Bürgertelefon auch am Sonntag besetzt

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Das Coronavirus beschäftigt uns alle. Hier im Ticker verfolgen wir vor allem die Ereignisse in Dresden und Umgebung, geben einen Überblick über Infizierte, Maßnahmen und abgesagte Veranstaltungen. Auch gute Nachrichten werden hier verbreitet, und wir berichten über die vielen Helferinitiativen. 

Alles rund um das Coronavirus finden Sie hier bei uns


6. April 2020

5. April 2020

21:45 Uhr: Polizei registriert vier Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz

Die Polizeit war am Wochenende wieder verstärkt im Einsatz, um die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren. Dabei wurden vier Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz durch die Beamten registriert. Unter anderem mussten sich zwei Gaststättenbetreiber im Tharandter Wald verantworten, weil sie trotz Verbots geöffnet hatten. In zehn Fällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Zum Beispiel wurden im Landkreis Meißen mehrere Dauercamper festgestellt.

Am Sonntag waren 190 Polizeibeamte im Einsatz.

12:20 Uhr: Aufgalopp in Seidnitz wohl am 11. Mai

Die Auszeit im Rennbetrieb auf der Galopprennbahn ist bis Ende April verlängert worden. Das hat der Dachverband Deutscher Galopp e.V. entschieden. Am 1. Mai soll der Rennbetrieb wieder aufgenommen werden. Bis Mitte Juni sollen dann 20 bis 23 Renntage ausgetragen werden. Dazu gehört auch der Aufgalopp am 11. Mai in Seidnitz. Allerdings dürfen dann nur 70 bis 80 Personen anwesend sein an der Bahn. So werden die Pferdebesitzer voraussichtlich nicht selbst vor Ort sein können. Zu den zugelassenen Personen zählen unter anderem die Jockeys, Ärzte und Kameraleute.

12:10 Uhr: Volleyballerinnen versteigern Pokalsieger-Trikots

Die Volleyballerinnen vom DSC starten morgen eine neue Aktion. Nachdem die Unterstützer-Ticket-Aktion bereits läuft, werden ab morgen die Originaltrikots vom Pokalsieg gegen Stuttgrt versteigert. Die Erlöse kommen dem Verein zugute und sollen den wirtschaftlichen Schaden durch das vorzeitige Saisonende abfedern. Die von der jeweiligen Spielerin signierten Trikots werden über ebay versteigert. Das Startgebot liegt bei allen Jerseys bei 100 Euro. Für 500 Euro ist ein Sofortkauf möglich. Die Tirkot-Versteigerung geht bis zum 15. April.

12:05 Uhr: Neue Zahlen für Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag die neuen Zahlen der Coronavirus-Infektionen veröffentlicht. Demnach sind 448 in Dresden positiv getestet worden. Das ist ein Anstieg von zwölf Personen im Vergleich zum Samstag und ein deutlich geringerer Anstieg. Von Freitag auf Samstag gab es 29 neue Fälle.

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist von 58 auf 52 gesunken. Es bleibt zudem bei vier Todesfällen.

8:22 Uhr: Dresden war mit Notfallplan auf Epidemie vorbereitet

Dresden war mit einem Notfallplan auf die Corona- Epidemie vorbereitet. Der Influenza-Pandemieplan, der in der Stadt bereits ausgearbeitet war, sehe ein Vorgehen in Phasen vor. Dieses konnte laut Rathaus auch in der Corona-Krise angewendet werden.

1:05 Uhr: Bürgertelefon auch am Sonntag besetzt

Das Bürgertelefon der Stadt ist auch heute am Sonntag besetzt. Und zwar von 8.00 bis 18.00 Uhr. Dort gehen in zwei Schichten mehrere Mitarbeiter der Stadtverwaltung und zwei Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ans Telefon. Viele Fragen haben mit den derzeitigen Ausgangsbeschränkungen zu tun, so Stadtsprecher Kai Schulz. 

Die Nummer des Bürgertelefons lautet: 4885322


4. April 2020

14:45 Uhr: Weitere Corona-Patienten aus Frankreich in Dresden gelandet

Drei weitere Corona-Patienten aus Frankreich sind heute aufgenommen worden. Zunächst war ein Ambulanzflugzeug der «Luxembourg Air Rescue» vom Typ Learjet 45 aus Saint-Dizier mit einer Person auf dem Flughafen in Dresden gelandet. Zwei weitere Patienten wurden anschließend mit einem Hubschrauber aus Bourscheid in der Region Grand Est eingeflogen.

Nach Angaben des Universitätsklinikums Dresden werden die drei Patienten auf die Uniklinik, das Fachkrankenhaus Coswig und das Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt aufgeteilt. Über die Identität der drei Personen wurde nichts bekannt. Eine Sprecherin des Uniklinikums erklärte lediglich, dass es sich um Intensivpatienten handele.

13:00 Uhr: Neue Corona-Zahlen für Dresden

Die Stadt Dresden hat am frühen Nachmittag die aktuellen Zahlen zu den Corona-Infizierten veröffentlicht. Demnach sind 436 Menschen in Dresden infiziert. Das sind 29 mehr, als noch am Freitag. Von Donnerstag zu Freitag war die Zahl der positive gestesteten nur um sieben gestiegen. 58 Menschen müssen in den Krankenhäusern behandelt werden.

Erfreulich ist, dass es bisher keine weiteren Todesfälle in Dresden gibt. Es bleibt bei Vier.

12:20 Uhr: 82-Jährige aus Bannewitz gestorben

In Bannewitz ist eine 82-Jährige Frau an den Folgen der Virus-Erkrankung verstorben. Es ist der erste Corona-Todesfall im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge.

12:10 Uhr: Ordnungsamt kontrolliert in der Innenstadt

Die Corona-Ausgangsbeschränkungen werden in der Stadt zu Beginn des Wochenendes überwiegend eingehalten. Größere Kontrollen gibt es durch Polizei und Ordnungsamt vor allem in der Innenstadt.

11:15 Uhr: Bund liefert 1,7 Millionen Masken an Sachsen

Sachsen hat im Zuge der Coronavirus-Krise vom Bund rund 1,7 Millionen Schutzmasken für medizinische Zwecke erhalten. Das geht aus einer Auflistung des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die der sächsische Bundestagsabgeordnete Alexander Krauß veröffentlichte. Danach wurden an den Freistaat 1,251 Millionen OP-Masken sowie rund 430.000 Masken mit den höheren Schutzklassen FFP2 und FFP3 geliefert. Zudem gingen an Sachsen 1,1 Millionen Handschuhe. Die Lieferungen seien für Krankenhäuser, Arztpraxen und die Altenpflege gedacht, sagte Gesundheitspolitiker Krauß. «Für die Verteilung ist der Freistaat zuständig», fügte er an.

10:40 Uhr: Polizei rechnet mit wenig Osterverkehr

Die Polizei rechnet wegen der Einschränkungen in der Corona-Krise mit weniger Straßenverkehr zu Ostern. «Der sonst übliche Osterverkehr ist im Moment nicht zu erwarten, da der Besuch von Familienangehörigen nur zulässig ist, wenn sie den gleichen Haupt- oder Nebenwohnsitz haben», sagte Jan Meinel, Sprecher des Innenministeriums, der Deutschen Presse-Agentur. Die meisten Menschen würden sich an die Regeln halten.

Ein Schwerpunkt der Polizei zu Ostern werde die Durchsetzung der bestehenden Verbote sein. Bei Verstößen gegen das Kontaktverbot droht Betroffenen ein Bußgeld von 150 Euro. Verstöße gegen die Einhaltung der Quarantäne fallen unter das Infektionsschutzgesetz und können in der Regel mit Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von zwei Jahren geahndet werden.

9:05 Uhr: Wieder Autobahn-Staus an Grenze zu Polen und Tschechien

Die Staus an den Grenzen zu Polen und Tschechien wieder zugenommen. Auf der A4 Richtung polnischer Grenze staute sich der Verkehr vor dem Übergang Ludwigsdorf auf rund 25 Kilometern. Auf der A 17 Richtung Tschechien waren es immerhin sechs Kilometer. Grund dafür sind die massiven Grenzkontrollen. Aktuell ist die Einreise nach Polen und Tschechien nur für LKW oder mit Ausnahmeregelung möglich.

8:35 Uhr: OB Dirk Hilbert bittet Dresdner sich an Ausgangsbeschränkungen zu halten

Oberbürgermeister Dirk Hilbert bittet die Dresdner, sich auch an diesem Wochenende an die Ausgangsbeschränkungen und anderen Maßnahmen zu halten.  Nach den kühleren Tagen besteht natürlich der Wunsch nach Draußen zu gehen, so Hilbert. Trotzdem geht es darum Abstand zu halten und Massenansammlungen zu verhindern. Da sich die Dresdner bislang gut an die Beschränkungen gehalten haben, hat es in den vergangenen Tagen in der Stadt  nur einen moderaten Anstieg von bestätigten Fällen mit  den Corona-Virus gegeben. Diese Entwicklung sollte nicht gefährdet werden, sagte Hilbert


3. April 2020

20:00 Uhr: Handballpause bis 16. Mai verlängert

Die Handballbundesliga setzt den Spielbetrieb in der ersten und zweiten Bundesliga bis zum 16. Mai aus. Das ist am Abend bekanntgegeben worden. Betroffen davon ist auch der HC Elbflorenz. Bisher sollten die Ligen bis zum 23. April ruhen. Diese Pause wurde nun verlängert. Der 16. Mai ist ein wichtiger Tag. Sollte der Spielbetrieb dann nicht wieder aufgenommen werden, würde die Handballbundesliga wohl nicht um einen Saisonabbruch herum kommen. Im Falle eines Abbruchs würde es keine sportlichen Absteiger, sondern nur Aufsteiger geben.

16:50 Uhr: Pirna sperrt Wanderparkplätze

Die Stadt Pirna sperrt aufgrund der Einschränkungen während der Corona-Pandemie bis auf weiteres die Wanderparkplätze in Liebethal. Ebenso kann entlang der S177 in Höhe des Waldcampingplatzes am NEZ sowie direkt vor dem Eingangsbereich und auch auf der Fläche Birkwitzer/Söbrigener Straße nicht mehr geparkt werden. Auf dem Elbeparkplatz in Copitz ist darüber hinaus das Parken für Wohnmobile nicht mehr gestattet.

16:30 Uhr: Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born im Interview

Die Fußballpause schmerzt nicht nur den eingefleischten Fans. Auch finanziell hat das zum Teil bedrohliche Auswirkungen auf die Vereine. Wie geht es Dynamo Dresden in dieser Krise? Wir haben mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Michael Born gesprochen.

15:50 Uhr: Coronamaßnahmen auf Wochenmarkt greifen

Auf Dresdens größtem Wochenmarkt auf der Lingnerallee haben die Coronamaßnahmen gegriffen. Das teilte der Amtsleiter der Wirtschaftsförderung Robert Franke am Nachmittag mit. Mindestabstände wurden gewährleistet, Markierungen auf dem Straßenbelag sowie zahlreiche Infoplakate hielten die Marktbesucher an, auf zwei Meter Sicherheitsabstand zu achten. Für die Einhaltung der Maßnahmen sorgte zudem ein Team aus städtischem Marktamt, Marktgilde, Ordnungsamt und privatem Sicherheitsdienst. Auch die Polizei kontrolliert vor Ort.  Gegen 10 Uhr musste der Zugang zum Markt aufgrund des großen Andrangs kurzzeitig begrenzt werden. Es wurde die Hälfte der sonst üblichen 150 Händler zugelassen.

15:10 Uhr: Faszinierendes Video zur Leere in Dresden

Die aktuelle Stille und Leere in Dresden haben "leavingpictures" in einem Video dargestellt. Mehr Infos: https://www.leaving-pictures.de/ und www.instagram.com/leavingpictures/

15:00 Uhr: Dresdner Polizei verzeichnet 233 Einsätze mit "Coronabezug"

Für die Dresdner Polizei hat es in dieser Woche 233 Einsätze mit "Coronabezug" gegeben. Damit ist die Tendenz ähnlich wie in der Vorwoche. 97 Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz sind erfasst worden, vornehmlich handelte es sich um verbotene Menschenansammlungen. Weiterhin registrierte die Polizeidirektion Dresden 51 Ordnungswidrigkeiten im Laufe der Woche. Dabei handelte es sich vorwiegend um Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung. Die Betroffenen hatten ihre häusliche Unterkunft ohne triftigen Grund verlassen. Am kommenden Wochenende wird die Polizei die Corona-Maßnahmen erneut verstärkt kontrollieren.

14:50 Uhr: Pirnaer Stadtfest findet im Juni nicht statt

Obwohl es noch einige Wochen bis zum diesjährigen Stadtfest-Termin im Juni sind, haben sich Veranstalter und die Stadt Pirna dazu entschieden, das diesjährige Stadtfest im Juni nicht stattfinden zu lassen. Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke: „Es ist uns nicht leichtgefallen, diesen Schritt zu gehen. Dieser Höhepunkt gehört einfach zum kulturellen Leben in unserer Stadt dazu. Auf der anderen Seite fehlt den Veranstaltern jedoch völlige Vorstellungskraft, wie sich nach dieser Krise bereits im Juni zahlreiche Menschen unter anderem auf dem Markt treffen können, ohne Angst vor Ansteckungen zu haben. Dem diesjährigen Fest ist aufgrund der grassierenden Unsicherheit bereits jetzt jegliche Leichtigkeit verloren gegangen. Umso wichtiger ist es uns, Klarheit zu schaffen.“

14:40 Uhr: Dresdner Philharmonie gibt kleine Onlinekonzerte

Die Dresdner Philharmonie gibt ab sofort kleine Onlinekonzerte. „phil zu zweit“ heißt das neue Digitalformat, in dem zweimal pro Woche jeweils ein Philharmoniker mit einem freischaffenden Künstler gemeinsam musizieren. Die Konzerte mit einer Dauer von 15-20 Minuten werden moderiert, aufgezeichnet und ab heute Nachmittag ins Netz gestellt. Das musikalische Programm ist bunt gemischt und reicht von „leichterer Muse“ bis hin zu sehr anspruchsvollen Werken. Die Konzerte und weitere Infos können abgerufen werden über: www.dresdnerphilharmonie.de/weiterhoeren.

14:20 Uhr: Oberbürgermeister Hilbert über die Wirkung der Ausgangsbeschränkung

Kurz vor dem Wochenende ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle hier in Dresden sehr langsam gestiegen. Stand 12.00 Uhr wurden 407 Erkrankungen gemeldet. Das sind neun mehr als gestern. Unser Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert darüber gesprochen, ob die Ausgangsbeschränkungen und anderen Maßnahmen Wirkung zeigen und darüber, was die Dresdner am Wochenende beachten sollten, um den moderaten Anstieg der Erkrankungen nicht zu gefährden.

12:10 Uhr: Aktuelle Zahlen für Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden hat am Mittag wie gewohnt neue aktuelle Zahlen zu den mit dem Coronavirus infizierten Menschen veröffentlicht. Demnach sind (Stand 12 Uhr) 407 Menschen infiziert. Das sind neun mehr, als am Donnerstag.

Unverändert ist die Zahl der Krankenhauseinweisungen im Vergleich zu gestern, die bei 50 geblieben ist. Vier Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus in Dresden gestorben.

12:00 Uhr: Dresden Marketing startet Sonderkampagnen

Die Dresden Marketing GmbH hat eine neue Kampagne mit dem Slogan "Dresden zuhause entdecken" unter dem Hashtag #VisitDresdenSoon gestartet. Darin geht es um Online-Maßnahmen, Menschen zu Hause für einen späteren Besuch im Dresdner Elbland zu begeistern. So gibt es unter www.visit-dresden.travel viele Angebote, zum „Zuhause entdecken“ und Dresden Elbland-Bezug wie ein Memory-Spiel, ein Quiz oder Wimmelbilder zum Ausmalen. Außerdem wird unter www.dresden360.com ein Rundumblick über das Elbland geboten.

Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen auf die zukünftige Kampagne #VisitDresdenNow, wenn die Besucher die Schönheit des Dresdner Elblandes wieder live vor Ort genießen sollen.

11:55 Uhr: Pirnaer Chemieunternehmen Schill + Seilacher produziert Desinfektionsmittel

Die Nachfrage nach Desinfektionsmittel ist riesig. Dem hat sich nun das Chemieunternehmen Schill + Seilacher aus Pirna-Neundorf angenommen und produziert dieses für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Abgegeben wird das Desinfektionsmittel vorzugsweise an Krankenhäuser, Altersheime, Feuerwehren, Apotheken, Arztpraxen, den Lebenshilfe e. V., das Landratsamt und seinen Katastrophenschutz sowie an die Stadtverwaltung der Stadt Pirna.

„Wir stellen dieses Desinfektionsmittel den Abnehmern zu einem fairen Preis zur Verfügung“, erklärt Dr. Uwe Dittrich, Werkleiter von Schill + Seilacher in Neundorf. „Das ist unser kleiner und regional bezogener Beitrag zum Kampf gegen die Pandemie."

11:25 Uhr: Kultusminister Piwarz hält an Termin für Abi-Prüfungen fest

In Sachsen werden die Abiturprüfungen nach derzeitigem Stand wie geplant am 22. April beginnen. Es gebe eine klar kommunizierte Terminkette, auf die sich Schulen und Schüler eingerichtet hätten und von der nur im äußersten Notfall abgewichen werden soll, sagte Kultusminister Christian Piwarz der «Sächsischen Zeitung» (Freitag). Der entscheidende Punkt sei, wann die Schulen wieder öffnen können. Piwarz betonte, dass es deutschlandweit rund um das Osterwochenende eine Entscheidung geben werde. Für den Fall, dass die Schulen länger geschlossen bleiben müssten, habe man im Kultusministerium verschiedene Szenarien durchgerechnet. So könnten die ab dem 13. Mai vorgesehenen Nachschreibetermine als Haupttermin für die Abiturprüfungen infrage kommen.

10:30 Uhr: Mehrere Mitarbeiter im Städtischen Klinikum infiziert

Einige Mitarbeiter des Städtischen Klinikums sind positiv auf Corona getestet worden. Diese befinden sich laut einer Krankenhaussprecherin aktuell in häuslicher Isolation. Perspektivisch könnten die Kollegen in Zukunft trotzdem weiter mit dem Coronavirus infizierte Patienten betreuen, solange es ihnen gut geht. "Sonst hätten wir bald kein Personal mehr" sagte uns Viviane Piffczyk vom Städtischen Klinikum. Aktuell werden 16 Corona-Patienten betreut. Piffczyk rechnet aber damit, dass es bald mehr sind.

Die Infektion der Mitarbeiter erfolgte im privaten Umfeld. Kein Patient des Klinikums hat einen Mitarbeiter und auch keine Mitarbeiter haben Patienten angesteckt. Für das Krankenhauspersonal wurde ein eigener Drive-In-Corona-Test auf dem Gelände eingerichtet. Sollte sich ein Mitarbeiter schlecht fühlen, könne er sich dort testen lassen. Bis das Ergebnis feststeht, wird er nach Hause geschickt.

10:07 Uhr: Dixielandfestival verschoben

Auch das Dresdner Dixielandfestival fällt dem Corona-Virus zum Opfer. Die Jubiläums-Ausgabe wird auf 2021 verschoben. Das 50. Dresdner Dixielandfestival soll nun vom 16. bis 23. Mai 2021 mit allen geplanten Veranstaltungen und Teilnehmern nachgeholt werden. Die bereits für dieses Jahr gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Festival-Chef Joachim Schlese.

10:04 Uhr: Lauf in den Frühling Freital fällt aus

Der 23. Lauf in den Frühling Freital  ist abgesagt worden. Der Lauf sollte am 3. Mai 2020 stattfinden. Die Veranstalter prüfen aktuell eine Verschiebung in den Spätsommer oder Herbst, um ein erlebnisreiches Fest für die ganze Familie durchzuführen.

09:50 Uhr: Sächsisches Kabinett verständigt sich auf Nachtragshaushalt und ein Sondervermögen

Das sächsische Kabinett hat sich zur Bewältigung der Corona-Krise auf einen Nachtragshaushalt und ein Sondervermögen verständigt. Beides soll in Gesetzesform nun in den Landtag eingebracht werden. «Ich rechne heute mit einem zusätzlichen Finanzierungsbedarf in den Jahren 2020 bis 2022 von insgesamt sechs bis sieben Milliarden Euro», erklärte Finanzminister Hartmut Vorjohann. Bis spätestens Ende 2022 sei eine Neuverschuldung von bis zu sechs Milliarden Euro erforderlich. Aus Rücklagen stünden 725 Millionen Euro zur Verfügung - mit den Krediten zusammen also 6,725 Milliarden Euro. Am Freitagvormittag sollten die Pläne im Präsidium des Landtages vorgestellt werden.

8:23 Uhr: Zahnärzte auf Behandlung von Corona-Patienten vorbereitet

Auch Corona-Patienten können in Sachsen bei Schmerzen vom Zahnarzt behandelt werden. Nach Auskunft der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen (KZVS) gibt es landesweit vier Schwerpunktpraxen, die Covid-19-Patienten beziehungsweise unter Quarantäne Stehende behandeln. Diese Schwerpunktpraxen finden sich in allen drei Regierungsbezirken und zusätzlich in der Oberlausitz. Bis zum Monatsanfang gab es demnach allerdings erst einen Fall.

2. April 2020

19:30 Uhr: Veränderte Notenvergabe in Sachsen

Sachsens Kultusministerium plant für den Rest des diesjährigen Schuljahres Veränderungen in der Notengebung. «Wir arbeiten an Szenarien, damit den Schülern durch die Schließzeit nicht in irgendeiner Form Nachteile entstehen», sagte Kultusminister Christian Piwarz der «Sächsischen Zeitung». Piwarz kündigte an, «Günstigkeitsregeln» für die Schüler einzuführen. Bis zum Ende des Schuljahres am 19. Juli sollen die Schüler Möglichkeiten bekommen, ihren Notenspiegel zu verbessern.

Lehrer sollen dabei zugunsten der Schüler entscheiden, etwa, wenn es um Versetzungen geht. Verbessert sich ein Schüler durch eine Note nicht oder verschlechtert sich sogar, kann die Zensur aus dem Notenspiegel gestrichen werden. «Wir sind in einer Sondersituation und müssen über so etwas nachdenken», sagte Piwarz. (dpa)

18:30 Uhr: HC Elbflorenz Trainer Göde will sein Team wiedersehen

Eigentlich wollte der HC Elbflorenz aktuell in der 2. Handball-Bundesliga weiter um den Klassenerhalt kämpfen. Die Corona-Krise verhindert das aber. Eine Situation, die für Verein, Spieler und auch Trainer alles andere als einfach ist. Wie Trainer Rico Göde mit der Situation umgeht, hat er uns am Telefon erzählt.

