Zusammenhang sprachen Kriminalisten auch bereits mit Gästen eines Hotels in unmittelbarer Tatortnähe. Entscheidende Hinweise ergaben sich aus den Gesprächen bislang nicht.

Aufgrund des gestrigen Zeugenaufrufes sind bei der Dresdner Polizei bislang 91 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Diese werden nun geprüft. Gleichzeitig hat die Soko Epaulette einen Link auf das Hinweisportal der Polizei aktiviert. Dort können insbesondere auch Bild- und Videohinweise zur Straftat an die Polizei weitergegeben werden. Das Portal ist unter dem Link

zu erreichen.

Dahingehend wendet sich die Polizei nochmals an die Bevölkerung und fragt:

Wer hat Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Straftat gemacht? Wer hat verdächtige Personen am Tatort gesehen? (ml)

Quelle: www.polizei.sachsen.de/de/MI_2019_69004.htm