17:05 Uhr: Volkshochschule meldet für Mitarbeiter Kurzarbeit an

Die Volkshochschule Dresden musste ihren Kursbetrieb bis auf Weiteres aussetzen. In dieser veranstaltungsfreien Zeit kann die Einrichtung keine Einnahmen aus Teilnehmergebühren erzielen. Deshalb hat die VHS für ihre Mitarbeiter ab April Kurzarbeit angemeldet. Die Regelung gilt zunächst bis Ende April und wird dann, je nach Situation, neu bewertet. Die verbleibenden Mitarbeiter arbeiten mit Hochdruck daran, möglichst bald verschiedene Online-Angebote anzubieten. 

17:00 Uhr: Unternehmen können Stundung der Gewerbesteuer beantragen

Unternehmen können in der Corona-Krise eine Stundung der Gewerbesteuer beantragen. Das teilte die Stadt mit. Diese Stundung wird bis zum gewünschten Termin, spätestens aber bis zum 31. Dezember 2020 gewährt. Ebenso können Vorauszahlungen zur Gewerbesteuer 2020 zeitnah angepasst werden. Dabei muss der Zusammenhang zwischen fehlender Liquidität bzw. drohenden Gewinneinbußen und Krise nach den Darlegungen des Unternehmens lediglich plausibel gemacht werden.

16:50 Uhr: Corona-Patient aus Frankreich in Dresden angekommen

Ein Corona-Patient aus Frankreich ist heute zur Behandlung in Dresden eingetroffen. Das Flugzeug vom Typ Learjet 45 kam aus Metz und landete am Nachmittag auf dem Flughafen. Wie das Universitätsklinikum Dresden auf Anfrage mitteilte, werden noch am Abend zwei weitere französische Patienten erwartet. Das Fachkrankenhaus Coswig, das Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt und das hiesige Universitätsklinikum würden je einen der Erkrankten betreuen. Über ihre Identität wurde nichts bekannt.

16:30 Uhr: Oberbürgermeister Dirk Hilbert über moderaten Anstieg der Infizierten

Man kann möglicherweise vorsichtig sagen, dass die Ausgangsbeschränkungen und anderen Maßnahmen, langsam ihre Wirkung hier in Dresden zeigen. Denn die Zahl der bestätigten Coronafälle steigt bei uns in der Stadt weiter nur langsam an. Von gestern zu heute ist, wie schon in den Vortagen, ein Anstieg um 20 Erkrankungen zu verzeichnen. Unser Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die aktuelle Lage in der Stadt gesprochen

16:05 Uhr: Vollzug von Haftstrafen wird zum Teil verschoben

Sachsen verschiebt in der Corona-Krise den Vollzug einiger Haftstrafen. Konkret betrifft das den geplanten Haftantritt bei Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren, teilte Justizministerin Katja Meier mit. Ausgenommen sind Verurteilte, die wegen Gewalttaten, Sexualdelikten oder Rauschgiftkriminalität ins Gefängnis müssen. Zudem verschiebt man sogenannte Ersatzfreiheitsstrafen und unterbricht bereits geleistete. Diese Strafen werden fällig, wenn Straftäter eine vom Gericht verhängte Geldstrafe nicht begleichen. Die Maßnahmen dienen dazu, die Belegung in den Haftanstalten zu reduzieren. Meier zufolge gibt es dort bisher keine nachgewiesene Corona-Infektion. Wenn bei Inhaftierten entsprechende Symptome auftreten, würden sie unter Quarantäne gestellt.

15:45 Uhr: Dynamo Dresden spendet 50.000 Euro

Dynamo Dresden spendet 50.000 Euro für soziale Zwecke. 35.000 Euro davon gehen als finanzielle Unterstützung direkt an Krankenhäuser, die aktuell in der Corona-Krise alle Hände voll zu tun haben. Je 15.000 Euro gehen an das Krankenhaus Friedrichstadt und das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus. 5.000 Euro fließen als Spende nach Italien zum Krankenhaus Papa Giovanni XXIII in Bergamo. Von der finanziellen Unterstützung der SGD sollen direkt die Pflegekräfte in den Krankenhäusern profitieren.

„Die Landeshauptstadt Dresden aber auch wir als größter Verein der Stadt haben in unserer Geschichte immer wieder auf nationale und internationale Unterstützung bauen können, wenn wir in Not oder auf Hilfe angewiesen waren. Ob in Form von Spenden nach den Flutkatastrophen oder im Rahmen des Wiederaufbaus der Frauenkirche, Dresden und Dynamo haben oft Solidarität erfahren, wenn sie dringend benötigt wurde. Es ist jetzt die Zeit, etwas zurückzugeben“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

15:00 Uhr: Zehn Senioren in Pflegeheim in Hohnstein infiziert

Von 48 Bewohnern eines Seniorenheims in Hohnstein (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) sind zehn positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden. Drei Betroffene befänden sich in stationärer Behandlung, teilte das Landratsamt in Pirna heute mit. Zudem seien sechs Mitarbeiter des Seniorenheims positiv auf eine Infektion getestet worden.

Seit gestern Abend steht die Einrichtung unter Quarantäne. Diese gelte «sowohl für die Bewohner als auch für das Personal der Einrichtung», so das Landratsamt. Angeordnet hatte die Maßnahme demnach das Gesundheitsamt des Landkreises.

13:45 Uhr: Fußball-Amateurvereine kämpfen ums Überleben

Nicht nur der Profi-Fußball wird hart von der Corona-Krise betroffen. Das setzt sich fort bis in die kleinsten Vereine und hat da zum Teil noch viel schlimmere Auswirkungen. Die fehlenden Spiele bringen diee Klubs in eine existenzbedrohliche Situation. Das betrifft auch die vielen kleinen Sponsoren, die aktuell keine Zahlungen leisten können. Deshalb ist nicht auszuschließen, dass die Saison in allen Amateurligen von Senioren bis Nachwuchs abgebrochen wird.

Hermann Winkler, der Präsident des Sächsischen Fußballverbandes hat sich bei uns zur aktuellen Situation geäußert.

13:30 Uhr: Dresdner Museen bleiben online präsent

Auch in Zeiten der Corona-Krise wollen die Dresdner Museen ihren Besuchern Angebote machen. Vor allem über das Internet und Fernsehen sollen die Besucher unterhalten werden. So soll es Video-Führungen durch das Stadtmuseum und die Städtische Galerie geben. Über den Facebook-Kanal der Museen Dresden sind die Videos zu sehen. wie auch über Youtube. Die Technischen Sammlungen sind an Online-Stunden für Mathematik beteiligt, die wochentags via Facebook abrufbar sind.

Außerdem können Interessenten den Bestand der Museum über die Datenbank www.dresden-collection-online.de durchstöbern.

12:50 Uhr: Pirna und seine Bürger kommen auf www.pirna-hilft.de zusammen

Das Corona-Virus und seine Folgen haben auch Pirna und seine Bürger schwer getroffen. Die derzeitigen Einschränkungen stellen das komplette Leben in der Sandsteinstadt auf eine harte Probe – egal ob Gesellschaft, Wirtschaft oder Vereinsleben.

Unter der Internetadresse www.pirna-hilft.de können sich ab sofort Vereine, Unternehmen und Sonstige in eigens dafür eingerichteten Foren über die alltäglich auftretenden Probleme informieren und gemeinsam mit Experten und Wissensträgern in Kontakt kommen.

12:10 Uhr: 398 Coronafälle in Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag (12 Uhr) die neuen Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Menschen veröffentlicht. In Dresden sind 398 Menschen erkrankt. Das sind 20 mehr, als am Mittwoch. 50 Infizierte müssen in Krankenhäusern behandelt werden. Vier Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus in Dresden gestorben.

10:00 Uhr: Mehr als 7.000 Anträge auf Soforthilfe der Stadt eingegangen

Die Nachfrage nach der Soforthilfe der Stadt ist nach wie vor groß. Täglich gehen neue Anträge von Kleinstunternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern ein, sagte uns Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Mittlerweile sind es schon mehr als 7.000 Anträge. Der Stadtrat hatte die Soforthilfe heute (Donnerstag) vor einer Woche abgesegnet.Seit Montag werden die ersten Hilfe in Höhe von 1.000 Euro ausgezahlt. Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat auch schon erste E-Mails mit den Worten: "Dankeschön" bekommen.

09:45 Uhr: Große Nachbarschaftshilfe in Corona-Krise

In Sachsen gibt es in der Corona-Krise nach Angaben des Sozialministeriums viel Solidarität. «Wir verzeichnen eine große Hilfsbereitschaft im Land», sagte ein Sprecher in Dresden. Auf einer Plattform von Ministerium und DRK haben sich Hunderte Helfer registriert, die Mund-Nase-Masken nähen oder eine Reserveambulanz mit aufbauen. Die Nachbarschaftshilfe im Kleinen funktioniert ebenfalls. «Auch in dieser Krise zeigt sich, dass die meisten Menschen hilfsbereit und solidarisch miteinander umgehen», sagt Sozialministerin Petra Köpping. Sie dankt allen helfenden und sich um andere sorgenden Menschen und bittet zugleich, «bei all den guten Taten auch stets an den eigenen Infektionsschutz zu denken!» (dpa)

07:17 Uhr: Seniorenpflegeheim in Hohnstein unter Quarantäne

Weil sich mehrere Bewohner und Mitarbeiter eines Seniorenheims in Hohnstein im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit dem Coronavirus infiziert haben, steht die komplette Einrichtung ab sofort unter Quarantäne. Diese gelte «sowohl für die Bewohner als auch für das Personal der Einrichtung», teilte das Landratsamt Pirna am Mittwochabend mit. Das Pflegeheim darf die nächsten zwei Wochen nur im Ausnahmefall von Ärzten, Therapeuten oder Feuerwehr betreten werden.

Die Quarantäne wird erst aufgehoben, wenn nach dem 14. April durchgeführte Tests negativ sind. Nach eigenen Angaben gibt es in dem Heim 48 Einzelzimmer. Wie viele Menschen dort aktuell betreut werden, ist nicht bekannt.

1. April 2020

17:30 Uhr: Staatliche Kunstsammlungen wollen mit Schutzkleidung helfen

Angesichts des Mangels im Gesundheitswesen wollen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mit Schutzkleidung und anderen Materialien aus ihrer Restaurierung helfen. Die derzeit geschlossenen Museen sind gebeten, konkret wasserundurchlässige Schutzanzüge, Desinfektionsmittel, Untersuchungshandschuhe, Schutzbrille und -visiere, Mund-Nase-Schutz oder FFP2- und FFP3- Schutzmasken zur Verfügung zu stellen, wie ein SKD-Sprecher am Mittwoch auf Anfrage mitteilte. Vor allem die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen könnten einiges an Material abgeben, das sonst Restauratoren bei ihrer Arbeit mit gefährlichen Stoffen schützt.

16:10 Uhr: Quarantäne-Haushalte sollen Müll nicht trennen

Private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle in häuslicher Quarantäne leben, sollen den Haushaltsmüll nicht trennen. Heißt: Restmüll, Verpackungsabfälle (gelber Sack) und Biomüll sollen für die Dauer der Quarantäne über die Restmülltonne entsorgt werden. Das gilt aber nicht für Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien. Diese müssten gegebenenfalls länger aufbewahrt werden.

"Damit schützen wir die Müllwerker, aber auch Nachbarinnen und Nachbarn, Hausmeisterinnen und -meister. Das heißt aber auch, dass alle, die nicht betroffen sind, weiterhin ihren Müll getrennt entsorgen", sagt Umweltminister Wolfram Günther.

16:00 Uhr: Oberbürgermeister Dirk Hilbert zum Stand der Sofort-Hilfe

Die Zahl der bestätigten Coronafälle steigt bei uns in der Stadt glücklicherweise nur langsam an. Von gestern zu heute ist ein Anstieg um 20 Erkrankungen zu verzeichnen. Allerdings gibt es einen weiteren Todesfall. Unser Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über den leichten Anstieg der Fälle und auch über den aktuellen Stand der Soforthilfe für Selbständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen gesprochen.

15:40 Uhr: VW-Mitarbeiter im Home Office

VW hat seine Werksschließungen um zehn Tage bis zum 19.April verlängert. Damit stehen auch in der Gläsernen Manufaktur die Bänder weiter still. VW hat in Sachsen rund 10 000 Angestellte. Mehrere hundert Mitarbeiter arbeiten an allen drei Standorten im Homeoffice.

15:20 Uhr: Uniklinikum Dresden informiert per SMS

Das Uniklinikum Dresden informiert Patienten jetzt mit Hilfe einer SMS über verschobene Termine und längere Wartezeiten bei ihren Ärzten. Damit soll die Zahl der Menschen im Wartezimmer reduziert und das Infektionsrisiko gesenkt werden. Patienten müssen für den neuen SMS-Dienst nur ihre Handynummer in den Akten Hinterlegen und ihre Einwilligung zur Benachrichtigung geben. Auch die Ergebnisse von Corona-Tests können so schneller an die Patienten übermittelt werden. Der Betrieb startet zunächst in ersten Spezialambulanzen mit vielen älteren Patienten, die beispielsweise unter Lungenkrankheiten leiden um die vor einer Corona-Infektion zu schützen.

15:15 Uhr: Schneiderwerkstatt in Radebeul stellt Mundschutz für Kinder her

Die Schneiderwerkstatt des Deutschen Kinderschutzbundes, OV Radebeul e.V. stellt ab morgen Mundschutzmasken für Kinder her. Es handelt sich dabei um Stoffmasken, die bei 60 Grad waschbar und damit wieder verwendbar sind. Abgeholt werden können die Masken beim Hort Niederlößnitzer Rebläuse ab dem 8. April mittwochs zwischen 9:30 und 15:00 Uhr sowie donnerstags zwischen 11:30 und 17:00 Uhr. Eine Materialspende oder einen Obolus wandert in die Spendendose des Deutschen Kinderschutzbundes.
 

15:05 Uhr: Interview mit Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf

Die Dresdner Eislöwen wollten aktuell eigentlich in den DEL2-Playoffs gegen Frankfurt für Furore sorgen. Aber die Eishockeysaison ist beendet, damit fehlen auch die Einnahmen aus den Playoffs. Das stellt auch die Eislöwen vor Herausforderungen. Unter anderem wurden Gespräche mit potenziellen Neuzugängen auf Eis gelegt. Mehr dazu im Interview mit Geschäftsführer Maik Walsdorf.

15:00 Uhr: TU Dresden lehnt Verschiebung des Sommersemesterbeginns ab

Die Technische Universität Dresden lehnt eine Verschiebung des Sommersemesterbeginns wegen der Corona-Krise ab. Die Hochschule habe sich inzwischen so gut auf eine digitale Lehre eingestellt, dass an dem Starttermin 6. April nichts geändert werden solle, sagte Sprecherin Kim-Astrid Magister am Mittwoch. Seit Wochen hätten die Lehrenden Konzepte entwickelt, um ohne physische Anwesenheit der Studierenden mit der Vorlesungszeit beginnen zu können.

14:30 Uhr: Dynamo übergibt als Dankeschön 200 Trikots an Konsum-Mitarbeiter

Die SG Dynamo Dresden und Stadion-Namensgeber Konsum Dresden eG stehen auch in der Corona-Krise zusammen. Dynamos Geschäftsführer Michael Born und Ralf Minge übergaben am Mittwoch zusammen mit Zweitliga-Profi Jannis Nikolaou im Konsum-Markt in der Neustädter Markthalle 200 Dynamo-Trikots an den Konsum. 

Die Jerseys gehen als Dankeschön sowohl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Quarantäne als auch an die Verkäuferinnen und Verkäufer an den 34 Konsum Standorten, die trotz der Ausnahmesituation rund um die Corona-Krise tagtäglich in den einzelnen Dresdner Märkten ihrer Arbeit mit unermüdlichem Engagement nachgehen.

13:45 Uhr: Riesige Nachfrage bei Hilfsprogrammen

Für die Hilfsprogramme Sachsens und des Bundes für Unternehmer in der Corona-Krise gibt es eine riesige Nachfrage. Wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch auf Anfrage mitteilte, gingen für die Soforthilfe des Bundes bis Dienstag 14 222 Anträge ein. 1539 davon im Umfang 13,5 Millionen Euro wurden bewilligt, 1481 mit einem Volumen 13 Millionen Euro bereits ausgezahlt. Die meisten Anträge stammten von Restaurants, Friseur- und Kosmetiksalons sowie Dienstleistern und Unternehmensberatern.

Auch das landeseigene Darlehensprogramm «Sachsen hilft sofort» wird stark nachgefragt: Dafür gingen bisher 10 577 Anträge ein, 3294 im Umfang von 111,6 Millionen Euro wurden bewilligt, 328 für 12,2 Millionen Euro ausgezahlt. Es handelt sich um Darlehen für Einzelunternehmer, kleine Firmen und Freiberufler mit einem Jahresumsatz von bis zu einer Million Euro. (dpa)

13:30 Uhr: Kreativkampagne #supportyourlocalartists

Auch die Dresdner Künstler leiden extrem unter den Beschränkungen durch die Coronavirus-Krise. 18.500 Unternehmer der Kultur- und Kreativwirtschaft sind betroffen, benötigen dringend Spendemittel “Laut unseren Daten kommt auf 100 Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen eine Ausfallsumme von 50.000 Euro zusammen. Diese ist allerdings keineswegs repräsentativ. Zum einen sind Langzeitschäden und -verluste noch nicht absehbar und zählen in diese Rechnung nicht mit hinein. Zum anderen erfassen wir die Daten von mittleren und großen Unternehmen nicht - und die haben zum Teil Ausfälle im fünf- bis sechsstelligen Bereich zu verzeichnen gehabt", sagt Wir-gestalten-Dresden-Vorstand Nils Burchartz.

Informationen zur Kampagne gibt es HIER

Link zum Spenden: www.betterplace.me/supportyourlocalartists

13:25 Uhr: Wasaplatz bekommt eigenen Wochenmarkt

Der frisch umgebaute Wasaplatz wird einen eigenen Wochenmarkt bekommt. Morgen (Donnerstag, 2. April) und dann jeden Donnerstag von 9 bis 16 Uhr sowie samstags von 8 bis 13 Uhr können die Händler ihr vielfältiges Angebot präsentieren. Im Rahmen der aktuellen Allgemeinverfügung wird morgen mit sechs Ständen in großen Abständen gestartet. Zu den Händlern gehören Fisch von Hein Mück, Obst und Gemüse Hecht und Drechsler aus Dresden, Produkte vom Bauernhof Zech aus Elstra, Spreewald Ricken aus Vetschau und Gewürze Köhler aus Dresden. Die Besucher werden gebeten, sich an die Hygieneregeln zu halten und auf genügend Abstand zueinander zu achten.

12:20 Uhr: 378 Coronafälle in Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag neue Zahlen veröffentlicht. 378 Menschen in unserer Stadt sind mit dem Virus infiziert. Das sind 20 mehr, als am Dienstag. 48 Fälle werden in den Krankenhäusern behandelt. Es hat auch einen neuen Todesfall gegeben. In Dresden sind nun vier Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

10:18 Uhr: Großspende Desinfektionsmittel verteilt

Am Logistikzentrum des DRK in Dresden ist heute die Desinfektionsmittelspende der Beiersdorf AG an die sächsischen Landkreise und die Thüringer Polizei verteilt worden. LKW des Roten Kreuzes holten die Paletten ab. Das THW Dresden transportierte das Desinfektionsmittel nach Erfurt zur thüringischen Polizei. Unter anderem 37.000 Flaschen Handdesinfektionsmittel waren am Dienstag eingetroffen.

07:14 Uhr: IHK-Prüfungen werden verschoben

Die schriftlichen Abschlussprüfungen für die rund 8.300 Auszubildenden aus dem Bereich der Industrie- und Handelskammern (IHK) in Sachsen werden wegen der Corona-Pandemie verschoben. Neuer Termin ist der 16. bis 19. Juni 2020. Die mündlichen beziehungsweise praktischen Prüfungen sollen nach derzeitigem Stand wie geplant ab 2. Mai beginnen.

Weitere Infos gibts auch bei der IHK Dresden

1:30 Uhr: DVB reagieren auf Rückgang von Fahrgästen

Die Dresdner Verkehrsbetriebe reagieren erneut darauf, dass in der aktuellen Situation immer weniger Leute mit Bussen und Straßenbahnen fahren. So werden die Fahrpläne heute weiter angepasst. Die Straßenbahnlinie 8 fährt ab heute nicht mehr durch die Innenstadt. Sie pendelt nur noch halbstündlich zwischen der Endstation Hellerau und der Gleisschleife Infineon-Süd. Dort können Fahrgäste in die Linie 7 umsteigen und in die Innenstadt gelangen. Wer vom Nürnberger Ei aus in die Stadt möchte, kann die Linie 3 am Nürnberger Platz nutzen und mit der Buslinie 61 .dorthin fahren.

Ebenfalls ab heute wird die Fährstelle zwischen Tolkewitz und Niederpoyritz mangels Nachfrage eingestellt. Die anderen beiden Fährstellen zwischen Johannstadt und Neustadt sowie zwischen Kleinzschachwitz und Pillnitz bleiben wie bisher im Einsatz. Auch die Autofähre verkehrt planmäßig.

1:20 Uhr: Weitere Spenden an Desinfektionsmittel geplant

Immer mehr Desinfektionsmittel kommen nach Sachsen! Gestern Nachmittag wurden 26 Paletten mit 37.000 Flaschen Händedesinfektionsmittel an das Logistikzentrum des Deutschen Roten Kreuzes in Dresden geliefert. Eine Großspende der Beiersdorf AG! In den kommenden Tagen werden zudem 16 Container mit je 1000 Liter aus dem Hamburger Produktionszentrum erwartet. Geplant ist eine schnelle Verteilung u.a. Ärzte, Rettungsdienste, Pflegeeinrichtungen oder den Katastrophenschutz. Das Deutsche Rot Kreuz hilft bei der Auslieferung.


31. März 2020

21:00 Uhr: Verdienstausfälle wegen Kinderbetreuung können entschädigt werden

Die Landesdirektion Sachsen nimmt ab sofort Anträge auf Entschädigung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde. Die Entschädigung wird gewährt, wenn die Sorgeberechtigten ihrer Tätigkeit infolge der Schließung nicht weiter nachgehen konnten und für die Kinder eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht verfügbar ist.

Die Entschädigung wird für die zu betreuenden Kinder gewährt, wenn diese das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Erstattung kann jedoch auch erfolgen, wenn das zu betreuende Kind älter als zwölf Jahre ist, aber behindert und auf Hilfe angewiesen ist. Alle Details zur Antragstellung sowie die erforderlichen Antragsformulare finden Sie HIER

18:00 Uhr: Dynamo-Mittelfeldspieler Marco Hartmann wird wieder Vater

Die fußballfreie Zeit hat ihre negativen aber auch ihre positiven Seiten. Dynamo-Mittelfeldspieler Marco Hartmnn hat zum Beispiel mehr Zeit für seinen Sohn und wird demnächst zum zweiten Mal Vater. Im Interview hat er mit uns unter anderem darüber gesprochen.

16:35 Uhr: Spielbetrieb in der 2 Bundesliga pausiert noch mindestens einen Monat

Der Spielbetrieb in der 2.Fußball-Bundesliga bleibt wegen der Corona-Pandemie bis mindestens 30. April ausgesetzt. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga stimmte am Dienstag einem entsprechenden Antrag des DFL-Präsidiums zu. "Diese Entscheidung haben wir so erwartet und begrüßen den Beschluss in Anbetracht der aktuellen Ausnahmesituation, in der sich unser gesamtes Land befindet, ausdrücklich", sagte Dynamo-Geschäftsführer Michael Born in einer Mitteilung des Vereins. Wie es danach weitergeht, ist noch offen. – der Ligaverband will die Saison gerne bis Ende Juni zu Ende bringen – notfalls auch mit Geisterspielen.  

16:31 Uhr: Tharandt verschiebt Bürgermeisterwahl

Das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat die für den 26. April geplante Bürgermeisterwahl in Tharandt abgesagt  Ein Nachwahl soll es frühestens am 20. September geben. Den Wahltermin bestimmt der Stadtrat. Begründet wird dieser Schritt hauptsächlich mit den Allgemeinverfügungen des Freistaates Sachsen im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

15:35 Uhr: Deutlich mehr Kurzarbeiter im März

Die Corona-Krise macht sich auf dem Arbeitsmarkt bereits bemerkbar. So sind im Monat März rund 10.200 Anzeigen von Unternehmen auf Kurzarbeit bei den Arbeitsagenturen Bautzen,  Dresden und Pirna eingegangen. Das sind mehr als ein Viertel aller rund 36.000 Betriebe in der Region.  Das gab die Dresdner Arbeitsagentur am Nachmittag bekannt. Das Kurzarbeitergeld soll Betriebe speziell jetzt in der Corona-Krise auffangen, damit die Beschäftigten im Unternehmen bleiben können.

15:27 Uhr: Striezelmarkt steht aktuell nicht auf der Kippe

Der Striezelmarkt soll nach dem derzeitigen Stand wie geplant stattfinden. Für Irritationen sorgte heute eine Meldung in sozialen Netzwerken. Auslöser war eine Info der Stadt, dass die Händler erstmals ihre Standgebühr erst nach dem Ende des Marktes zahlen sollen und auch nur wenn der Markt tatsächlich stattfindet. "Der Striezelmarkt steht selbstverständlich nicht auf der Kippe", sagte uns Stadtsprecher Kai Schulz. Die Planungen laufen ganz normal weiter. Da die Händler ja jetzt schon stark gebeutelt sind, wurde die Regelung geändert.

15:15 Uhr: Oberbürgermeister Dirk Hilbert zum Thema Mundschutz

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt bei uns in Dresden glücklicherweise nur langsam an. Heute mittag wurden laut Stadt 358 Erkrankungen gezählt. Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert darüber gesprochen, wie dieser die Entwicklung einschätzt. Zudem geht es in dem Interview um das Thema Mundschutz und was der Oberbürgermeister von der Regelung, die zum Beispiel die Stadt Jena erlassen hat, hält.

15:10 Uhr: Gesundheitsministerin Köpping empfiehlt Schutzmasken

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping hat Atemschutzmasken gegen das Coronavirus ausdrücklich empfohlen. Sie halte es «für außerordentlich wichtig, dass man in der Öffentlichkeit eine Maske trägt», sagte sie am Dienstag. Von einer Maskenpflicht ist in Sachsen allerdings noch keine Rede. Köpping ließ zwischen den Zeilen auch die Gründe dafür durchblicken. «Pflicht heißt, dass auch jeder eine Maske kaufen kann. So weit sind wir noch nicht. Deswegen bin ich da ein bisschen vorsichtig in der Formulierung.» Die Ministerin war aber fest davon überzeugt, dass sich das öffentliche Leben in Zukunft verändern wird. Deshalb sei es gut, schon jetzt mit dem Tragen einer Maske zu beginnen.

14:30 Uhr: Bußgeldkatalog tritt am Mittwoch in Kraft

Ab morgen tritt in Sachsen ein Bußgeldkatalog in Kraft. In ihm werden Geldstrafen bei Verstößen gegen die Rechtsverordnung geregelt. Wer demnach ohne triftigen Grund seine Wohnung verlässt muss 150 Euro Strafe zahlen, bei Verletzung des Besuchsverbotes in Alten- und Pflegeheimen drohen 500 Euro. Hält sich Heimleitung nicht an die Vorgaben drohen auch dieser Strafen zwischen 500 und 1000 Euro.

Innenminister Roland Wöller:

13:55 Uhr: Stadt verlängert Bewerbungsfrist für Stände auf dem Striezelmarkt

Die Stadt hat die Bewerbungsfrist für Stände auf dem Striezelmarkt verlängert. Händler und Gastronomen können sich jetzt noch bis zum 04. Mai bewerben. Grund für die verlängerte Frist ist die aktuelle Corona-Krise. Formulare finden Händler auf der Internetseite der Stadt. Die bisher verwendeten Antragsformulare behalten aber weiterhin ihre Gültigkeit. Die 586. Auflage des Striezelmarktes soll vom 26. November bis zum 24. Dezember auf dem Altmarkt öffnen.

13:35 Uhr: Ausgangsbeschränkungen in Sachsen verlängert

Sachsen hat die Ausgangsbeschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise über die Osterfeiertage hinaus bis zum 20. April verlängert. Das hat heute Kabinett beschlossen. Gleichzeitig wurde die geltende Allgemeinverfügung zu den Ausgangsbeschränkungen in eine Verordnung umgewandelt, um mehr Rechtssicherheit zu erhalten. Stand heute sind in Sachsen 2.084 Menschen am Virus erkrankt, 154 mehr als am Vortag. 13 Menschen sind gestorben, sie waren über 74 Jahre alt.

13:10 Uhr: Ostergruß ins Seniorenheim

Ein Besuchsverbot im Seniorenheim – das wird gerade zu Ostern für viele Bewohner schwer. Die Mitarbeiter des ASB-Seniorenheims „Am Gorbitzer Hang“ haben eine Idee, um ihnen die Ostertage zu verschönern und suchen dafür Unterstützung. Unter dem Motto „Ostergruß ins Seniorenheim“ bitten sie schreibfreudige Dresdner, den Bewohnern fröhlich-bunte Postkarten zu schicken. Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, kann an das ASB-Seniorenheim „Am Gorbitzer Hang“ schreiben, „Osterhase“, Leutewitzer Ring 84, 01169 Dresden.

243 Menschen leben im Haus "Am Grobitzer Hang". Sie dürfen seit dem 16. März keinen Besuch mehr empfangen.

12:55 Uhr: Sozialamt kümmert sich um wohnungslose Menschen

Das Sozialamt und seine Partner kümmern sich gerade jetzt im gewohnten Umfang um wohnungslose Menschen in Dresden. Menschen, die keine Wohnung haben, müssen auch nicht im Freien übernachten. In Dresden stehen für wohnungslose Menschen genügend warme und sichere Schlafgelegenheiten zur Verfügung. Für wohnungslose Menschen stellt das Sozialamt Plätze in sieben Übergangswohnheimen sowie in Gewährleistungswohnungen bereit.

12:00 Uhr: 358 Coronafälle in Dresden

Die Stadt Dresden hat am Mittag neue Zahlen veröffentlicht. 358 Menschen (Anstieg um 19 Fälle) in unserer Stadt sind am Coronavirus erkrankt, davon werden 43 in Krankenhäusern behandelt. Drei Menschen sind bisher gestorben.

11:55 Uhr: Mitteldeutsche Regiobahn dünnt Fahrplan aus

Die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) dünnt ihren Fahrplan weiter aus.

  • Der Betrieb der als Wanderexpress bekannten Linie RB 19 zwischen Dresden und Altenberg bis zum 19. April eingestellt
  • Auf der Strecke RB 110 Leipzig - Döbeln entfallen die halbstündigen Verbindungen zwischen Leipzig und Grimma. Der Stundentakt zwischen Leipzig und Döbeln bleibt erhalten
  • Nur noch eine Direktverbindung pro Tag in jede Richtung gibt es auf der Linie RE 3 von Dresden über Chemnitz und Zwickau ins fränkische Hof. Das gilt bis auf Weiteres, mindestens jedoch bis zum 19. April

Mit den Maßnahmen reagiert die Bahngesellschaft nach eigenen Angaben auf stark gesunkene Fahrgastzahlen und notwendige Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Fahrkarten könnten daher auch nicht mehr direkt beim Zugpersonal gekauft werden.

09:30 Uhr: Dresdner Philharmonie spendet an Nothilfefond der Deutschen Orchesterstiftung

Die Musikerinnen und Musiker der Dresdner Philharmonie helfen konkret: In einer Abstimmung haben sie einstimmig entschieden, 10.000 Euro aus der Orchesterkasse in den kürzlich eingerichteten Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung einzuzahlen.

Robert-Christian Schuster, stellvertretender Vorsitzender des Orchestervorstands: „Durch die coronabedingten weitreichenden Tätigkeitsbeschränkungen ist eine Vielzahl unserer freiberuflich arbeitenden Musikerkolleginnen und -kollegen unverschuldet in eine akute Notsituation geraten. Um ihnen jetzt schnell und wirksam helfen zu können, haben wir uns einmütig zu dieser Spende aus der Orchesterkasse der Dresdner Philharmoniker entschlossen.“

7:50 Uhr: Sachsens Kultusminister Christian Piwarz wendet sich in Brief an Schüler und Eltern

„Mir ist bewusst, dass Sie als Eltern in diesen Tagen in besonderer Weise gefordert sind.“ Sachsens Kultusminister Christian Piwarz hat sich in einem Brief an alle Eltern von sächsischen Schülerinnen und Schülern gewandt. Darin bedankt der Kultusminister sich für das Verständnis, welches Eltern im Zuge der Schulschließungen aufgebracht haben. Unter anderem enthält der Brief auch Hinweise zum Umgang mit den Lernaufgaben, sowie Hinweisen zur Benotung.

4:20 Uhr: Wochenmärkte dürfen ab Mittwoch wieder öffnen

Wochenmärkte dürfen ab morgen wieder in Dresden öffnen. Das teilte die Stadt mit. Bedingung dafür ist, dass die Stände unter freiem Himmel oder in Marthallen aufgestellt werden müssen und nur Lebensmittel, alles für den Tierbedarf, sowie Garten- und Baumschulerzeugnisse verkaufen dürfen.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert begrüßt die Entscheidung der sächsischen Staatsregierung: „Als Landeshauptstadt Dresden haben wir uns mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass Direktvermarkter und Kleinbauern ihre regional erzeugten Produkte weiter anbieten können. Nur so können sie ihren wirtschaftlichen Fortbestand sichern. Die Wochenmärkte sind für viele Dresdnerinnen und Dresdner eine wichtige Anlaufstelle um sich mit frischen Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen.“  

Damit die Regeln zum Mindestabstand und zur Hygiene eingehlten werden können, werden einige Anpassungen vorgenommen. Der Markt am Münchnerplatz öffnet beispielsweise nur mit elf statt der üblichen 20 Stände.
 

1:15 Uhr: Sachsen will Ausgangsbeschränkungen bis 20. April

Sachsen will die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus bis 20. April verlängern. Eine entsprechende Rechtsverordnung wolle das Kabinett am Dienstag diskutieren und verabschieden, kündigte Innenminister Roland Wöller (CDU) am Montag in Dresden an. Die bisherige Allgemeinverfügung endet an diesem Sonntag. Die Rechtsverordnung solle die Rechtssicherheit erhöhen, sagte der Minister.

1:10 Uhr: Dresden will Soforthilfe-Programm um 5 Millionen aufstocken

Oberbürgermeister Dirk Hilbert will bei der Soforthilfe für Freiberufler, Selbständige und Kleinstunternehmen noch einmal nachsteuern. Da schon mehr als 5000 Anträge eingegangen sind, reichen die vom Stadtrat in der vergangenen Woche beschlossenen 5 Millionen Euro nicht aus. Nächste Woche Montag soll der Finanzausschuss über die Freigabe von weiteren 5 Millionen Euro entscheiden, sagte uns Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Zudem ist geplant, dass Personal im Amt für Wirtschaftsförderung aufzustocken, damit alle Anträge schnell bearbeitet werden können.


30. März 2020

20:15 Uhr: Werdende Väter sollen bei der Geburt dabei sein

Werdende Väter oder andere Angehörige sind aus Sicht von Deutschlands Gynäkologen auch in Corona-Zeiten eine unverzichtbare Unterstützung bei Geburten. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) mit Sitz in Dresden kritisierte am Montag, dass diese Empfehlung vielfach missachtet wird. «Familien bilden immunbiologisch eine Einheit, sie zu trennen, macht schon deswegen keinen Sinn.»

Gerade unter zunehmend erschwerten Rahmenbedingungen brauchten Frauen bei der Geburt ihre Partner als Begleiter und «Garant für Betreuung, Unterstützung und Hilfe», hieß es. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie (DGGG) hatte Kliniken in der vergangenen Woche ebenfalls aufgefordert, Väter auch in der Corona-Krise zur Geburt mit in die Kreißsäle zu lassen, sofern sie nicht positiv getestet seien oder Krankheitssymptome hätten. Wegen der Coronakrise dürfen Väter bei Geburten teilweise nicht mehr in den Kreißsaal.  (dpa)

18:05 Uhr: Zuwendungsbescheide erreichen Kleinstunternehmen

Vier Tage nach dem Stadtratsbeschluss zur „Soforthilfe Corona-Pandemie“ erreichen bereits heute die ersten Zuwendungsbescheide betroffene Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen. Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung: „In kürzester Zeit sind viele Unternehmen in existentielle Nöte geraten. Jetzt kommt es auf unbürokratische und schnelle Hilfe an. Mit jeweils 1 000 Euro Soforthilfe können wir in vielen Fällen erste finanzielle Engpässe überbrücken.“ Die ersten drei Bescheide übergab Franke persönlich, um sich vor Ort noch ein besseres Bild der Situation zu verschaffen.

Alle Informationen zum Antragsverfahren und die Antragsunterlagen der „Soforthilfe Corona-Pandemie“ erhalten Sie unter www.dresden.de/wirtschaftsservice. Fragen dazu beantwortet der Wirtschaftsservice unter Telefon (03 51) 4 88 87 26 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) oder wirtschaftsfoerderung@dresden.de.

18:00 Uhr: Großspende an Desinfektionsmittel

Am Dienstag wird eine Großspende der Beiersdorf AG mit Handdesinfektionsmittel Sachsen erreichen. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt in der Folge die Landesregierung bei der Verteilung des zur Umsetzung der Hygienevorschriften in der Coronakrise dringend erwarteten Schutzmittels. In Anwesenheit von Staatsministerin Petra Köpping, dem Vorstandsvorsitzenden des DRK Landesverbandes Sachsen, Rüdiger Unger, und dem Werksleiter der Beiersdorf Manufacturing Waldheim (BMWa), Stephan Roelen, wird die Lieferung in Empfang genommen.

17:30 Uhr: Interview mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert

Das Schließen der Wochenmärkte durch eine Verfügung des Freistaates hat in der vergangenen Woche für Unmut bei einigen Dresdnern gesorgt. Auch die Stadt hatte sich dafür stark gemacht, dass die Märkte, mit einem eingeschränkten Sortiment und dem Einhalten von Abstandsregelungen, weiter offen bleiben können. Nun gibt es doch eine positive Wendung. Ab Mittwoch dürfen die Märkte mit einigen Einschränkungen wieder öffnen.

Unser Reporter Rocco Reichel hat in seinem täglichen Interview mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über das Thema gesprochen und auch darüber, wie die Auszahlung der Soforthilfe hier in Dresden angelaufen ist.

15:45 Uhr: Mobile Verkaufsstände öffnen voraussichtlich ab Mittwoch wieder

Gute Nachrichten für Direktvermarkter in Sachsen! Sie dürfen ab dieser Woche unter bestimmten Umständen wieder ihre mobilen Verkaufsstände öffnen. Verkauft werden dürfen nur Lebensmittel, alles für den Tierbedarf sowie Garten- und Baumschulerzeugnisse. Ordnungs-und Marktämter sollen die Einhaltung der neuen Regeln kontrollieren. Gibt das Kabinett dafür morgen grünes Licht, könnte bereits ab Mittwoch wieder verkauft werden. Umweltminister Wolfram Günter: 

15:40 Uhr: Ministerpräsident Kretschmer dämpft Hoffnungen auf schnelles Ende der Corona-Maßnahmen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat Hoffnungen auf ein rasches Ende der Corona-Einschränkungen gedämpft. Es gehe darum, keine falschen Hoffnungen zu nähren und sich auf einen längeren Zeitraum einzurichten, sagte er am Montag bei einer Video-Pressekonferenz in Dresden. Zu Ostern werde man Bilanz ziehen, erst dann ließe sich eine Entscheidung treffen.

«Wenn wir mit den Maßnahmen erfolgreich sind, wenn die Zahl der Neuinfektionen stabil bleibt auf einem Niveau, was verträglich ist, dann wissen wir, dass wir das mit dem jetzigen Instrumentenkasten erreicht haben», sagte Kretschmer. Das bedeute aber nicht, alle Maßnahmen zurückzunehmen, weil es dann wieder schnell zu einem Anstieg der Fallzahlen kommen könne.

«Wenn wir die Situation wie in Italien vermeiden wollen, müssen wir uns disziplinieren, müssen wir den Anstieg kontrollieren», sagte der Regierungschef. Es brauche Geduld, Disziplin und Akzeptanz dieser Maßnahmen: «Es bleibt der Grundsatz, dass der beste Schutz ist, wenn wir alle in unserer Wohnung bleiben - mit den Menschen, die da wohnen - und nicht draußen herumlaufen.» (dpa)

15:23 Uhr: Zahnärztin berichtet

Viele Geschäfte, Arztpraxen und Physiotherapien hier in der Stadt haben in den vergangenen Tagen ihre Hygienemaßnahmen noch einmal verschärft. In einigen Supermärkten sind an den Kasse Markierungen wo man stehen darf, damit genügend Abstand zwischen den Wartenden ist.

Reporter Rocco Reichel hat mit der Dresdner Zahnärztin Lisa Henze gesprochen, wie Zahnärzte mit der derzeitigen Situation umgehen und was Patienten beachten sollten.

15:15 Uhr: Veranstalter des Dresdner Drachenboot-Festivals bleiben optimistisch

Die Veranstalter des Drachenboot-Festivals Dresden bleiben optimistisch. Noch gibt es trotz der aktuellen Lage um das Coronavirus keinen Grund das 29. Drachenboot-Festival Anfang Juli abzusagen.

14:00 Uhr: Eislöwen rufen weiter zum Kauf von Supporter-Tickets auf

Die Dresdner Eislöwen wollen die Energieverbund-Arena weiter mit dem Verkauf von Supporter-Tickets imaginär voll machen. Der Verkauf geht gut voran, aber es sind noch reichlich Tickets zum Preis von fünf, zehn und 20 Euro zu erhalten.

13:40 Uhr: SAB Server teilweise überlastet 

Kleine Unternehmen, Solo-Selbständige, Freiberufler und Landwirte in Sachsen können ab sofort ihre Anträge für die Bundes-Soforthilfen bei der Sächsischen Aufbaubank einreichen. Die Seite der SAB ist gut besucht – die Server sind derzeit an der Leistungsgrenze oder überlastet. Die Bank bittet um Verständnis , dass die Antragsstellung etwas länger dauern kann. Der Bund stellt ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung, deshalb können Anträge auch in den kommenden Tagen problemlos gestellt werden.

13:38 Uhr: 339 Corona-Fälle in Dresden

In Dresden sind nach Angaben der Stadt aktuell 339 Corona-Infektionen registriert (Stand 30.03.2020, 12 Uhr). Das sind 19 Fälle mehr als am Vortag. Die Stadt musste zudem den dritten Corona-Todesfall verzeichnen. 

12:35 Uhr: Dresdner Ostrale muss internationalen Künstleraustausch in Kenia abbrechen

Die Dresdner Ostrale muss wegen der Ausbreitung des Coronavirus ihren internationalen Künstleraustausch in Kenia zunächst abbrechen. Die Pandemie gefährde auch geplante Gastspiele in Uganda und der europäischen Kulturhauptstadt 2020 Rijeka (Kroatien), wie das Zentrum für zeitgenössische Kunst am Montag mitteilte. Das gemeinsam mit der Kulturstiftung des Bundes geplante Projekt «WomanIsm» wurde kurz vor Beginn in Nairobi gestoppt, nachdem in dem afrikanischen Land alle öffentlichen Veranstaltungen bis Monatsende abgesagt wurden. Ostrale-Direktorin Andrea Hilger hofft, dass der internationale Kulturaustausch in Afrika bis Jahresende nachgeholt werden kann. (dpa)

11:45 Uhr: DVB-Chef sagt Danke

Lars Seiffert, Chef der Dresdner Verkehrsbetriebe, hat sich mit einem kleinen musikalischen Video an die Fahrgäste gewendet und Danke gesagt.

11:20 Uhr: Musikalische Grüße der Künstler der Semperoper

Künstler der Semperoper möchten ihr Publikum in der Corona-Krise mit Auftritten aus dem heimischen Wohnzimmer erfreuen. «Ich finde, in diesen schweren und ungewissen Tagen ist es vor allem die Musik Johann Sebastian Bachs, die einem Kraft und Trost geben kann», leitete Stephan Pätzold, stellvertretender Solobratscher der Staatskapelle Dresden, am Montag seinen Auftritt ein. Neben ganz persönlichen musikalischen Statements von Sängern und Musikern stellt die Sächsische Staatsoper auch kurze Mitschnitte von Aufnahmen ins Netz. Die Oper hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus wie andere Häuser den Spielbetrieb eingestellt - vorerst bis 20. April. (dpa)

10:00 Uhr: Jugendkunstschule näht Masken

Auch die Jugendkunstschule Dresden näht bunte Schutzmasken. Sie sollen an Behörden und Ämter verteilt werden. Auch im Theater Junge Generation und in der Staatsoperette wird fleißig genäht.

9:45 Uhr: Dynamofans zeigen ihre Unterstützung

Das Banner der aktiven Fanszene von Dynamo Dresden hat einen neuen Platz gefunden. Es hängt jetzt direkt am Kulturpalast!

07:00 Uhr: Clubs hoffen auf Unterstützung

In der Corona-Krise hoffen Dresdner Clubs auf finanzielle Unterstützung. 13 Clubs in unserer Stadt starteten eine Crowdfunding-Kampagne und hoffen nun auf Spenden.

2:43 Uhr: Gärtnerei verschenkt Tausende Stiefmütterchen

Weil die Corona-Krise die Existenz seines Betriebes bedroht und er auf Tausenden Pflanzen sitzen bleibt, gibt Gärtner Wilfried Zocher aus Zadel in der Gemeinde Diera-Zehren (Landkreis Meißen) diese nur gratis ab. Seit Baumärkte und Wochenmärkte überall in Sachsen schließen, braucht auch der Großhandel keine Pflanzen mehr. „Ich habe 140 000 Stiefmütterchen auf 25 000 Quadratmetern unter Folie. Das ist jetzt ein Verlust von mindestens 33 000 Euro“, erzählt Zocher. Geld und Platz aber werden dringend für die Vorbereitung des Mai-Geschäfts mit Beet- und Balkonpflanzen benötigt.

In der Not hatte seine Schwiegertochter am Freitag die Idee, mit Flyern die Einwohner der Gemeinde zu informieren, dass sie sich Pflanzen abholen können - gratis. Eine Spendenbox steht am Ausgang der Gärtnerei. Über Mundpropaganda gelangte die Schenk-Aktion in die Sozialen Medien. (dpa) 

2:15 Uhr: Kirchenglocken läuten jeden Abend

Ab sofort läuten jeden Abend die Glocken der katholischen Kirchen im Bistum-Meißen. Sachsen und Ostthüringen schließt sich damit der bereits in vielen Regionen stattfindenden ökumenischen Initiative an. Es geht um Solidarität und ein Miteinander in der Corona-Krise. Bischof Heinrich Timmerevers ruft dazu auf – einfach mal DANKE zu sagen – Danke für den unermüdlichen Einsatz vieler Menschen die jetzt in der Krise für den Erhalt wichtiger Abläufe – wie der Müllabfuhr, in Supermärkten, als Erzieher oder Krankenschwester und Ärzte, sorgen. Bis zum Ende der Pandemie sollen möglichst in allen Pfarreien des Bistums die Kirchenglocken um 19.30 Uhr läuten. 


29. März 2020

17:15 Uhr: Bänder in Gläserner Manufaktur weiter still

Zum Schutz der Mitarbeiter setzt Volkswagen die Produktion weiter aus, heißt es bei Twitter. Auch in Dresden bleiben die Bänder still und die Gläserne Manufaktur für Besucher geschlossen.

#Volkswagen verlängert die Aussetzung der Produktion - dies gilt auch in #Dresden. Andreas Tostmann, Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen: „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter hat höchste Priorität.“ #coronavirus#FlattenTheCurve#WeNotMehttps://t.co/pbzkbKH8nn

— Gläserne Manufaktur (@vwmanufaktur_de) March 29, 2020

15:55 Uhr: Soforthilfe erreicht Kleinstunternehmen

Am Montag überweist die Landeshauptstadt nach eigenen Angaben die ersten Soforthilfen an Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen in Höhe von jeweils 1.000 Euro.  Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prüfen das ganze Wochenende die eingehenden Anträge, damit die Soforthilfe ihrem Namen auch gerecht wird. Bis zum Sonntagnachmittag gingen über 4.000 Anträge ein. Die vorgesehenen Briefkästen im Neuen Rathaus, Dr.-Külz-Ring, und am World Trade Center werden weiter stark frequentiert.

Alle Informationen zum Antragsverfahren und die Antragsunterlagen der „Soforthilfe Corona-Pandemie“ stehen HIER zur Verfügung. Fragen dazu beantwortet der Wirtschaftsservice telefonisch unter 0351-4888726 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@dresden.de.

15:45 Uhr: Oberbürgermeister lobt Dresdnerinnen und Dresdner

Trotz des schönen Ausflugswetters hielten sich die meisten Dresdnerinnen und Dresdner dieses Wochenende an die Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen. Der Allgemeine Vollzugsdienst der Landeshauptstadt Dresden war mit 30 Mitarbeitern für Kontrollen unterwegs. Auch die Polizeidirektion Dresden und die Sächsische Bereitschaftspolizei kontrollierten an Elbe, im Großen Garten und anderen Ausflugszielen.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Dank an alle, die hier mitziehen und sich umsichtig und besonnen verhalten. Wir brauchen Geduld. Erst die nächsten Tage werden zeigen, ob und wie sich die Maßnahmen auf den Stand der Infizierten auswirken wird“.

15:35 Uhr: Bürgertelefon weiter täglich erreichbar

Unter 0351-4885322 ist das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Hier gibt es offene Ohren für Sorgen und Nöte sowie Antworten auf Fragen zur Allgemeinverfügung und Corona. Das Bürgertelefon ist in zwei Schichten mit jeweils fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der allgemeinen Verwaltung und des Gesundheitsamtes besetzt. Aktuell hat das Anrufvolumen etwas abgenommen. 

13:40 Uhr: Keine größeren Corona-Verstöße in Dresden

Abgesehen von einzelnen Ermahnungen haben sich die Menschen in Sachsen am Wochenende an die Regeln zur Ausgangsbeschränkung im Zuge der Corona-Pandemie gehalten. Größere Probleme gab es nach Auskunft des Lagezentrums im Innenministerium in Dresden nicht, obwohl am Samstag bestes Frühlingswetter viele Menschen ins Freie lockte. Es habe «nur kleinere Sachen wie eine Gartenparty und Ähnliches» gegeben, sagte ein Sprecher am Sonntag. In Dresden wurden bis zum Samstagabend insgesamt vier Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldet. 

12:45 Uhr: Corona-Zahlen für Dresden

Die Stadt meldet 320 Corona-Infizierte in Dresden (Stand: 29. März, 12 Uhr). Das sind sechs mehr, als am Samstag. In Sachsen sind insgesamt 1.816 Menschen mit dem Virus infiziert.

9:35 Uhr: VVO streicht Verbindungen

Beim Verkehrsverbund Oberelbe werden ab Mittwoch Fahrten gestrichen oder verkürzt. Einschränkungen wird es bei der DB Regio, der Mitteldeutschen Regiobahn und dem trilex geben. Weitere Infos HIER

8:45 Uhr: Leere in der Sächsischen Schweiz

Rathen, Wehlen, Königstein - normalerweise herrscht an schönen Märzwochenenden Hochbetrieb in der Sächsischen Schweiz. Trotz strahlender Sonne aber ist kein Wanderer und Ausflügler zu sehen.

Das Landratsamt hat in der beliebtesten Tourismusregionen Sachsens alle Wander-Parkplätze sperren lassen. Ordnungsämter der Gemeinden und des Landkreises kontrollierten das am Wochenende. Und tatsächlich: wenn doch ein Auto parkt, dauert es nicht lange, bis die Polizei auftaucht und fragt, was man hier treibe.

8:35 Uhr: Dresdner Designerin näht Mundschutz statt Kleider

Landesweit nähen derzeit in Sachsen Menschen Mundschutz für die Helfer in der Corona-Krise. Auch im Atelier der Dresdner Designerin Dorothea Michalk rattern die Nähmaschinen für Masken statt für Traum- und Businesskleider. Pro Tag fertigen ein Dutzend Schneiderinnen 600 Stück pro Tag, für Mitarbeiter in Apotheken oder Supermärkten, aber auch Rechtsanwaltskanzleien, Bauarbeiter oder Drogerien. «Wir haben Anfragen aus dem ganzen Land», erzählt die 38-Jährige. Den Baumwollstoff für die dreifach gefalteten einfachen Masken sucht sie nach Schönheit aus. «Sie sollen Lebensfreude ausstrahlen, als modischer Wegbegleiter durch die Krise.»


28. März 2020

18:15 Uhr: Polizei registriert vier Straftaten

Die Polizeidirektion Dresden und die Bereitschaftspolizei waren heute zur Durchsetzung der Allgemeinverfügung verstärket präsent. Vor allem Parks und Gärten waren im Fokus, sowohl in Dresden als auch den Naherholungsgebieten in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Im Fokus der stichprobenartigen Kontrollen standen verbotene Menschenansammlungen.

Die Beamten haben gezielt Menschen angesprochen und appellierten an deren Vernunft. Das Feedback auf die Kommunikationsstrategie war positiv. Es wurden insgesamt vier Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz festgestellt. Ingesamt waren 146 Polizeibeamte im Einsatz.

15:05 Uhr: Keine Verstöße gegen Allgemeinverfügung

Die Polizei hat bis zum Mittag keine Verstöße gegen die geltende Allgemeinverfügung festgestellt. "Die Bürger halten sich daran", sagte ein Sprecher. Am Elbufer wurde die Vorbereitung für ein Grillvergnügen gestoppt. "Wir haben an die Vernunft appelliert und sind auf Verständnis gestoßen", berichtete der Polizeisprecher.

Bei bestem Vorfrühlingswetter wird stichprobenartig vor allem in den typischen Ausflugsgebieten wie der Sächsischen Schweiz kontrolliert, wo die Wanderparkplätze gesperrt sind. Aber auch in Meißen und Dresden patrouillieren Beamte, unterstützt von der Bereitschaftspolizei, in Parks und Gärten - auch zu Pferde. "Raus darf man ja, Bewegung und Sport sind erlaubt, aber nicht in Gruppen." (mit dpa)

14:15 Uhr: medlz durch Coronavirus-Krise ausgebremst

Das Debüt der früheren No Angels Sängerin Nadja Benaissa für die Dresdner Popband medlz muss aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben werden. «Es ist wirklich sehr schade», sagte die 37-Jährige am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. «Es ist ein komisches Gefühl so quasi auf dem Endspurt, wir waren grad mitten in der letzten Probenphase, ausgebremst zu werden.» Aber schließlich gehe es ja allen so.

Benaissa ist seit Oktober 2019 Mitglied der Frauen-A-Capella-Band, die eigentlich am 20. April mit dem Programm «Das läuft bei uns» Premiere im Boulevardtheater Dresden feiern wollte. Die ist nun erstmal auf Anfang August verschoben, wie ein Sprecher sagte. (mit dpa)

12:35 Uhr: Kretschmer sieht verlangsamte Ausbreitung in Sachsen

Das Coronavirus breitet sich nach Angaben von Ministerpräsident Michael Kretschmer im Freistaat weniger schnell aus als in China oder Italien. "Sachsen ist bei einer Verdopplung in fünf bis sieben Tagen, das ist eine deutliche Verlangsamung", sagte er den «Dresdner Neuesten Nachrichten». Für eine schnellere Lockerung der Ausgangsbeschränkungen sei die Verzögerung der Ausbreitung kein Grund. "Wir müssen bis Ostern warten", sagte er. Am Ostersonntag werde Bilanz gezogen. "Erst dann, wenn alles gut gelaufen ist, besteht die Möglichkeit, etwas lockere Bestimmungen gelten zu lassen."

12:15 Uhr: 314 Corona-Infizierte in Dresden

Die Zahl der Corona-Erkrankungen in Dresden ist nach Angaben der Stadt vom Samstag (28.03.2020) auf 314 gestiegen. 

11:15 Uhr: Dynamo kickt bei Bundesliga Home Challenge mit

Die Dynamo-Profis Baris Atik und Marco Terrazzino vertreten an diesem Wochenende die Farben der Schwarz-Gelben. Bei der Bundesliga Home Challenge der DFL spielen die Beiden für die SGD an der Playstation das Fußballspiel FIFA20. 26 Erst- und Zweitligisten haben für das Turnier gemeldet. Beginn ist 15:30 Uhr. Der Youtube-Kanal der Virtual Bundesliga überträgt live. Atik und Terrazzino treffen in ihrem ersten Spiel 19:40 Uhr auf Eintracht Frankfurt.

11:00 Uhr: Bau der Flamingoanlage im Zoo verzögert sich

Die Coronakrise sorgt dafür, dass im Zoo nicht mit dem Bau des neuen Flamingoanlage begonnen werden kann. Eigentlich sollten die Arbeiten jetzt im Frühling beginnen und im Herbst abgeschlossen werden.

Die Planungen für das neue Orang-Utan-Haus laufen unterdessen soweit wie möglich weiter, sagte uns eine Sprecherin. Die Orang-Utans sollen ein neues Haus mit mehr Platz bekommen, deshalb müssen die Flamingos umziehen.

10:21 Uhr: Mehr Polizeikontrollen in Parks

Die Polizei will am Wochenende an vielen Orten in Sachsen verstärkt kontrollieren, ob die Regeln zum Eindämmen des Coronavirus eingehalten werden. «Ziel ist es, Menschenansammlungen zu unterbinden», sagte ein Polizeisprecher in Dresden am Samstagmorgen. Die Beamten wollen vor allem in Naherholungsgebieten wie der Sächsischen Schweiz, aber auch in Parks und anderen beliebten Aufenthaltsorten unterwegs sein.

8:30 Uhr: Parkplätze in Ausflugsgebieten gesperrt

In den Ausflugs- und Wandergebieten der Sächsischen Schweiz, im Tharandter Wald und der Dippoldiswalder Heide sollen die Parkplätze gesperrt werden. Vor allem am Wochenende sind dort verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der verfügten Ausgangsbeschränkungen und Verstöße gegen Parkverbote geplant, wie das Landratsamt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Pirna mitteilte.

8:20 Uhr: Berufspendler können Hilfen in Sachsen beantragen

Tschechische und polnische Berufspendler, die wegen der Corona-Beschränkungen ihrer Heimatländer vorübergehend in Sachsen Unterkünfte nehmen, können finanzielle Hilfen des Landes beantragen. Das gilt für Beschäftigte in Medizin und Pflege - diese können nun Anträge auf die Zuschüsse auf der Website der Landesdirektion Sachsen stellen, wie diese am Freitagabend mitteilte.

8:15 Uhr: Hotel stellt Zimmer als Homeoffices zur Verfügung

Das Courtyard by Marriott-Hotel  in Dresden auf der Stauffenbergallee reagiert auf die steigende Nachfrage an geeigneten Arbeitsplätzen im Homeoffice: Das Vier-Sterne-Hotel bietet nun Hotelzimmer als Homeoffices für ungestörtes Arbeiten an. Mehr Infos unter per Mail an Courtyard-dresden@macranderhotels.de oder telefonisch unter: 0351- 81510. 


27. März 2020

18:10 Uhr: Kein Patientenkontakt durch infizierte Ärzte in Meißen

Zwei mit dem Coronavirus infizierte Ärzte am Elblandklinikum Meißen hatten keinen Patientenkontakt. Das sagte eine Klinik-Sprecherin am Freitag. Die beiden Ärzte hatten sich extern angesteckt und befinden sich derzeit in Quarantäne.

Die Sprecherin verwies darauf, dass an dem Klinikum die Möglichkeit für einen Test für das Personal sehr großzügig gehandhabt werde und über die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts hinausgehe. Das Elblandklinikum Meißen hat eine eigene Infektionsambulanz. (dpa)

17:25 Uhr: Wohnungsgenossenschaften rechnen mit Millionen-Ausfällen

Sachsens Wohnungsgenossenschaften (VSWG) rechnen im Zuge der Corona-Pandemie mit Mietausfällen von knapp 20 Millionen Euro pro Monat. «Wir gehen derzeit davon aus, dass kurzfristig rund 20 Prozent der Mieteinnahmen gefährdet sind», teilte der Vorstand in Dresden am Freitag mit. Der VSWG erwartet zudem, dass sich der Anteil der ausfallenden Mieten mit zunehmender Dauer der Krise um rund 1,5 bis 2 Prozent pro Monat erhöhen könnte und plädierte für einen Sicher-Wohnen-Fonds. Ein Moratorium für die Mieter als alleinige Lösung bedeute einen wachsenden Schuldenberg, den diese mangels Einnahmen möglicherweise auch später nicht bedienen könnten. Der Bund hatte verfügt, dass Mieter drei Monate lang nicht gekündigt werden, wenn sie wegen der Krise nicht zahlen könnten. (dpa)

17:00 Uhr: Interview mit Mareen von Römer von den DSC-Volleyballerinnen

Saison abgebrochen, Training zu Hause, Ticketaktion, Geburtstag - es gab einiges zu besprechen mit der Kapitänin unserer DSC-Volleyballerinnen Mareen von Römer. Wir haben mit ihr gesprochen.

16:35 Uhr: Hotline und Infoseite des Sächsischen Sozialministeriums

Sachsens Sozialministeriums hat zum Thema Corona eine eigene Seite ins Netz gestellt. Alle Infos gibt es HIER

Dazu gibt es auch eine Corona-Hotline: 0800 100 02 14

15:58 Uhr: Mit Kind in den Supermarkt ist zulässig

Vereinzelt gab es Meldungen, dass Eltern nicht in den Supermarkt durften, wenn ihr Kind mit dabei war. Die geltenden Allgemeinverfügungen sehen eine solche Regelung nicht vor. Der Einkauf in einem Supermarkt in Begleitung des eigenen Kindes ist zulässig.

15:58 Uhr: Weniger Kinder in der Notbetreuung

Heute, am 27. März 2020, wurden in den Kitas und Horten des städtischen Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen insgesamt 768 Kinder betreut, davon 243 in Horten sowie der Ganztagsbetreuung. Im Vergleich zum Vortag waren es 40 Kinder weniger in den städtischen Kindertageseinrichtungen.

15:57 Uhr: Erreichbarkeit im Straßen- und Tiefbauamt

Der Besucherverkehr im Straßen- und Tiefbauamt wurde aus Sicherheitsgründen eingestellt. Die dortigen Kolleginnen und Kollegen sind weiterhin telefonisch sowie per E-Mail an strassen-tiefbauamt@dresden.de und per Post erreichbar.

15:56 Uhr: Anrufe Bürgertelefon

Am 27. März riefen von 8 bis 13 Uhr insgesamt 349 Hilfesuchende das Bürgertelefon der Landeshauptstadt Dresden 4885322 an.

15:55 Uhr: Ordnungsamt arbeitet im Notdienst

Die Coronakrise sorgt dafür, dass in der Stadt weniger Politessen unterwegs sind. Auch das Ordnungsamt arbeitet im Notdienst. So gibt es derzeit keine Tempo-30-Kontrollen vor Schulen und es wird auch nicht mehr städtischen Parkplätzen geschaut, ob die Gebühren bezahlt worden sind. Schwere Verstöße werden aber weiter geahndet, sagte uns Stadtsprecher Kai Schulz.

15:45 Uhr: Aufruf zur Nachbarschaftshilfe

Hilfesuchende und freiwillige Helfer sind ab sofort aufgerufen, sich an der Nachbarschaftshilfe der Stadt Dresden zu beteiligen. Diese wurde vom Gesundheitsamt gemeinsam mit dem Sozialamt ins Leben gerufen. Dazu sind im Internet unter www.dresden.de/corona-hilfe ein Handzettel, der über die Aktion informiert, und ein Abrisszettel, den Interessierte ausdrucken und aushängen können, abrufbar.

Wer benötigt Unterstützung? Wer möchte Hilfe anbieten? Die Stadtverwaltung hat dafür eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Diese ist täglich von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0351-4885322 oder per E-Mail an: gesundheitsamt-corona@dresden.de erreichbar.

Zusätzlich ist auch das Senioren-Telefon unter 0351-4884800 von Montag bis Freitag geschaltet.

15:20 Uhr: mehr als 2.000 Anträge für Soforthilfe eingegangen

Für die vom Stadtrat beschlossene Soforthilfe für Selbständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen sind schon mehr als 2 000 Anträge eingegangen. Oberbürgermeister Dirk Hilbert sagte uns, dass die Anträge nur schriftlich eingereicht werden können. Zum Beispiel per Fax oder per Post. Am Rathaus und im World Trade Center gibt es zudem Briefkästen zum Einwerfen. Die Briefkästen werden auch am Wochenende zwischen 7.00 und 18.00 Uhr alle zwei Stunden geleert, sagte uns Robert Franke vom Amt für Wirtschaftsförderung. 

14:58 Uhr: Keine Verschiebung der Abiturprüfungen

Das Abitur oder der Oberschulabschluss sollen in Sachsen trotz Coronavirus-Krise erst einmal nicht verschoben werden. Wie Kultusminister Christian Piwarz heute in Dresden sagte, wird vorerst an den Terminen festgehalten. Das Gleiche gilt auch für die weiterführenden Schulen – dort wird ab Mai geprüft. Allerdings verwies Piwarz auch auf die aktuellen Entwicklungen in der Krise, möglich das dann noch einmal neu entschieden werden muss.

14:55 Uhr: Manager des HC Elbflorenz Karsten Wöhler im Interview

Für die Dresdner Sportvereine ist die aktuelle Situation um das Coronavirus keine Einfache. Es gehen Einnahmen durch die Spielausfälle verloren. Der Handballzweitligist hat für seine Mitarbeiter Kurzarbeitergeld beantragt. Manager Karsten Wöhler hat sich im Interview dazu geäußert.

14:30 Uhr: Interview mit OB Dirk Hilbert

Bei uns in der Stadt gibt es (Stand 12.00 Uhr) 287 bestätigte Corona-Fälle. Da es heute sehr frühlingshaft ist und auch morgen schönes Wetter werden soll, appelliert Oberbürgermeister Dirk Hilbert noch einmal an die Dresdner die Regelungen der Allgemeinverfügung einzuhalten. Reporter Rocco Reichel, hat wie an jedem Wochentag, mit dem Oberbürgermeister gesprochen.

14:05 Uhr: Polizei verstärkt Präsenz am Wochenende

Die Dresdner Polizei wird am Wochenende vermehrt die Einhaltung der Allgemeinverfügung kontrollieren. Die Präsenz wird noch einmal erhöht. Menschenansammlungen stehen dabei im Fokus. In dieser Woche hatte es 484 Einsätze mit Bezug zum Coronavirus gegeben. In den meisten Fällen durch verbotene Gruppenbildungen. 53 Straftten nach dem Infektionsschutzgesetz wurden bisher erfasst.

14:00 Uhr: VVO reduziert Angebot

Der Verkehrsverbund Oberelbe wird ab Mitte nächster Woche sein Angebot reduzieren. Einschränkungen wird es bei der DB Regio, der Mitteldeutschen Regiobahn und dem trilex geben. Nach Angaben des Verbundes ist das Fahrgastvolumen bei S-Bahn- und Regionalverkehr um 60 bis 70 Prozent zurückgegangen - der Busverkehr gar bis 80 Prozent.

  • Ab Pirna, Meißen und Tharandt fahren die S-Bahnen laut VVO künftig zweimal stündlich nach Dresden, ab Großenhain, Weinböhla und Radeberg rollen die Züge zwei- bis dreimal stündlich
  • Bad Schandau, Elsterwerda, Hoyerswerda, Kamenz, Königsbrück und Riesa sind im Stundentakt erreichbar
  • Der Busverkehr auf 14 Linien läuft weiter im Stundentakt, wie die Regionalexpress-Linien zwischen Dresden und Leipzig, Cottbus, Hoyerswerda und Elsterwerda.
  • Die Wanderzüge in die Sächsische Schweiz und nach Altenberg entfallen, zwischen Dresden und Kamenz sowie Königsbrück und Heidenau–Altenberg fahren einzelne Züge mit geringerer Kapazität, aber nach normalen Fahrplänen
  • In Hoyerswerda fahren die Stadtbusse nur noch im Stundentakt, die wichtigen Anschlüsse an die Bahn in Dresden werden laut VVO weiter bedient

(mit dpa)

12:32 Uhr: Aktuell sind 287 Dresdner mit dem Corona-Virus infiziert

In Dresden sind aktuell 287 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Das teilte die Stadt um 12:00 Uhr mit.

12:10 Uhr: Glockenläuten als Dankeschön

Ab Sonntagabend sollen bis zum Ende der Corona-Pandemie allabendlich die Glocken aller katholischen Kirchen im Bistum Dresden-Meißen geläutet werden. Damit werde daran erinnert, «dass andere für sie anpacken und damit unserem Land Gutes tun», sagte Bischof Heinrich Timmerevers am Freitag in Dresden. Es gelte, denen zu danken, die sich während der krisenbedingten Einschränkung des öffentlichen Lebens für den Erhalt wichtiger Abläufe des gesellschaftlichen Miteinanders einsetzten. (dpa)

10:20 Uhr: Poldi Mitmach-Aktion

Das Landeskriminalamt Sachsen startet eine Mitmachaktion für Vorschulkinder und Grundschüler. Weil Schulen und Kitas geschlossen sind, will das Maskottchen Poldi gern wissen, was die Jungen und Mädchen den ganzen Tag über tun. Bis zum 19. April können Bilder, Briefe oder Gedichte eingereicht werden – darüber sollen die Kinder erzählen, was sie im Moment gut oder aber auch nicht so gut finden. Unter den Einsendungen werden 3 Gewinner gezogen, die dann ein Poldipaket zugeschickt bekommen. Die Adresse und alle weiteren Infos auf www.lka.sachsen.de

Per E-Mail an:         poldi@polizei.sachsen.de

Per Post an:           Landeskriminalamt Sachsen
Stichwort »POLDI«
Neuländer Straße 60
01129 Dresden

9:40 Uhr: Helios Kliniken schalten Psychologenhotline

Die Helios Kliniken haben am 10. März eine Hotline für Fragen rund um das Corona-Virus geschaltet. Seitdem meldeten sich mehr als 11.000 Anrufer. Um den zunehmenden Bedarf an psychologischer Unterstützung abzudecken, hat Helios das Team hinter der Hotline nun unter anderem um Psychologen erweitert. Die Telefonnummer: (0800) 8 123 456 

07:31 Uhr: Polizei registriert mehr Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen

Die Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen in Dresden aber auch im Umland nehmen zu. Wie uns ein Polizeisprecher am Freitagmorgen sagte, treffen sich Menschen in größeren Gruppen z.B. auf Bolzplätzen, hinter Supermärkten oder in Parks. Seit Donnerstagmittag gingen bei der Polizei in Dresden 74 Hinweise auf Verstöße ein. Daraus resultierten 22 Anzeigen.

Seit dem 23. März 2020  ist ein Sachsen eine Allgemeinverfügung gültig. Danach sind öffentliche Treffen von mehr als zwei Personen, die nicht zu einer Familie gehören, untersagt.

07:40 Uhr: Gesperrte Wanderparkplätze im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

In der Sächsischen Schweiz, im Tharandter Wald und in der Dippoldiswalder Heide werden am Wochenende die Wanderparkplätze gesperrt. Das hat das Landratsamt in Pirna mitgeteilt. Mit der Maßnahme soll der erwartete Ausflug- und Tagestourismus unterbunden werden. Der Aufenthalt im Freien sollte nur im wohnlichen Umfeld erfolgen. Es wird verstärkt zu Kontrollen kommen, hieß es weiter. Landrat Michael Geisler hat sich am Donnerstag bereits mit Landes- und Bundespolizei darüber abgestimmt.

 

 


26. März 2020

17:50 Uhr: Gesundheitsministerin und Wirtschaftsminister beantworten Bürgerfragen

Gesundheitsministerin Petra Köpping und Wirtschaftsminister Martin Dulig werden am Freitag gemeinsam Fragen rund um das Coronavirus beantworten. Um 18 Uhr stellen sich die beiden Minister den Fragen der Bürger in einem Facebook-Livechat.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ab sofort ihre Fragen auf der Facebook-Seite von sachsen.de stellen.

17:05 Uhr: Geschäfte sollen weiterhin für Kunden erreichbar bleiben

Durch die Schließung von Geschäften, Restaurants und Besuchermagneten, Ausgangsbeschränkungen und das Verbot von touristischen Übernachtungen sind viele Geschäfte für ihre Kunden nicht oder nur noch schwer erreichbar. „Um den Kontakt zwischen den Gewerbetreibenden und den Kunden besser aufrechterhalten zu können, wird die Wirtschaftsförderung der Stadt Meißen während der Corona-Krise eine Online-Datenbank auf der städtischen Homepage einrichten“, so der Wirtschaftsförderer Martin Schuster. Die Händler haben so die Möglichkeit, diese Datenbank mit den aktuellen Kontaktdaten zu füllen und auch online über ihre derzeitige Erreichbarkeit zu informieren.

16:55 Uhr: Freital startet Plattform für lokales Einkaufen in der Corona-Krise

Freital stellt eine Internet-Platform für Freitaler Unternehmen und ihre Dienste zur Verfügung. Kunden erhalten eine zentrale Übersicht über das Freitaler Angebote welche sie erwerben, liefern lassen oder erwerben können. Dabei können sie in der Gesamtübersicht stöbern oder zielgerichtet in den einzelnen Rubriken Dienstleistungen, Handel, Gastronomie oder Sonstiges suchen. Die Internet-Plattform: www.freital.de/kauf_lokal 

16:50 Uhr: Stadtrat segnet Soforthilfeprogramm in Höhe von 5 Millionen Euro ab

Der Stadtrat hat ein Soforthilfeprogramm für Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen in Höhe von 5 Millionen Euro abgesegnet. Es handelt sich um einen Zuschuss von 1000 Euro, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Anträge müssen schriftlich gestellt werden. Die Stadtverwaltung arbeitet auch am Wochenende die Anträge ab, sagte uns Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Der Stadtrat tagte wegen der Coronakrise mit weniger Stadträten. Auch wurde die Redezeit von 5 Minuten auf 2 Minuten gekürzt.

16:23 Uhr: Unfallkasse Sachsen spendet über 4.000 Einheiten Mundschutz

Am Donnerstag übergab die Unfallkasse Sachsen nochmals 2.000 Exemplare Mundschutz an die ELBLANDKLINIKEN in Meißen. Bereits am Mittwoch wurde eine Lieferung von 2.300 Stück übergeben. Die ELBLANDKLINIKEN sind das Corona-Virus-Zentrum für den Landkreis. Der Mund-Nasen-Schutz stammt aus Lagerbeständen der Unfallkasse in Meißen, die wegen einer Schimmelbelastung in den Kellerräumen für die Beschäftigten in Meißen angeschafft worden waren. „Ärztliches und pflegerisches Personal leisten in diesen Tagen Außergewöhnliches und haben unsere Anerkennung und den bestmöglichen Schutz ihrer Gesundheit verdient“, so Dr. Martin Winter bei der Übergabe der Lieferung an den Vorstand der ELBLANDKLINIKEN Frank Ohi.

16:11 Uhr: Einschränkungen im Publikumsverkehr beim Städtischen Bestattungsdienste

Der Städtische Bestattungsdienst beschränkt die Büro-Öffnungszeiten ab Montag bis voraussichtlich 19. April 2020 von 7.30 bis 16 Uhr. Sonnabends bleiben die Büros geschlossen. Um das Risiko der Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermeiden, finden die Beratungsgespräche zum Sterbefall telefonisch oder per E-Mail statt. Nach wie vor ist der Bereitschaftsdienst täglich 24 Stunden unter der Rufnummer 0351-4393600 erreichbar. 

16:08 Uhr: Jobcenter erweitert Servicezeiten

Das Dresdner Jobcenter erweitert seine Servicezeiten der lokalen Rufnummer 0351-4754444 beginnend ab Freitag wochentags von 8 bis 18 Uhr. Die Internetpräsenz www.dresden.de/jobcenter wird täglich aktualisiert. Neu entwickelte Flyer sind ab sofort aufrufbar.

15:40 Uhr: Update mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert

Das Schließen der Wochenmärkte durch eine Verfügung des Freistaates hat für Unmut bei einigen Dresdnern gesorgt. Auch die Stadt hatte gehofft, dass die Märkte weiter offen bleiben können. Unser Reporter Rocco Reichel hat in seinem täglichen Interview mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die Schließung der Wochenmärkte gesprochen und auch darüber, wie den betroffenen Direktvermarktern geholfen werden könnte.

15:35 Uhr: Hygiene bei der Physiotherapie

Viele Geschäfte, Arztpraxen und Physiotherapien hier in der Stadt haben in den vergangenen Tagen ihre Hygienemaßnahmen noch einmal verschärft. In einigen Supermärkten sind an den Kasse Markierungen wo man stehen darf, damit genügend Abstand zwischen den Wartenden ist.

Reporter Rocco Reichel hat mit der Dresdner Physiotherapeutin und stellvertretenden Landesvorsitzenden des Verbands VPT Manuela Pintarelli gesprochen, wie die Physiotherapien mit der derzeitigen Situation umgehen.

15:05 Uhr: Sachsen denkt über Bußgeldkatalog nach

Um die Corona- Krise weiter einzudämmen denkt Sachsen jetzt auch über die Erstellung eines Bußgeldkataloges nach. Wie Innenminister Roland Wöller sagte, halte sich zwar der überwiegende Teil der Sachsen an die bislang getroffenen Maßnahmen, dennoch muss die Polizei auch immer wieder eingreifen und unter anderem Platzverweise aussprechen. Bereits jetzt stehen Menschenansammlungen unter Strafe. 

15:03 Uhr: Zwei Corona-Patienten aus Norditalien gelandet

Am Flughafen Klotzsche ist ein Spezialflugzeug aus Italien gelandet. Im Uniklinikum hier in Dresden und im Fachkrankenhaus Lungenzentrum Coswig sollen zwei schwerstkranke Patienten aus der norditalienischen Corona-Krisenregion behandelt werden. Insgesamt nimmt Sachsen in diesen Tagen acht Schwerkranke aus Italien auf.

15:00 Uhr: Dynamo-Torhüter im "Home Office"

Die fußballfreie Zeit ist eine Nervige...vor allem für die, die mit dem Kicken ihr Geld verdienen. Auch die Spieler von Dynamo sitzen aktuell zu Hause, müssen individuell trainieren. Torhüter Kevin Broll hat im Interview von seinem Alltag zu Zeiten des Coronavirus berichtet:

14:43 Uhr: Einkaufsservice vom „Regenbogen“ Familienzentrum e.V.

Das „Regenbogen“ Familienzentrum e. V. hat einen Einkaufsservice für Angehörige von Risikogruppen und für Menschen in Quarantäne eingerichtet. Hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen gehen einkaufen und liefern Lebensmittel, Medikamente und Dinge des täglichen Bedarfs. Das „Regenbogen“-Team ist montags bis freitags von 9.00 bis 15.00 Uhr unter Tel. 0351 6441539 oder in Notfällen unter 0176 55635104 erreichbar.

14:22 Uhr: Taicang High-Tech Park spendet 10.000 Atemschutzmasken an TU Dresden

Der in der Nähe von Shanghai (China) ansässige „Taicang High-Tech Park“ spendet der TU Dresden 10.000 Atemschutzmasken. Diese werden dringend im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus benötigt. Neben dem Universitätsklinikum möchte die TU Dresden auch dem Städtischen Klinikum Dresden einen Teil der gespendeten Atemschutzmasken zukommen lassen. Wenn Dresden noch mehr Bedarf hat können 20.000 weitere Atemschutzmasken bereitgestellt werden. Diese stehen bereits in Aussicht.

14:16 Uhr: Landesschülerrat hofft auf mehr Klarheit über Abiturprüfungen

Der Landesschülerrat (LSR) hat die Ankündigung planmäßig stattfindender Abiturprüfungen positiv aufgenommen. «Ich bin sehr froh, dass wir jetzt Klarheit haben und uns gezielt auf das Datum der Prüfung vorbereiten können», sagte LSR-Beraterin und Abiturientin Selma Roth am Donnerstag in Leipzig. Sachsens Kultusministerium stellte mit Blick auf das Coronavirus am Mittwoch planmäßig nach Ostern beginnende Abiturprüfungen in Aussicht. Man bereite sich auf alle Eventualitäten vor und prüfe Ausweichmöglichkeiten, hieß es. Schüler in Sachsen sollen ihr Abitur im Zeitraum vom 22. April bis 11. Mai schreiben. Die mündlichen Prüfungen sollen zwischen 13. Mai und 5. Juni stattfinden.  

14:15 Uhr: Dresdner Strafverfolger nähen Corona-Schutzmasken

Auch die Dresdner Staatsanwaltschaft unterstützt die bundesweite Aktion «Nähen gegen Corona». Dies ist ein «Akt der Solidarität», wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Sie stellte ihren Mitarbeitern eine Nähanleitung zur Herstellung eines wirksamen Mund-Nasen-Schutzes mit einfachen Mitteln der Uniklinik zur Verfügung. Besonders versierte Kollegen könnten im Homeoffice in Serienproduktion von Atemschutzmasken für Mitarbeiter deren Familienangehörige gehen.  

13:50 Uhr: Dresdner Staatsanwaltschaft unterstützt Näh-Aktion

Auch die Dresdner Staatsanwaltschaft unterstützt die bundesweite Aktion «Nähen gegen Corona». Dies ist ein «Akt der Solidarität», wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Sie stellte ihren Mitarbeitern eine Nähanleitung zur Herstellung eines wirksamen Mund-Nasen-Schutzes mit einfachen Mitteln der Uniklinik zur Verfügung. Besonders versierte Kollegen könnten im Homeoffice in Serienproduktion von Atemschutzmasken für Mitarbeiter deren Familienangehörige gehen. (dpa)

12:00 Uhr: 239 Menschen sind aktuell mit dem Corona-Virus infiziert

In Dresden sind aktuell 239 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Das gab die Stadt soebend bekannt. Stand 26.03.20 (12 Uhr)

11:36 Uhr: Mitteldeutsche Flughäfen sichern Betriebsfähigkeit

Die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle haben einen umfassenden Maßnahmenkatalog zur Krisenbewältigung auferlegt bekommen. So gelten während der Cororna-Krise besondere EInschränkungen auf den Flughäfen:

  • Starts und Landungen müssen an beiden Flughäfen mit einem Vorlauf von 24 Stunden angemeldet werden. Dieser Vorlauf gilt auch für Fluggesellschaften, die ihre Flugzeuge vorübergehend abstellen möchten.
  • Am Standort Leipzig/Halle wird die Nordbahn in der Zeit von 6 bis 22 Uhr geschlossen.
  •  Flugzeuge, die von den Elbe Flugzeugwerken in Dresden gewartet werden, können derzeit nach Voranmeldung landen und starten.
  • Rückholflüge und Flüge zur Hilfeleistung in Not- und Katastrophenfällen, zur Erfüllung humanitärer, polizeilicher und hoheitlicher Aufgaben sowie Landungen aus Flugsicherheitsgründen sind weiterhin an beiden Airports möglich.

11:20 Uhr: Uniklinikum richtet „Zentrale Krankenhausleitstelle Corona Dresden / Ostsachsen“ ein

Das Unklinikum richtet im Auftrag des Freistaates eine zetrale Krankenhausleitstelle für Cororna-Patienten in Sachsen ein. Infolge dessen werden Klinikbetten nun zentral vergeben. Zudem wird ein 24-Stunden Betrieb von Ärzte, Krankenpfleger und Medizinstudierende gesichert. Zur Beratung stehen rund um die Uhr Corona-Virus Experten zur Verfügung. Dieses Modell soll dann, in modifzierter Form, auch in Chemnitz und Leipzig zum Einsatz kommen. Damit wird sichergestellt, dass Patienten mit Covid-19 oder deutlichen Anzeichen entsprechend stationär versorgt werden. Die neue Krankenhausleitstelle arbeitet mit allen Krankenhäusern der Region zusammen, die aktuell insgesamt 6.334 Betten – darunter 288 Intensivbetten – gemeldet haben. Auch die zwei Integrierten Regionalleitstellen Dresden und Ostsachsen sowie alle Ärztlichen Leiter der Rettungsdienste sind in das zentrale Vergabesystem voll integriert. Damit wird sichergestellt, dass die Patienten je nach Schwere ihrer Erkrankung und ihres Zustands in das Krankenhaus eingeliefert werden, welches sie am besten behandeln kann. Auf diese Weise lassen sich zudem Überbelegungen einzelner Kliniken ebenso vermeiden wie die zu erwartende aufwändige Suche der einzelnen Rettungs-Teams nach einem geeigneten Krankenhausbett.

10:35 Uhr: Dresdner Hans Theodor Richter-Preis ausgesetzt

Die Sächsische Akademie der Künste Dresden wird in diesem Jahr ihren Hans Theo Richter-Preis nicht verleihen. Die für September geplante Veranstaltung wird wegen der Warnungen der Experten zum weiteren Verlauf der Corona-Krise abgesagt, die Auszeichnung werde ausgesetzt, wie die Akademie am Donnerstag mitteilte. Der mit 20 000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre für bedeutende Leistungen der bildenden Kunst, besonders auf dem Gebiet der Zeichnung und Grafik, vergeben. Zu den bisher Geehrten gehören die südafrikanische Künstlerin Marlene Dumas sowie die Maler und Grafiker Max Uhlig und Claus Weidensdorfer. (dpa)

08:52 Uhr: Keine Verkehrsprobleme an tschechischer Grenze

Die Schließungen der Grenzen von Tschechien nach Deutschland für Berufspendler haben in Sachsen zunächst keine größeren Verkehrsprobleme ausgelöst. Das Verkehrsaufkommen auf der deutschen Seite der Grenze sei überschaubar, sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Bundespolizei in Pirna. Es gebe keine nennenswerten Staus.

Zwei Wochen nach Beginn der schrittweisen Schließung der Grenzen stoppte Tschechien ab diesem Donnerstag auch die Ein- und Ausreise für Berufspendler. Das tschechische Kabinett in Prag hatte dies am Montag beschlossen. Mit den Maßnahmen will Tschechien gegen eine Ausbreitung des Coronavirus vorgehen.

Am Mittwochabend teilte die Sprecherin des tschechischen Innenministers Jan Hamacek jedoch mit, Angehörige des Gesundheits- und Rettungswesens sowie der sozialen Dienste, die in Deutschland oder Österreich arbeiten, aber in Tschechien leben, dürften die Grenze weiter täglich überschreiten. Diesen Berufen komme eine Schlüsselaufgabe bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zu, hieß es zur Begründung.

Noch bis zum Freitag dürfen Deutsche, die vom Flughafen Prag aus in den Urlaub geflogen sind und dort ihre Wagen geparkt hatten, mit einer Ausnahmegenehmigung ihre Autos abholen.

08:35 Uhr: Polizei verteilt Schutzmasken an Krankenhäuser

Um die Ärzten, Pflegern und Krankenhausmitarbetern unter die Arme zu greifen, hat das Polizeiverwaltungsamtes Sachsen jetzt Atemnschutzmasken aus dem eigenen Lager gespendet. Bereits Mittwochvormittag wurden fast 3.000 Feinstaubmasken der Schutzklasse FFP3 an das Klinikum St. Georg nach Leipzig ausgeliefert. Weitere 3.000 Schutzmasken gab es für das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und fast 1.500 Stück erhält das Klinikum Chemnitz.

0:25 Uhr: Tschechien schließt Grenze für Berufspendler

Tschechien stoppt nun auch die Ein- und Ausreise für Berufspendler. Zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen sind seit Mitternacht alle Übergänge dicht. Das tschechische Kabinett in Prag hatte dies am Montag beschlossen.

Nach Angaben von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer pendeln insgesamt rund 10 000 Menschen aus Tschechien zum Arbeiten nach Sachsen. Sie müssen sich entscheiden, daheimzubleiben oder sich für mehrere Wochen in Deutschland eine Unterkunft zu suchen. In letzterem Fall müssten sie sich nach ihrer Rückkehr nach Tschechien in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben.

Ausnahme: Angehörige des Gesundheits- und Rettungswesens sowie der sozialen Dienste, die in Deutschland arbeiten, aber in Tschechien leben, dürfen die Grenze nun doch weiter täglich überschreiten.


25. März 2020

21:40 Uhr: Handball-Zweitligist HC Elbflorenz kämpft ums Überleben

Handball-Zweitligist HC Elbflorenz hat für alle Spieler, Trainer und Mitarbeiter beim Arbeitsamt Kurzarbeitergeld beantragt. Laut Manager Karsten Wöhler sei die anstehende Zeit eine große Herausforderung. Für den Verein gehe es ums Überleben, so Wöhler am Mittwochabend.

17:35 Uhr:Austragung der Team-Challenge unklar 

Die Organisatoren der Rewe-Team-Challenge wollen Mitte April eine Entscheidung fällen, ob das Laufevent am 28. Mai wie geplant ausgetragen werden kann. Rund 25.000 Teilnehmer waren auch in diesem Jahr geplant. Entscheidungsgrundlage seine vor allem die gültigen Erlasse der Landesregierung und der Stadt Dresden, heißt es auf der Homepage der Team-Challenge. 

17:13 Uhr: Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sagt Wahlen ab

Das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat die Oberbürgermeister- und Bürgermeisterwahlen sowie sonstigen kommunalen Wahlen abgesagt. Ebenso wurden die für den 5. April 2020 festgesetzte Gemeinderatswahl in Dürrröhrsdorf-Dittersbach sowie die Ortschaftsratswahlen in Dobra, Porschendorf/Elbersdorf, Stürza, Wilschdorf und Wünschendorf abgesagt und die Durchführung der Nachwahlen frühestens am 20. September 2020 angeordnet. Den Wahltermin bestimmt der Gemeinderat.

17:03 Uhr: Schmalspurbahnen und Kirnitzschtalbahn machen Pause

Aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen und zum Schutz der Fahrgäste und Mitarbeiter stellen die beiden Schmalspurbahnen im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und die Kirnitzschtalbahn den Verkehr ab Samstag, dem 28. März vorerst ein. Zudem wird der geplante Saisonstart der touristischen Verkehrsmittel im Elbland verschoben. Der Verkehr auf der Lößnitzgrundbahn zwischen Radebeul und Radeburg sowie auf der Weißeritztalbahn zwischen Freital und Kurort Kipsdorf entfällt ersatzlos. Die Fahrgäste werden gebeten, auf die Buslinien auszuweichen. Für die Kirnitzschtalbahn wird die parallel fahrende Buslinie 241 ab dem 30. März 2020 nach einem veränderten Fahrplan fahren. An den Wochenenden gilt der seit 10. Februar 2020 gültige Fahrplan weiter. Im Elbland wird der für den 4.April 2020 geplante Saisonstart der Stadtrundfahrt Meißen und sowie die bei Ausflüglern beliebte Linie M Meißen – Moritzburg der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) wird bis auf weiteres verschoben.

16:42 Uhr: Dynamo Hauptsponsor erfüllt Vertrag

Dynamos Hauptsponsor ALL-INKL.COM erfüllt seinen Vertrag für die aktuelle Saison in vollem Umfang. Das gab der Verein am Nachmittag bekannt. Dies wird zudem völlig unabhängig davon umgesetzt, ob und wann die aktuell unterbrochene Spielzeit fortgesetzt werden kann, heißt es in der Mitteilung. ALL-INKL.COM ist seit 2018 Hauptsponsor des Vereins. Das sächsische Internetunternehmen ist einer der erfolgreichsten Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Webhosting.

16:20 Uhr: Abi-Prüfungen in Sachsen sollen durchgeführt werden

Die Abitur- und Abschlussprüfungen in Sachsen sollen trotz Corona-Krise nach aktuellem Stand durchgeführt werden. Darauf haben sich die Kultusminister der Länder heute geeinigt. Präsidentin der Kultusministerkonferenz Stefanie Hubig erklärte, dass die Prüfungen zu den geplanten Terminen oder Nachholterminen stattfinden sollen. Diese Regelung gilt solange der Infektionsschutz gewährleistet werden kann. Die Gesundheit von Schülern und Lehrern steht nach wie vor an erster Stelle so Hubig.

15:30 Uhr: Wochenmärkte öffnen nicht mehr

Nun hat ist es auch für unsere Stadt amtlich. Die Wochenmärkte dürfen ab dem 26. März nicht mehr öffnen. Zuvor hatte der Freistaat seine Allgemeinverfügung nochmal präzisiert und klargestellt, dass die Wochenmärkte dicht gemacht werden müssen. Die Stadt bedauerte dies, da viele Kleinbauern und Direktvermarkter der Region davon getroffen werden.

15:00 Uhr: Update mit OB Dirk Hilbert

Hier in der Stadt steigt die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, weiter an. Heute mittag wurden laut Stadtverwaltung 216 gemeldete Fälle registriert. Reporter Rocco Reichel hat am frühen Nachmittag mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert über die aktuelle Lage in Dresden gesprochen. In dem Interview geht es außerdem um die morgige Stadtratssitzung. In dieser soll das angekündigte Soforthilfeprogramm beschlossen werden.

15:00 Uhr: Stadtbibliothek Pirna verschickt nach Hause

Die StadtBibliothek Pirna bietet ab sofort den Medienversand nach Hause an. Bücher, Hörbücher, Zeitschriften und DVDs aus dem Bibliotheksbestand werden bei Bedarf zuzüglich anfallender Portogebühren nach Hause geschickt. Die Verfügbarkeit der Leihmedien kann über den Online-Katalog WebOPAC eingesehen werden. Der Zugang erfolgt hier über die Website der Bibliothek: www.pirna.de/bibliothek. Bestellungen werden per Email an stadtbibliothek@pirna.de oder telefonisch unter 03501 / 556 375 entgegengenommen. Die auf diese Weise entliehenen Medien sollen jedoch nicht zurückgesendet werden. Die Abgabe erfolgt bei Wiederöffnung in der Bibliothek.

14:47 Uhr: Insassen der sächsischen Gefängnisse müssen auf Besuch verzichten

Die Insassen der sächsischen Gefängnisse müssen im Zuge der Corona-Pandemie nun auf Besuch verzichten. Seit Montag dürfen auch Angehörige und andere nahestehende Personen nicht mehr in die zehn Justizvollzugsanstalten. «Besuche sind generell ausgesetzt, über Ausnahmen im Notfall etwa für Verteidiger entscheidet die Anstaltsleitung im Einzelfall», sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch auf dpa-Anfrage. Zudem sind Vollzugslockerungen wie Ausgänge ausgesetzt.

14:46 Uhr: Am Meißner Elblandklinikum haben sich mehrere Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert

Am Meißner Elblandklinikum haben sich mehrere Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Darunter sind auch Ärzte. Dies bestätigte uns auf Nachfrage Sylvia Dirscherl, Unternehmenssprecherin des Elblandklinkums am Mittwochnachmittag. Die Mitarbeiter wurden nach Hause geschickt. Jetzt werden Personen gesucht, die mit den Mitarbeitern Kontakt hatten. Es sei nicht auszuschließen, dass sich die Kollegen privat angesteckt haben. Die Hygienevorschriften am Krankenhaus seien sehr hoch, versicherte Dirscherl. 

14:06 Uhr: 216 bestätigte Corona-Virus-Fälle in Dresden

Wie die Stadt mitteilte sind 216 Menschen in Dresden mit dem Corona-Virus infiziert. Stand 25.03.20 (12 Uhr)

13:30 Uhr: Freital richtet Bürgertelefon ein

Freital richtet ein Bürgertelefon für dringende Fragen rund um das Corona-Virus ein. Erreichbar ist es ab dem 26. März unter der 0351 6476-327 von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Der Freitaler Kommunalstab hat sich dazu entschieden die WLAN-Hotspots m Neumarkt, im Mehrgenerationenpark Zauckerode und im Bereich Schloss Burgk abzuschalten.

13:02 Uhr: Wasserspringerin Tina Punzel zur Verschiebung der Olympischen Spiele

Wasserspringerin Tina Punzel vom Dresdner SC hatte sich schon einige Tage vor der IOC-Entscheidung für die Verschiebung der Olympischen Spiele ausgesprochen. Nun ist sie erleichtert. «Daran führte kein Weg vorbei. Wir haben mit der Nationalmannschaft bereits am Sonntag entschieden, das Training einzustellen und uns nur noch daheim fit zu halten», sagte die 24-Jährige, die neben dem Berliner Patrick Hausding schon einen Quotenplatz für Tokio erkämpft hatte, am Mittwoch. «Ich fühle mich jetzt befreit. Bei der Ungewissheit zuvor hatte ich den Kopf gar nicht mehr frei zum Trainieren. Jetzt aber können wir neu planen», betonte die vierfache Medaillengewinnerin der Europameisterschaft im vergangenen Jahr. 

12:56 Uhr: Kanu-Olympiasieger Tom Liebscher zur Verschiebung der Olympischen Spiele

Kanu-Olympiasieger Tom Liebscher vom KC Dresden hat die Verschiebung der Olympischen Spiele begrüßt. «Ich bin erstmal froh, dass sie verschoben werden und nicht ganz ausfallen», sagte der der 26-Jährige am Mittwoch. Dennoch sieht der mehrfache Weltmeister der Zukunft auch mit gemischten Gefühlen entgegen. «Ich muss mich erstmal sortieren. An diesem Szenario hängt ja einiges dran». Sein ganzes Leben sei auf die Sommerspiele in Tokio ausgerichtet gewesen. «Ich habe deshalb schon drei Urlaubssemester genommen, müsste ja jetzt noch einmal zwei nehmen. Natürlich werde ich versuchen, trotz Notbetrieb an der Uni die Zeit in diesem Sommersemester zu nutzen, obwohl der Beginn ebenfalls verschoben ist», erklärte der Student für Verkehrsingenieurwesen. 

12:11 Uhr: Dynamo präsentiert Soli-Shirt in Corona-Zeiten

„Dynamofiziert“ – Dynamo präsentiert Soli-Shirt in Corona-Zeiten. Der Dynamo-Fanshop hat ein neues T-Shirt für diese besondere Zeit produzieren lassen. Mehr als 4.000 Fans beteiligten sich zuvor an einer Abstimmung über das Design. Die große Mehrzahl votete für „Dynamofiziert“ Das T-Shirt ist im Fanshops erhältlich. 50 Prozent des Verkaufsertrages fließen in den Spendentopf von Mannschaft, Trainerstab und Geschäftsführung.  Der Rest der Summe kommt dem Kampf um die bedrohten Arbeitsplätze des Fanshops zugute.

Das Soli-Nicki in Zeiten des #Coronavirus ist ab sofort in den Größen S-5XL für 19,53€ im Onlineshop des Fanshops erhältlich https://t.co/hDz1Phivrh#sgd1953pic.twitter.com/jIwhxLJnCB

— SG Dynamo Dresden (@DynamoDresden) March 25, 2020

11:00 Uhr: #stayathomeandbecreative

#stayathomeandbecreative steht für die Förderung freischaffender Dresdner Künstler. Das Corona-Virus stellt Künstler vor eine sehr große Herausforderung. Ohne Publikum gibt’s keine Auftritte und somit auch kein Geld. Das will das Amt für Kultur- und Denkmalschutz ändern und gezielt Künstler aus Dresden unterstützen. Professionelle freischaffende Künstlerinnen und Künstler aus Dresden sind aufgerufen, einen kurzen Video-Clip von maximal 15 Minuten von ihrer kreativen Arbeit zu erstellen. Egal ob Songs, Lesungen, Theaterstücke, DJ-Sessions oder Atelierrundgänge. Kunst aus Dresden soll sichtbar bleiben. Insgesamt stellt das Amt für Kultur und Denkmalschutz ein Budget von 50.000 Euro zur Verfügung. Der Einsendeschluss ist am Freitag, 3. April 2020. Weitere Details zur Aktion stehen ab heute unter www.dresden.de/kultur und www.dresden2025.de zur Verfügung.

10:47 Uhr: Sächsischer Familientag im Juni 2020 abgesagt

Der Sächsische Familientag in Coswig wird nicht stattfinden. Das teilte die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping dem Oberbürgermeister Thomas Schubert mit. Geplant war der Familientag für den 20. Juli in Coswig. Die an der Vorbereitung Beteiligten konzentrieren sich nun auf den Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus.

10:32 Uhr: Erste "digitale Dörfer" gehen in Sachsen online

Die digitalen Dienste "DorfNews" und "DorfFunk" wurden am Morgen des 25. März für die Lommatzscher Pflege freigeschaltet. Ab sofort können alle Bewohnerinnen und Bewohner mit den Anwendungen Nachrichten aus dem Dorf und der Umgebung publizieren, Hilfsangebote und -gesuche einstellen oder einfach miteinander plauschen. Die App gibt’s für IOS und Android. Sie wurde zusammen mit dem Frauenhofer Institut entwickelt. In dem Projekt "Digitale Dörfer Sachsen" werden digitale Dienste für ländliche Räume im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung entwickelt und erprobt.

05:56 Uhr: Bürgertelefon der Stadt Dresden sehr gefragt

Beim Bürgertelefon der Stadt gehen derzeit täglich bis zu 700 Anfragen ein. Laut Oberbürgermeister Dirk Hilbert gehen dort in zwei Schichten fünf Mitarbeiter der Stadtverwaltung und zwei Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ans Telefon. Die Dresdner wollen unter anderem wissen, ob man seine Großeltern besuchen kann und was man beachten muss, wenn man in diesen Tagen umziehen will.

Das Telefon der Stadt ist täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Die Nummer lautet: 488 53 22

24. März 2020

20:05 Uhr: Sorgenfalten auch in Seidnitz

Die Corona-Krise macht auch den Verantwortlichen auf der Galopprennbahn In Seidnitz zu schaffen. Aktuell hoffen die Verantwortlichen den Aufgalopps am 11. Mai durchführen zu können. Unklar ist allerdings, ob der Renntag stattfinden kann. Als nächster Termin stände der 30. Mai im Dresdner Rennkalender. Bereits abgesagt ist der erste Kunst-, Antik- und Trödelmarkt in Seidnitz am 12. April.

18:10 Uhr: Urlauber können Autos aus Prag holen

Urlauber aus Deutschland, die von Prag aus in andere Länder geflogen sind, können ihre am dortigen Flughafen geparkten Autos mit einer Ausnahmegenehmigung abholen. Wie die Sächsische Staatskanzlei am Dienstag mitteilte, ist das noch bis zum Freitag möglich. Dies gehe aus einer Ausnahmeregelung des Innenministers der Tschechischen Republik hervor.

Für die Abholung des Fahrzeugs sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. So muss nachgewiesen werden, dass man Besitzer des Autos ist. Benötigt würden zudem eine eidesstattliche Erklärung über die Durchreise durch Tschechien sowie der Parkschein oder das ursprüngliche Flugticket über den Abflug in Prag. «Die Zeitspanne des Aufenthalts in der Tschechischen Republik ist so kurz wie möglich zu halten, ein Zwischenhalt nur bei dringender Erforderlichkeit erlaubt», teilte die Staatskanzlei mit.

17:35 Uhr: Ordnungsamt registriert unerlaubte Gruppenbildungen und Spielplatznutzung

Die Bürger und Unternehmen der Stadt halten sich weitgehend an die am Sonntag verschärfte Allgemeinverfügung des Freistaates. Das Ordnungsamt registrierte am gestrigen Montag lediglich 23 Meldungen über jetzt unzulässige Gruppenbildungen und 25 Meldungen über unerlaubte Spielplatznutzung. Von 20 unberechtigt geöffneten Geschäfte waren sieben Blumengeschäfte. Unerlaubte Wohnungspartys konnten gar keine ausgemacht werden.

17:30 Uhr: Stadt bietet psychologische Hilfe an

Auf www.dresden.de/corona gibt es eine neue Unterseite "Psychologische Hilfen", zum Umgang mit Belastungen informiert und Hilfsangebote für Erwachsene und Kinder auflistet.

Der Psychosoziale Krisendienst des Gesundheitsamtes bietet ab sofort von Montag bis Freitag jeweils 9 - 17 Uhr eine telefonische psychologische Beratung (0351 - 488 53 41) an. Je nach Bedarf wird das ausgebaut. Von 17 - 23 Uhr übernimmt das Krisentelefon "Telefon des Vertrauens" (0351 - 8041616) Das Dresdner Telefon des Vertrauens ist ein telefonisches Hilfsangebot für Menschen aus Dresden in seelischer Not.
Das Dresdner Bündnis gegen Depression e.V. hat weitere verfügbare Hilfsangebote auf seiner Website zusammengestellt: www.deutsche-depressionshilfe.de/dresden

17:30 Uhr: Zahl der Kinder in Kita-Notbetreuung steiigt

Nach der Erweiterung des Anspruchs auf Kita-Notbetreuung stieg die Zahl der betreuten Kinder von zuletzt durchschnittlich 600 Kindern auf heute 746 Kinder, davon 263 Kinder in Horten bzw. der Ganztagsbetreuung. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt seit gestern auch bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei vor, wenn nur ein Elternteil (Sorgeberechtigter) in einem dieser systemrelevanten Berufen tätig ist.

17:15 Uhr: Interview mit Apotheker Sven Lobeda

In den Apotheken der Stadt ist in diesen Tagen viel los. Teilweise sieht man Leute vor den Apotheken Schlange stehen. Das hängt aber eher mit den Hygienemaßnahmen zusammen, also die Menschen müssen auch in der Warteschlange Abstand halten. Unser Reporter Rocco Reichel hat Sven Lobeda, den Chef der Apotheke am Postplatz, getroffen und mit ihm über die aktuelle Situation gesprochen.

17:07 Uhr: Freital baut Hilfsnetz auf

Das Koordinationsbüro für Soziale Arbeit Freital bündelt derzeit Informationen zur Erreichbarkeit sozialer Angebote. Dazu werden alle möglichen Einsatzfelder im ehrenamtlichen Bereich ausgefüllt. Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Anliegen, Fragen und Angeboten in Sachen Ehrenamt an das Büro wenden. Die aktuellen Informationen dazu sind auf der Internetseite www.sozialkoordination.de zu finden.

17:05 Uhr: Standesamt Freital vorerst nur telefonisch erreichbar

Das Standesamt Freital ab dem 1. April nur noch telefonisch unter der 0351 6476-332 erreichbar. Termine zur Eheschließung werden erst wieder für den Oktober 2020 vergeben. 

16:50 Uhr: Fußballpause für Dynamo verlängert

Das Präsidium der Deutschen Fußbllliga DFL hat am Dienstag getagt und eine Empfehlung ausgesprochen. Demnach soll die Spielpause bis zum 30. April ausgeweitet werden. Betroffen ist davon auch der Spielbetrieb in der 2. Bundesliga, also auch alle Spiele von Dynamo Dresden. Nächsten Dienstag treffen sich noch die Vertreter der 36 Erst- und Zweitligisten.

16:30 Uhr: Einstellung der Bauarbeiten am Ferdinandplatz

Die ersten Arbeiten am neuen Verwaltungszentrum auf dem Ferdinandplatz, neben dem Karstadt, müssen erst einmal pausieren. Laut Stadt hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst wegen der Ausbreitung des Coronavirus seinen Pandemieplan in Kraft gesetzt. Dies hat zur Folge, dass bis auf Weiteres die Abholung von Fundmunition von geplant durchgeführten Baustellen nicht mehr erfolgt.Das Problem: Würde am Ferdinandplatz eine Bombe gefunden werden, könnte man bei einer großen Evakuierung der notwendige Abstand zwischen zwei Personen eingehalten werden.

Auf dem Ferdinandplatz soll das neue Verwaltungszentrum entstehen. Es soll rund 1300 Mitarbeitern Platz bieten und 2025 fertig sein

16:20 Uhr: DRK Kreisverband Dresden braucht dringend Munschutze

Der DRK Kreisverband Dresden hat über die sozialen Netzwerke einen Aufruf gestartet. Der Mundschutz in den Pflegeheimen ist aufgebraucht und Nachschub ist nicht in Sicht.

16:05 Uhr: Städtisches Helfertelefon in Meißen

Die gefährdeten Personengruppen sind in dieser Zeit besonders auf Solidarität und Hilfe angewiesen. Hilfe wird in Meissen ab jetzt über das Helfertelefon organisiert. Von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr wird von der Stadtverwaltung unter 03521/467469 Hilfe vermittelt. 

Auch das Seniorentelefon ist jetzt mit erweiterten Sprechzeiten von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr unter der Nummer 03521/467462 erreichbar.

15:50 Uhr: Coronavirus-Pandemie sorgt für Rückgang von Verkehrsunfällen

Die Coronavirus-Pandemie hat zu einem Rückgang der allgemeinen Einsatzzahlen sowie von Verkehrsunfällen geführt. Geblitzt wird trotzdem. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der A13 wurde ein BMW-Fahrer mit Dresdner Kennzeichen am Montag in einer 120 km/h Zone am Dreieck Dresden-Nord offenbar mit über 250 km/h gemessen.

15:35 Uhr: Ultras Dynamo appellieren an Zusammenhalt

Die aktive Fanszene von Dynamo Dresden hat in der Stadt ein riesiges Banner mit einem Dank, an Alle angebracht. Darauf heißt es: "Dresden hat es oft gezeigt, in der Not hilft nur Zusammenhalt. Auch diese Krise werden wir überstehen. Danke an alle die täglich alles dafür geben!

Dresden hat es oft gezeigt, in der Not hilft nur Zusammenhalt. Auch diese Krise werden wir überstehen. Danke an alle die täglich alles dafür geben!#sgd1953#corona#covid_19#dresden#dynamodresden#ultrasdynamopic.twitter.com/nUJxujMXC2

— K-BLOCK DYNAMO (@K_BLOCK_DYNAMO) March 24, 2020

15:30 Uhr: Soforthilfe für Kleinstunternehmen in den Startlöchern

Die Stadt hat eine Soforthilfe für Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen eingerichtet. Die „Soforthilfe Corona-Pandemie“ ist branchenoffen angelegt. Vorbehaltlich der Stadtratszustimmung am Donnerstag, 26. März 2020, wird sie als Zuschuss in Form einer Pauschale von 1.000 Euro gewährt. Mit der Soforthilfe will die Stadt ein Signal der Unterstützung und Solidarität senden.

15:25 Uhr: Update-Gespräch mit OB Dirk Hilbert

Wenige Stunden vor der Meldung über den tragischen Tod von zwei mit dem Coronavirus erkrankten Menschen hier in Dresden hat sich Reporter Rocco Reichel, wie jeden Tag, mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert zum Interview getroffen. Dabei ging es um das Bürgertelefon der Stadt, das täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr unter 4885322 erreichbar ist

14:45 Uhr: Corona-Patienten aus Italien erwartet

Es werden mit dem Coronavirus infizierte Patienten aus Italien erwartet. Sie sollen hier intensiv betreut werden. Zwei Patienten werden ins Uniklinikum verlegt, zwei Andere ins Lungenzentrum Coswig.

13:52 Uhr: Zwei Corona-Todesfälle in Dresden

Die sächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Petra Köpping hat bestätigt, dass es in Dresden zwei Todesfälle in Folge der Coronavirus-Pandemie gibt. Über das Alter wurden bisher keine Angaben gemacht. In Sachsen sind damit fünf Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

13:50 Uhr: Elbhangfest 2020 wird verschoben

Das Elbhangfest 2020 soll vom letzten Juni-Wochenende auf den 18. bis 20. September verschoben werden. Das hat der Vorstand des Elbhangfest e.V. entschieden. Die Mitglieder werden dazu noch einmal befragt.

13:45 Uhr: Dresden hält sich an die Ausgangsbeschränkungen

Die Dresdnerinnen und Dresdner folgen dem Erlass zur Ausgangsbeschränkung.

13:35 Uhr: DKMS-Labor unterstützt Uniklinikum

Das DMKS-Labor untersucht täglich tausende Gewebeproben potenzieller Stammzellspende und setzt sich jetzt für den Kampf gegen das Coronavirus ein. So übernimmt das Labor den aufwendigsten Teilschritt im Testverfahren für die Uniklinik. Das Uniklinikum Dresden kann dadurch die Anzahl der möglichen Corona-Tests vor Ort verdreifachen. 

13:00 Uhr: 169 Corona-Infizierte in der Stadt

Aktuell gibt es nach Angaben der Stadt 169 Corona-Infizierte in Dresden. Das hat das Sächsische Sozialministerium bekannt gegeben.

11:50 Uhr: Krankschreiben am Telefon für 14 Tage

Krankschreibung per Telfon war zunächst nur für sieben Tage möglich doch, die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Krankenkassen-Spitzenverband KBV haben am Dienstag eine neue Entscheidung getroffen. Nun ist es möglich sich für 14 Tage krankschreiben zu lassen. Die Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit ist nur möglich, wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Wenn ein Coronavirus-Test gemacht werden soll, soll der Arzt dem
Patienten sagen, wo dieser sich testen lassen kann. Die Möglichkeit zur Zwei-Wochen-Krankschreibung ist zunächst bis zum 23. Juni befristet.

07:30 Uhr: Frühjahrsmarkt fällt aus - Wochenmärkte öffnen wie geplant

Den traditionellen Frühjahrsmarkt auf dem Altmarkt wird es in diesem Jahr nicht geben. Eigentlich sollte dieser am 30. April eröffnet werden und bis zum 24. Mai gehen. Da es sich um einen Spezialmarkt handelt, kann er nicht stattfinden, teilte die Stadt mit.

Die normalen Wochenmärkte haben aber wie geplant geöffnet. So zum Beispiel heute am Schillerplatz, morgen (Mittwoch) am Münchner Platz und am Freitag an der Lingnerallee.  Zudem ist laut Stadt auch geplant, am 2. April am Wasaplatz einen Wochenmarkt neu zu starten.

07:29 Uhr: Tschechien schließt Grenzen jetzt auch für Berufspendler

Tschechien verschärft aufgrund der Corona-Pandemie seine Regelungen an der Grenze. Demnach dürfen auch tägliche Berufspendler nicht mehr aus- und einreisen. Betroffen sind fast 50.000 Menschen.
Die Maßnahme tritt am Donnerstag (26. März 2020) in Kraft.

Laut Sächsischer Landesärztekammer arbeiten in Sachsen rund 400 tschechische Ärzte. Wie viele davon täglich zur Arbeit pendeln ist nicht bekannt.
Ihn vielen Krankenhäuser könnte es jetzt zur Personalproblemen kommen.

Der tschechische Innenminister Jan Hamacek sagte nach der Kabinettsitzung am Montag in Prag, dass bisherige Pendler daheim bleiben oder für mehrere Wochen in Deutschland eine Unterkunft suchen könnten. In letzterem Fall müssten sie sich nach ihrer Rückkehr nach Tschechien in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben. Die Einhaltung der Quarantänebestimmungen werde "sehr strikt" kontrolliert, hieß es weiter.

07:14: Corona-Patienten aus Italien werden in Sachsen behandelt

Eine Gruppe von in Sachsen zu behandelnden Corona-Patienten aus Italien ist in der Nacht zu Dienstag am Flughafen Leipzig-Halle gelandet. Zwei Rettungsfahrzeuge standen auf dem Flugplatz für den Transport der Patienten ins Krankenhaus bereit.

Am Montag hatte Ministerpräsident Michael Kretschmer angekündigt, dass Sachsen Corona-Patienten aus Italien in seinen Krankenhäusern aufnehmen will. Man komme damit einer Bitte der italienischen Regierung nach. Die Krankenhäuser im Freistaat hätten signalisiert, dafür die Kapazitäten zu haben. Zudem könne man durch die Behandlung der italienischen Patienten lernen, mit dem Virus umzugehen.

Zunächst hatte Kretschmer von sechs Patienten aus Italien gesprochen, am Abend war dann von acht Patienten die Rede, die auf mehrere Kliniken verteilt werden sollen.


23. März 2020

17:15 Uhr: Tennis-Bundesliga abgesagt

Die Tennis-Bundesliga-Saison 2020 wird nicht stattfinden. Das heißt die Damen vom TC Blau-Weiß Blasewitz um Andrea Petkovic werden in diesem Jahr nicht im Dresdner Waldpark aufschlagen und erneut um den Klassenerhalt kämpfen. Der Deutsche Tennis-Bund teilte heute mit: "Der DTB beschließt, die 1. und 2. Damenbundesliga für die Saison 2020 komplett abzusagen. Daraus folgt, dass es weder Auf- noch Absteiger in die Damen-Bundesliga geben wird."

"Wir sind natürlich alle tieftraurig, dass wir in diesem Jahr keine Bundesliga haben werden. Aber ich denke, es ist unter diesen Umständen die richtige Entscheidung", sagt der Blasewitzer Teammanager Sven Grosse.

17:07 Uhr: Notbetreuung in Kitas und Schulen wird erweitert

Die Notfallbetreuung in Kitas und Grundschulen in Sachsen ist wird ab dem 24. März erweitert. Wie Gesundheitsministerin Petra Köpping sagte, liegt ein Anspruch auf die Notfallbetreuung bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei vor, wenn nur ein Elternteil in einen der sogenannten systemrelevanten Berufen arbeitet – Vorher mussten immer beide Elternteile einen solchen Nachweis erbringen. Auch Mitarbeiter von Banken und Sparkassen oder in der Landwirtschaft können ihre Kinder nun zur Betreuung geben.

16:53 Uhr: Städtische Bibliotheken stellen Betrieb ein

Die Städtischen Bibliotheken Dresden stellen ab Sonnabend, bis voraussichtlich 19. April den Betrieb der Rückgabeautomaten in der Bibliothek Neustadt und der Zentralbibliothek ein. Entliehene Medien werden so lange automatisch verlängert, bis eine Rückgabe wieder möglich ist. Die Nutzer und Nutzerinnen müssen nichts tun, es fallen keine neuen Säumnisgebühren an.

16:50 Uhr: Mitarbeiter der städtischen Theater nähen Schutzmasken

Die Mitarbeiter der Werkstädten der städtischen Theater (tjg.theater junge generation und Staatsoperette Dresden) sowie der Jugendkunstschule nähen Schutzmasken für den Einsatz bei nichtmedizinischem Personal. Damit wollen auch sie einen Beitrag dazu leisten, die Ansteckungskurve zu verlangsamen. Auch im Zweischicht-System des Bürgertelefons unterstützen Mitarbeiter aus der gesamten Stadtverwaltung. Allein am Wochenende gingen hier über 1 200 Anrufe ein. 

 

  

16:47 Uhr: Besucherverkehr in Dresden soweit wie möglich eingeschränkt

Die Stadt hat den Besucherverkehr soweit wie möglich eingeschränkt. So hat nun auch das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung die Öffnungs- und Vor-Ort-Sprechzeiten ausgesetzt, im Bauaufsichtsamt werden derzeit ebenfalls keine persönlichen Beratungen mehr vorgenommen. Eine fortlaufend aktualisierte Übersicht sämtlicher Ämter der Stadtverwaltung gibt es unter www.dresden.de/erreichbar

16:45 Uhr: DSC-Volleyballerinnen rufen zum Blutspenden auf

Die Volleyballerinnen vom Dresdner SC haben zur Unterstützung in der aktuellen Coronavirus-Pandemie zum Blutspenden aufgerufen. Wer 18 Jahre alt ist und sich fit fühlt, sollte Blut spenden und so seinen Teil beitragen. So hat es auch Emma Cyris getan. Die 19-Jährige vom DSC hat Blut gespendet: "Gerade in der aktuellen Situation ist es besonders wichtig, zeitnah Blut zu spenden, um die Versorgung abzusichern. Macht’s mir nach und spendet Blut. Jeder kann damit einen kleinen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Denkt einfach darüber nach."

Informationen, wo Blut gespendet werden kann, gibt es HIER

16:11 Uhr: Viele Handwerksbetriebe arbeiten weiter

Nachdem unter anderem Friseure, Massage- und Kosmetikstudios schließen mussten, können andere Handwerksbetriebe vorerst weiter machen. "So lange weiter Aufträge vergeben werden, können die Betriebe arbeiten.", sagt Daniel Bagehorn von der Handwerkskammer Dresden. Sollte in der Dusche der Abfluss nicht mehr ablaufen könne ein Klempner gerufen werden und auch Dachdecker fahren noch auf Baustellen. Außerdem blieben auch Auto-Werkstätten weiter geöffnet, hieß es weiter. Wichtig sei aber, dass die Handwerker eine Arbeitgeberbescheinigung  bei sich führen und sich an Regeln, wie den Sicherheitsabstand halten.

15:17 Uhr: Coronavirus stoppt Dresdner "Tatort"-Dreh

Die Dreharbeiten zum Dresdner Tatort sind seit vergangenen Freitag eingestellt. Grund dafür ist das Corona-Virus. Der Titel «Rettung so nah» sollte eigentlich bis Mitte April fertiggestellt sein. Wann es weitergeht sei ungewiss, teilte ein MDR-Sprecher mit.

14:55 Uhr: Interview mit OB Dirk Hilbert

Seit Samstag gelten hier in der Stadt Ausgangsbeschränkungen, gestern hat der Freistaat diese noch verschärft. Unser Reporter Rocco Reichel hat mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert am Nachmittag darüber gesprochen, ob sich die Dresdner an die Regeln halten und warum unsere Stadt eher gehandelt hat, als andere Kommunen in Sachsen.

14:48 Uhr: Sozialministerium schaltet Info-Hotline zu Ausgangsbeschränkung

Die neue Ausgangsbeschränkung zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Sachsen hat zahlreiche Fragen bei den Menschen hervorgerufen. Das Sozialministerium in Dresden hat eine Hotline geschaltet, um Bürgeranfragen zu beantworten.

Hotline: 0351/564 55 860 (Mo. bis Fr. 8-17 Uhr)

Diese Kontakte sind weiter aktuell, bei Fragen rund um die Allgemeinverfügung. #CoronaSN#COVIDー19#Sachsenpic.twitter.com/eqL2o0AEXE

— Sozialministerium (@sms_sachsen) March 23, 2020

14:41 Uhr: 154 Corona-Fälle in Dresden

Nach Angaben des Sächsischen Sozialministeriums vom Montagmittag  (23.03. 12:30 Uhr) gibt es aktuell 154 Corona-Fälle in Dresden. In ganz Sachsen sind aktuell 865 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden.  

14:30 Uhr: Uniklinik Dresden nimmt Corona-Kranke aus Italien auf

Sachsen wird sechs Corona-Kranke aus Italien aufnehmen. Ein Teil der Patienten wird an der Dresdner Uniklinik behandelt werden. Auch Leipzig nimmt Patienten auf. Dies gab Ministerpräsident Michael Kretschmer am Nachmittag in einer Pressekonferenz bekannt.

14:11 Uhr: Meißen startet Städtisches Hilfsnetzwerk

Meißen startet ein städtisches Hilfsnetzwerk. Die Stadtverwaltung arbeitet zusammen mit Vereinen, Organisationen und Privatpersonen um ein Hilfsnetz für ältere Menschen, chronisch Kranke sowie unter Quarantäne stehende Familien anzubieten. Zur zentralen Erfassung und Vermittlung dieser Angebote sind alle Vereine, Organisationen und Privatpersonen, die Menschen unterstützen, dazu aufgerufen, ihr Angebot per E-Mail an kerstin.besser@stadt-meissen.de oder telefonisch unter 03521/467447 mitzuteilen.

13:53 Uhr: Amts-, Landes- und Oberlandesgerichte arbeiten weiter

Alle Gerichte arbeiten trotz der verschärften Bedingungen weiter obwohl der Besucherverkehr nahezu vollständig eingeschränkt. Verhandlungen finden weiter statt, wenn diese unerlässlich sind. Besucher müssen ihre Anliegen schriftlich oder telefonisch vorbringen. Grundsätzlich haben nur Personen mit vereinbarten Terminen Zugang zum Gericht.

13:25 Uhr: Entscheidung über "Karls Erlebnis-dorf" in Bannewitz auf Eis

Die für den 24. März geplante Gemeinderatssitzung in Bannewitz wurde abgesagt. Während der Sitzung sollte der Bebauungsplan für "Karls Erlebnis-Dorf" vorgestellt werden. Auch die damit zusammenhängende Einwohnerversammlung wurde vorerst vertagt. Dies teilt uns am Montagnachmittag der Bürgermeister von Bannewitz - Christoph Fröse mit. Neue Termine stehen derzeit noch nicht.

13:17 Uhr: AOK PLUS unterstützt Arbeitgeber und Selbstständige

Die AOK Plus verzichtet bis auf weiteres auf die Einleitung von Vollstreckungsmaßnahmen. Desweiteren können Firmen beantragen, Beiträge zu stunden oder in Raten zu zahlen. Die Anträge werden schnell und unbürokratisch genehmigt. Gestundet wird in jedem Fall bis 30. September 2020. Außerdem bietet die AOK PLUS ab 23. März das Online-Seminar „Corona und Kurzarbeit“ an. Können Versicherte in der aktuellen Situation ihre Beiträge nicht zahlen, können diese bis zum 30. September gestundet werden 

13:11 Uhr: TU-Dresden fertigt Beatmungsgeräte

Das Corona-Virus unterbricht ganze Lieferketten. So fehlen zum Beispiel wichtige Bauteile für Beatmunsgeräte in der Medizin. Die Europäische Kommission rief vergangene Woche dazu auf, dass sich Unternehmen mit 3D-Drucker an der Produktion beteiligen sollen. So beteiligt sich auch die TU-Dresden umfassend an der Unterstützung der Lieferkette zur Herstellung dringend benötigter Beatmungsgeräte. So unterstützen die DRESDEN-concept Partner den Kampf gegen das Corona-Virus.

12:45 Uhr: Die Städtische Bibliothek schließt Rückgabeautomaten

Aufgrund der aktuellen Situation schließen die Städtischen Bibliotheken die Rückgabeautomaten in der Bibliothek Neustadt und der Zentralbibliothek ab dem 28. März. Die Schließung hält voraussichtlich bis zum 19. April. Entliehene Medien werden so lange automatisch verlängert, bis eine Rückgabe wieder möglich ist. Die Nutzer müssen dazu nichts tun. Es fallen keine neuen Säumnisgebühren an. 

09:57 Uhr: Städtisches Klinikum richtet Notaufnahme für Corona-Verdachtsfälle ein

"Stationen und Notaufnahmen sind auf stationäre Patienten mit einer Corona-Erkrankung bestens vorbereitet", heißt es in einer Pressemitteilung des Städtischen Klinikums in Dresden. Mittlerweile wurde dort eine Notaufnahme für Patienten mit begründetem Corona-Verdachtsfall eingerichtet. Ab sofort können diese Patienten an den Standorten Neustadt/Trachau und Friedrichstadt über einen separaten Zugang stationär aufgenommen werden.

Damit würde sichergestellt werden, dass „normale“ Patienten und Patienten mit einem Corona-Verdachtsfall nicht in Kontakt kommen, so Viviane Piffczyk vom Städtischen Klinikum auf Nachfrage.

Zusätzlich wurden sechs Stationen vorbereitet und die Beatmungsplätze von 40 auf 80 verdoppelt. Damit sei das Städtische Klinikum gut vorbereitet. Außerdem würde ein intensiver Austausch mit allen anderen Dresdner Krankenhäusern bestehen, um die Behandlung optimal zu koordinieren.

Das Städtische Klinikum bittet um telefonische Anmeldung für die Corona-Notaufnahme
Standort Friedrichstadt: 0351/480-1815
Standort Neustadt/Trachau: 0351/856-2380

09:19 Uhr: Kontrollen auf der Prager Straße

Polizei und Ordnungsamt kontrollieren auf der Prager Straße (Foto: Tino Plunert) pic.twitter.com/FjNw1pEh56

— Radio Dresden (@RadioDresden) March 23, 2020

08:12 Uhr: Dresdner Stadtrat soll über Soforthilfe für Kleinstunternehmen, Freiberufler und Selbständige entscheiden

Die Stadt will ab Ende der Woche Freiberufler, Selbständige und Kleinstunternehmen mit einem Soforthilfeprogramm finanziell unterstützen. Am Donnerstag soll der Stadtrat über einen Vorschlag von Oberbürgermeister Dirk Hilbert abstimmen. Dabei geht es um 1.000 Euro, die nicht zurück gezahlt werden müssen. Wenn der Stadtrat am Donnerstag beschließt, werden ab Freitag Anträge angenommen und die Auszahlungen vollzogen, so Dirk Hilbert.
Die Einzelheiten des Programms wird die Stadtverwaltung am Montag (23.03.2020) auf ihrer Website einstellen.


22. März 2020

21:30 Uhr: Ode an die Freude in Corona-Zeiten

Als Zeichen der Solidarität und Lebensfreude haben Musikerinnen und Musiker am Sonntagabend auch in Dresden die von Beethoven vertonte «Ode an die Freude» gespielt. Auf Balkonen und aus Wohnungsfenstern heraus erklang der «Klassik-Hit» und fand Applaus der Zuhörer, die von ihren Fenstern aus lauschten. In ganz Deutschland waren Künstler aufgerufen, dem Vorbild aus Italien mit dem «Flashmob sonoro» zu folgen.

Im Innenhof des Wohnhauses von Heiko Mürbe, Bratscher in der Dresdner Philharmonie, formierte sich spontan ein Mini-Orchester. Mürbe hatte sich mit Frau (Flöte) und Sohn (Geige) auf dem Balkon platziert, auch ein Kontrabassist, ein Trompeter und eine Geigerin stimmten von ihren Wohnungen aus in die Ode ein. Philharmonie-Konzertmeister Wolfgang Hentrich spielte das Stück mit seiner Tochter auf der heimischen Terrasse in Moritzburg.

18:45 Uhr: Kanzlerin muss in Quarantäne

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss sich in der Corona-Krise nun selbst in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntagabend in Berlin mit. Die Kanzlerin sei nach ihrem Presseauftritt am Abend unterrichtet worden, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

16:10 Uhr: Sachsen verschärft Corona-Maßnahmen

Sachsen verschärft die Ausgangsregelungen weiter, um die Ausbreitungsgefahr des Coronavirus zu bremsen. Das sächsische Gesundheitsministerium, untersagt die eigenen vier Wände ohne triftigen Grund zu verlassen. Dadurch soll der soziale Kontakt zwischen den Menschen auf ein absolutes Mindestmaß reduziert werden, um weitere Ansteckungen möglichst zu verhindern. Wer kontrolliert werde, müsse deshalb die Gründe benennen, warum er sich außer Haus aufhält. Dies kann durch Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung, eines Betriebs- oder Dienstausweises oder durch mitgeführte Personaldokumente erfolgen.

Wege zur Arbeit und zum Einkaufen bleiben erlaubt. Auch Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie der Besuch des eigenen Kleingartens sind weiter möglich.

Die Maßnahmen seien laut Innenminister Roland Wöller notwendig, um Gruppenbildungen mit mehr als fünf Personen zu unterbinden. Die verschärften Ausgangsregeln sollen ab Montag vorerst für 14 Tage gelten.

Mehr Infos zu den neuen Ausgangsbeschränkungen hier

16:01 Uhr: Neues Kontaktverbot gegen Corona-Krise

Bund und Länder wollen eine Art Kontaktverbot im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der DPA am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als 2 Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

15:00 Uhr: Dresden gibt Corona-Update

Der größte Teil der Dresdnerinnen und Dresdner hat die Anweisungen durch die Allgemeinverfügung der Stadt befolgt. Es gab aber Freitag und Samstag auch Ausnahmen. Zwölf unberechtigt geöffnete Geschäfte, fünf größere Jugendgruppen im Stadtgebiet und sechs Wohnungspartys.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: "Ein großes Kompliment an die Dresdnerinnen und Dresdner dafür, dass sie sich im Alltag so besonnen verhalten. So leisten alle gemeinsam einen Beitrag in dieser außergewöhnlichen Situation. Uns ist die Gesundheit der Bürger wichtig und nur das ist entscheidungsrelevant für mich als Oberbürgermeister."

Außerdem berichtet die Stadt unter anderem:

  • Das Heinrich-Schütz-Konservatorium stellt sämtlichen Unterrichtsbetrieb ab sofort ein
  • Das Festival 29. Tanzwoche Dresden, 18. April bis 2. Mai 2020 muss verschoben werden

14:00 Uhr: Dresdner reagiert mit rechten Parolen auf Kritik

Ein Dresdner hat am Samstag mit einer "Nazi-Parole" auf Kritik an seinem Verhalten reagiert. Wie die Polizei mitteilte, sei das die Antwort auf die Bitte gewesen, in einem Supermarkt zu Corona-Zeiten Abstand zu anderen Kunden zu halten. Er reagierte aber mit Ausfälligkeiten. Die Polizei ermittelt gegen den noch unbekannten Mann.

13:12 Uhr: 123 Corona-Fälle in Dresden

Nach Angaben des Sächsischen Sozialministeriums vom Sonntagmittag (22.03. 12 Uhr) gibt es aktuell 123 Corona-Fälle in Dresden. In ganz Sachsen sind aktuell 731 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden.  

12:08 Uhr: Die Dresdner meiden die Innenstadt

Die Dresdnerinnen und Dresdner halten sich an die Vorgaben der Stadt durch die Allgemeinverfügung. Die Innenstadt ist leer.

Die Dresdnerinnen und Dresdner halten sich an die Vorgaben. Nix los in der Innenstadt! #Dresden#CoronaVirusUpdates#allgemeinverfügungpic.twitter.com/LTQroKeIIT

— Radio Dresden (@RadioDresden) March 22, 2020

10:26 Uhr: Mitarbeiter der Uniklinik rufen auf Zuhause zu bleiben

Die Mitarbeiter der Anästhesiepflege am Uniklinikum Dresden rufen dazu auf zu Hause zu bleiben, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

9:02 Uhr: 138 Corona-Einsätze der Polizei

Die Polizei hat in den letzten beiden Tagen (Freitag und Samstag) 138 Mal Einsätze mit „Corona-Bezug“ registriert. Dabei wurde gegen die Allgemeinverfügungen verstoßen, unter waren Restaurant verbotenerweise geöffnet oder es wurden geschlossen Spielplätze und Sportplätze benutzt. Ein Großteil der Einsätze erfolgte laut Polizeiangaben zu privaten Feiern durch größere Personengruppen in privaten Räumen. Fast alle Verstöße wurden durch eine Ermahnung kommunikativ gelöst.

Ausnahme: Am Samstagmittag kam es im Alaunpark zu einer größeren Ansammlung. Nach dem dritten polizeilichen Einsatz wurden sechs Männer und eine Frau in Polizeigewahrsam genommen.

8:30 Uhr: Kaum noch Flüge in Klotzsche

Am Flughafen Dresden herrscht kaum noch Betrieb. Am Sonntag sollten noch vier Maschinen abheben, zwei Richtung Frankfurt, eine nach Düsseldorf und eine nach Warschau. Zudem waren fünf Ankünfte geplant.

8:24 Uhr: Dresdner Künstlerszene sucht kreative Unterstützung

Unter dem Titel #supportyourlocalartists vereinen sich nun Dresdner Künstlerinnen, Künstler und Netzwerke der freien Szene, der Dresdner Klubs sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft, um den Kreativschaffenden der Stadt in der gegenwärtigen Corona-Krise eine Stimme zu verleihen und Unterstützung zu leisten. 

Gemeinsam werden nun Spendenaktionen beworben, die eine schnelle Hilfe und Sofortmaßnahmen für betroffene Selbstständige und kleine Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und die Dresdner Klubs bereitstellen sollen. Mehr Infos hier.

8:07 Uhr: In Sachsen fehlen Erntehelfer

Kurz vor Beginn der Spargelsaison fürchten Landwirte in Sachsen einen Ausfall der Erntehelfer. Wegen der Corona-Krise gelingt es vielen Betrieben derzeit nicht, Arbeitskräfte aus Polen und anderen osteuropäischen Ländern zu bekommen. «Das ist eine große Herausforderung», sagte der Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes Sachsen, Manfred Uhlemann. Und nicht nur Spargelbauern sind betroffen. Uhlemann geht davon aus, dass verteilt über die Saison rund 20 000 Helfer in Sachsen im Obst- und Gemüseanbau zum Einsatz kommen. «Überall dort, wo Handarbeit gefragt ist», so Uhlemann.


21. März 2020

16:25 Uhr: Dynamo Dresden spendet über 300.000 Euro

Die Zweitligaprofis von Dynamo Dresden, der Trainerstab sowie die Geschäftsführung verzichten bis zum 30. Juni aauf Teile ihres Gehalts. Damit werden über 300.000 Euro gespendet. Damit soll den Vereinsmitarbeitern geholfen werden, die in Kurzarbeit geschickt werden mussten. 50.000 Euro der Gesamtsumme spendet Dynamo Dresden für soziale Zwecke.

"Ich habe bei den Gesprächen mit unseren Spielern eine hohe Bereitschaft gespürt, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern helfen zu wollen, die durch die Corona-Krise unverschuldet persönliche Einschnitte zu verkraften haben. Zudem werden wir 50.000 Euro sozialen Zwecken zur Verfügung stellen, die von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

15:16 Uhr: Dresden in Zeiten des Coronavirus (Samstag, 21. März)

Die Stadt Dresden hat am Samstagnachmittag ein aktuelles Corona-Update veröffentlicht. Fast 300 Anrufe sind demnach beim Bürgertelefon (0351-4885322) bis zum Nachmittag eingegangen. Dazu hat das Facebook-Team 3.000 Anfragen bearbeitet. Neben medizinischen Belangen fragen die Dresdner|innen vor allem nach der konkreten Umsetzung der Allgemeinverfügung. Ein aktuelles Interview haben wir dazu mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert geführt.

Die Mitarbeiter der Stadt Dresden konnten die Bürger sofern beruhigen, dass Umzüge gerettet, Trauungen ermöglicht und Fernbeziehungen geregelt wurden. Ein weiteres Thema ist auch immer wieder die Nachbarschaftshilfe. Die Angebotswelle an Hilfen ist ungebrochen.

14:40 Uhr: Aufklärung nach Verwirrung um Allgemeinverfügung der Stadt Dresden

Die seit 0.00 Uhr geltende Allgemeinverfügung der Stadt mit schärferen Regelungen hat bei vielen Dresdnern zu Irritationen geführt. Hintergrund ist der Satz:

Das Verlassen der eigenen Häuslichkeit ist untersagt.

Laut Stadt ist es aber grundsätzlich erlaubt, mit triftigem Grund das Haus zu verlassen.

Wir haben deshalb heute Nachmittag mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert gesprochen, was die Dresdner dürfen und was nicht:

14:05 Uhr: 108 Corona-Infizierte in Dresden

Nach Angaben des Sächsischen Sozialministeriums vom Samstagmittag (21.03. 12 Uhr) gibt es aktuell 108 Corona-Fälle in Dresden. In Sachsen sind aktuell  650 Menschen positiv auf SARS CoV-2 getestet worden.  

14:00 Uhr: DVB schränken Verkehrsangebot weiter ein

Die Dresdner Verkehrsbetriebe werden aufgrund der Allgemeinverfügung der Stadt Dresden ihr Verkehrsangebot weiter einschränken. Der seit Freitag geltende Sonderfahrplan wird ab Montag noch weiter eingeschränkt. So wird dann auch auf den Straßenbahnlinien 3, 4, 7, 9 und 11 sowie den Buslinien 61, 62 und 66, wie im übrigen Straßenbahnverkehr auf einen 15-Minuten-Takt umgestellt.

"Wir bitten unsere Kunden dringend, die Verfügung der Stadt Dresden unbedingt einzuhalten und auf unnötige Wege zu verzichten. Jeder muss seinen Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung des Corona-Virus aufzuhalten. Die Grundversorgung mit öffentlicher Mobilität bleibt selbstverständlich gewährleistet", sagt DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach.

13:50 Uhr: Dynamo informiert: Weiter individuelles Training für die Zweitligaprofis

Dynamo Dresden muss vorerst weiter auf individuelles Training setzen. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski kann weiter nicht zum Mannschaftstraining zusammenkommen. Seit 13. März bereits trainieren die Profis der SGD für sich selbst. "Es ist derzeit für uns nicht absehbar, wann das nächste Mannschaftstraining in Dresden stattfinden wird. Sobald wir die Freigabe von den Behörden in Sachsen erhalten, starten wir wieder gemeinsam mit dem Teamtraining. Bis dahin dürfen die Spieler frei entscheiden, an welchem Ort sie die Aufgaben der individuellen Trainingspläne erledigen", erklärte Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

12:45 Uhr: Dresden nach Allgemeinverfügung menschenleer

Die Allgemeinverfügung der Stadt Dresden ist seit Mitternacht gültig und es wird sich daran gehalten. In der Innenstadt ist Nichts mehr los. Fast schon gespenstig...

Dresden am Samstagmittag! Es ist so gut wie niemand unterwegs! #CoronaVirusUpdates#Dresdenpic.twitter.com/a15puGQm7y

— Radio Dresden (@RadioDresden) March 21, 2020

11:07 Uhr: Allgemeinverfügung in Dresden gilt seit Mitternacht

Dresden hat um Mitternacht eine neue Allgemeinverfügung in Kraft gesetzt. So sind ab sofort Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen untersagt. Es handele sich laut Oberbürgermeister Dirk Hilbert „um deutlich strengere Regeln“. Man kann aber weiterhin einkaufen gehen oder den Hund ausführen. Die neuen Maßnahmen sollen streng kontrolliert werden, so Hilbert in einem Video-Post.

10:30 Uhr: Finanzhilfe für Selbstständige startet Montag

Zur finanziellen Entlastung von Selbstständigen und Freiberuflern in der Corona-Krise startet am Montag das Programm «Sachsen hilft sofort». Insgesamt stehen 120 Millionen Euro zur Verfügung, wie der Freistaat Sachsen mitteilte. Es handele sich um ein zinsloses Darlehen mit einer tilgungsfreien Zeit von drei und einer Laufzeit von zehn Jahren, die ab Montag bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) beantragt werden können. «Mit Ablauf der drei tilgungsfreien Jahre werden wir genau hinschauen und entscheiden, ob das ausgebliebene Geschäft nachgeholt werden konnte und die wirtschaftliche Situation so ist, dass das Darlehen tatsächlich auch zurückgezahlt werden kann», teilte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) mit.

Ab Montag können über das Programm «Sachsen hilft sofort» Hilfsdarlehen von bis 50 000 Euro, in Ausnahmefällen sogar bis 100 000 Euro beantragt werden. Antragsberechtigt sind sächsische Solo-Selbstständige und Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter einer Million Euro. Das Darlehen werde gewährt, wenn der Antragsteller im Jahr 2019 wirtschaftlich gesund war und aufgrund der Corona-Krise mit einem Umsatzrückgang von 20 Prozent zu rechnen sei. Die erforderlichen Formulare stelle die SAB laut Sächsischer Staatskanzlei ab Montag online bereit unter SAB Sachsen

10:04 Uhr: Filmfest Dresden wird verschoben

Das 32. Filmfest Dresden wird wegen der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus auf den 8. bis 13. September verschoben. «Wir bedauern sehr, dass das Festival nicht wie geplant im April stattfinden kann», teilte Festivalleiterin Sylke Gottlebe am Samstag mit. Die Entscheidung sei aus Verantwortungsgefühl gegenüber Gästen und Mitarbeitern unumgänglich, so Gottlebe.

9:35 Uhr: Kleingärten gut besucht

Derzeit treibt es viele Kleingärtner in Dresden und Umgebung auf ihr Grünstück. «Da haben Familien noch was, wo sie sich beschäftigen können», sagte Tommy Brumm, Präsident des Landesverbands Sachsen der Kleingärtner, der DPA. Da Kinder zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie nicht in Kita und Schule gehen und auch ihre Eltern häufig nur eingeschränkt arbeiten können, sei die Grünanlage eine willkommene Abwechslung. Die Gefahr einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 sei in Gärten gering, wie Brumm sagte. Immerhin käme man gewöhnlich nicht mit fremden Menschen in Kontakt.

Dass keine Schule stattfindet, wird auch im Kleingartenverein Flora 1 in Dresden deutlich. Kinder seien bereits vormittags mit ihren Eltern in den Gärten, sagte Sven-Karsten Kaiser, Vorstand des Kleingartenvereins. «Im Garten ist mehr Raum als zuhause», so Kaiser. «In den Parzellen ist richtig was los.» Doch das Vereinsleben leidet: Eine Mitgliederversammlung habe Kaiser bereits abgesagt, eine Jahresfeier Ende Mai stehe auf der Kippe.


20. März 2020

22:04 Uhr: Dynamo-Keeper kritisiert rücksichtsloses Verhalten

Fußball-Profi Patrick Wiegers von Zweitligist Dynamo Dresden zeigt sich erschrocken über das Verhalten einiger Menschen während der Coronavirus-Pandemie. «Viele haben den Ernst der Lage leider noch immer nicht erkannt. Haben sich diese Menschen in den vergangenen Tagen mal gefragt, was sie da eigentlich machen? Ein solches Verhalten ist für mich erschreckend rücksichtslos», sagte der Torwart in einem Interview auf der Vereins-Homepage.

21:50 Uhr: Irritationen nach Allgemeinverfügung der Stadt Dresden

Die am Abend veröffentlichte Allgemeinverfügung der Stadt sorgt für Irritationen bei vielen Dresdnern. Darin heißt es: "Das Verlassen der eigenen Häuslichkeit ist untersagt." Für Ausnahmen müssen triftige Gründe vorliegen.

Schwerpunkt ist laut Stadt aber, dass Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen untersagt sind.

Mehr Infos HIER

20:05 Uhr: Musiker wollen mit 24-Stunden-Konzert

Musiker um den Dresdner Cellisten und Festspielintendanten Jan Vogler wollen mit einem Konzert Zuversicht in die heimischen Wohnungen bringen - per Livestream aus New York. Das Konzert unter dem Motto «Music Never Sleeps NYC» soll am 27. März eine Stunde vor Mitternacht mitteleuropäischer Zeit beginnen, teilte Vogler am Freitag mit. «Wir werden uns alle zusammenschließen, um eine musikalische Botschaft des Mutes, des Mitgefühls, der Freundschaft, der Hoffnung und der Liebe von New York aus in die ganze Welt zu senden.» Beteiligt sind namhafte Solisten und Ensembles wie der Geiger Gil Shaham oder das Orchester The Knights.

18:15 Uhr: Erneut Behinderungen an der tschechischen Grenze

An der tschechischen Grenze ist es erneut zu Behinderungen für den Warenverkehr gekommen. Die Autobahn E55 zwischen Dresden und Prag musste am Freitagnachmittag in Richtung der tschechischen Hauptstadt gesperrt werden. Grund war ein Unfall von zwei Lastwagen, wie die Feuerwehr in Usti mitteilte. Es wurde damit gerechnet, dass die Sperrung mehrere Stunden dauert. Wegen der derzeitigen Grenzkontrollen könne keine Umleitung eingerichtet werden. Tschechien hatte wegen der Coronavirus-Gefahr einen Ein- und Ausreisestopp verhängt - Ausnahmen gelten für Lkw-Fahrer und Grenzgänger.

17:10 Uhr: Erster "Corona-Todesfall" in Sachsen

Es gibt einen ersten Corona-Toten in der Sachsen. Heute verstarb ein Patient aus dem Landkreis Bautzen an den Folgen der Infektion.

16:45 Uhr: Exklusiv-Interview mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert

Sachsen hat in der Coronakrise die Regeln heute noch einmal verschärft. Ab Sonntag dürfen zum Beispiel Gaststätten und Frisörgeschäfte nicht mehr öffnen. Kurz nach der Ankündigung des Freistaates hat sich Radio Dresden-Reporter Rocco Reichel mit OB Dirk Hilbert getroffen und mit ihm über die Lage hier in Dresden gesprochen. Hilbert kündigte an, die Regeln hier in Dresden noch zu verschärfen. So sollen Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen ab Samstag 0.00 Uhr verboten werden.

Mehr dazu hier im exklusiven Interview:

16:20 Uhr: Coswig stellt Gastro- und Hotelbetrieb ein

Ab dem 21. März bleiben Restaurants und Hotels geschlossen. Damit wird die letzte Sparte in Coswig geschlossen. Alle Einrichtungen bleiben bis einschließlich dem 19. april geschlossen.

16:00 Uhr: Elternbeiträge werden erstattet

Sachsens Staatsregierung und die kommunalen Spitzenverbände haben sich am 20. März 2020 zur Erstattung von Kitagebühren verständigt.
So sollen für den Zeitraum der Schließung von Kitas und Horten keine Elternbeiträge anfallen. Bis zu einer gesetzlichen Regelung gehen Städte und Gemeinden in Vorfinanzierung. Die Kosten dafür belaufen sich auf 28,3 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen wird die Belastungen durch eine zentrale Finanzierungsregelung kompensieren.
 

15:59 Uhr: Elternbeiträge werden erstattet

Sachsen Staatsregierung und die Kommunen haben sich heute auf die Erstattung des Kitageldes geeinigt.

Grundlegend gilt: 

  • für den Zeitraum der Schließung von Kitas, Kindertagespflege und Horten werden keine Elternbeiträge erhoben
  • Städte und Gemeinden gehen mit 28,3 Millionen Euro in die Vorfinazierung
  • Der Freistaat hebt die kommunale Finanzbelastung auf Landesebene 
  • Landkreise, Städte und Gemeinden arbeiten zusammen um die Krise zu bewältigen

15:53 Uhr: Polizei will die Corona-Maßnahmen stärker kontrollieren

Die Polizei in der Stadt will die Einhaltung der Corona-Maßnahmen in den nächsten Tagen stärker kontrollieren. In den vergangenen 24 Stunden wurden allein in Dresden 60 Verstöße gegen die sächsische Allgemeinverfügung festgestellt. So wurden Spielplätze genutzt, außerdem waren Geschäfte trotz Verbots weiter geöffnet. Zudem stellte die Polizei immer wieder große Ansammlungen an Elbwiesen und im Alaunpark fest.

15:30 Uhr: Aktueller Corona-Virus-Stand in Sachsen

In Sachsen sind 562 Personen an dem Corona-Virus erkrankt. Davon sind 89 Fälle aus Dresden. Stand: 20. März 2020, 15:30 Uhr.

15:28 Uhr: Dynamo-Trainer Markus Kauczinski im Interview

Für die Sportler in der Dresden, aber auch deren Trainer ist es aktuell keine einfache Lage. Stand jetzt soll der Spielbetrieb in der 2. Bundesliga Anfang April wieder aufgenommen werden. Unter anderem darüber haben wir mit dem Cheftrainer von Dynamo Dresden Markus Kauczinski gesprochen.

15:11 Uhr: Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gibt wichtige Hinweise zur Ermittlung der Quarantänefrist

Durch die erhebliche Zahl der Reiserückkehrer ist des für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die Quarantäneanordnungen bzw. die Bescheinigungen auszuhändigen.

Es gilt grundsätzlich: 

ab Rückkehr/Feststellung aus dem Risikogebiet beginnt eine Frist von 14 Tagen für die Quarantäne und endet mit Ablauf des 14. Tages 24.00 Uhr.

14:43 Uhr: Sachsen will harte Strafen für Nichteinhaltung der Vorgaben der Behörden

Sachsen will mit harten Strafen gegen Menschen vorgehen, die sich nicht an die Vorgaben der Behörden in Zeiten der Corona-Krise halten. Sie sollen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden können, teilte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Freitag in einem Videobriefing mit. Rechtsgrundlage sei das Infektionsschutzgesetz. Eine Größenordnung für Menschenansammlungen wurde nicht genannt. Nicht alle dürften in Mithaftung genommen werden für eine kleine Gruppe, die sich nicht an die Regeln halte. Allein gestern musste die Poliozei 83 mal einschreiten. Laut Kretschmer gehe es darum, immer wieder nachzusteuern. Nach Angaben von Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) haben sich bisher 562 Menschen mit dem Virus infiziert, 173 mehr als am Vortag registriert.

14:20 Uhr: Die Innenstadt ist menschenleer

Die Hotspots in der Dresdner Innenstadt sind am Freitagnachmittag menschenleer. Die Dresdnerinnen und Dresdner halten sich an die Vorgaben der Regierung.

14:06 Uhr: Kontrollen der Allgemeinverfügung vom 18. März 2020

Am Donnerstag ist bei uns Freistaat das öffentliche Leben heruntergefahren worden. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sind neben Schulen und Kitas auch Spielplätze geschlossen. Wie uns ein Sprecher des Innenministeriums gesagt hat, werden Gesundheits- und Ordnungsamt kontrollieren, ob sich die Bürger auch daran halten. Bei Bedarf würden auch Bereitschaftspolizisten die Kollegen unterstützen. Wer sich nicht an die Regeln hält, riskiert eine Geldbuße von bis zu 25.000 Euro oder einen Freiheitsentzug von bis zu fünf Jahren, hieß es weiter.

Was genau die Allgemeinverfügung vorsieht: hier.

13:48 Uhr: Empfehlung zur Aussetzung von Elternbeiträgen für Kindertageseinrichtungen und Horte

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge setzt die Zahlung der Elternbeiträge für Kinder, die zu Hause bleiben müssen aus. Somit sollen bei den Eltern keine finanziellen Nachteile entstehen und der Elterbeitrag soll für die Zeit in der die Kinder zu Hause geblieben sind zurückerstattet werden. Die konkrete Abrechnung kann erst umgesetzt werden, wenn alle Einrichtungen den regulären Betrieb wieder aufnehmen. 

13:30 Uhr: Wertstoffhöfe und Grünabfall-Annahmestellen schließen

Ab Samstag dem 21. März werden alle städtischen Wertstoffhöfe und Grünabfall-Annahmestellen bis auf Weiteres geschlossen. Für besondere Ausnahmen in Notfällen, wie die Abgabe von Sperrmüll aufgrund eines unaufschiebbaren Umzuges, bleibt der Wertstoffhof Hammerweg geöffnet. Hinweise zum Vorgehen bei der Abgabe finden Sie im Eingangsbereich. Den Anweisungen des Annahmepersonals ist Folge zu leisten.

13:27 Uhr: Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie

Die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen strebt Verhandlungen zur Übernahme des NRW-Pilotabschlusses an. Der Vorstand der IG Metall hat zwischenzeitlich das Verhandlungsergebnis gebilligt und unter Berücksichtigung der regionalen Bedingungen die bundesweite Übernahme empfohlen.

Die erzielte Tarifergebnis beinhaltet folgende Punkte:

  • Regelungen zur Kurzarbeit, die die Nettoentgelte der Beschäftigten für die ersten Monate auf dem Niveau von etwa 80 Prozent absichern können. Dies geschieht durch eine Abschmelzung der Sonderzahlungen und einen Arbeitgeberzuschuss von 350 Euro je Vollzeitbeschäftigtem
  •  Bei Schließungen von Kitas und Schulen können Eltern mit Kindern bis zu 12 Jahren acht freie Tage für die Kinderbetreuung nehmen anstatt des tariflichen Zusatzgeldes (T-ZUG). Zusätzlich erhalten Beschäftigte im Jahr 2020 für die Betreuung von Kindern - soweit zwingend erforderlich - mindestens fünf freie Tage ohne Anrechnung auf den Urlaub, das Entgelt wird weitergezahlt

13:09 Uhr: Pirnaer Stadtratssitzung auf den 31. März verschoben

In Pirna finden derzeit keine vorberatenden Ausschüsse statt. So entfallen der Ordnungs-, Kultur- und Bürgerausschuss (OKB) am 26. März, der Strategie- und Finanzausschuss (SFA), der Stadtentwicklungsausschuss (SEA) am 2. April und der Gemeinschaftsausschuss Dohma (GMA) am 7. April. Die 7. Sitzung des Stadtrates Pirna wird vom 24. März auf den 31. März verschoben. Sie findet um 18:00 Uhr in der Aula des Schiller-Gymnasiums unter verschärften Hygiene-Bedingungen statt.

12:34 Uhr: Verein Dresdner Reisebüros e.V.

Reisebüros aus dem Raum Dresden haben sich zum Verein Dresdner Reisebüros e.V. zusammengeschlossen. Damit wollen Sie gemeinsam in der Öffentlichkeit auftreten sowie Reisen ab dem Flughafen Dresden anbieten und somit den Wirtschaftsstandort Dresden stärken. Allein im Verein Dresdner Reisebüros e.V. sind derzeit über 40 Reisebüros mit mehr als 300 Mitarbeitern akut bedroht. Dazu kommen noch mehr als 650 weitere Reisebüros in ganz Sachsen. „Wir fürchten um unsere Existenz, wenn die sächsische Landesregierung nicht sofort auf unsere immense Notlage reagiert“, so Anett Herrmann, Marketingvorstand des Vereins Dresdner Reisebüros e.V.

11:54 Uhr: DREWAG und ENSO achten auf Hygiene

Die Mitarbeiter der DREWAG und ENSO sind dazu angehalten sich bei der Ankunft und beim Verlassen die Hände mit geeignetem Desinfektionsmittel zu desinfizieren. Wenn möglich, waschen sie sich zusätzlich gründlich vor und nach dem Kundenkontakt die Hände mit Wasser und Seife. Oftmals wird dies von den Kunden angeboten und von den Mitarbeitern dankend angenommen. Zusätzlich weisen die Mitarbeiter alle Kunden aktiv darauf hin, dass ein Mindestabstand von ein bis zwei Metern einzuhalten ist, was nach Wahrnehmung der Techniker auch anstandslos von den Kunden berücksichtigt wird.

10:56 Uhr: Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge verbietet betriebliche Kinderbetreuung

In einer Pressemitteilung des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keine neuen Betreuungsgruppen für Kinder und Jugendliche gebildet werden sollen. Es heißt einzelne Kommunen hätten dennoch "betriebsbezogene Einrichtungen" gebildet. Sie müssen jetzt mit einer Untersagungsverfügung auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes rechnen. Der Landkreis würde diese mit sofortiger Wirkung vollziehen.

10:35 Uhr: Online-Portal für Meißner Gewerbetreibende

Am Freitagmittag soll in Meißen ein neues Online-Portal für Gewerbetreibende vorgestellt werden. Um diese, trotz der verfügten Schließung der Geschäfte, die Möglichkeit zu bieten, ihre Waren anzubieten und zu vertreiben.
Über das Online-Portal meissen.online können ab sofort und kostenfrei alle Meißner Gewerbetreibenden ihre Waren für den Online-Verkauf anbieten.

9:31 Uhr: Naturseeareal in Copitz geschlossen

Auf Grund der kritischen Situation rund um das Corona-Virus haben die Stadtwerke Pirna beschlossen das Areal rund um den Natursee in Copitz bis auf weiteres zu schließen. Die Schließung der Anlage bleibt vorerst bis einschließlich 20. April 2020 bestehen.

9:10 Uhr: Grenzstau auf A4 nahezu aufgelöst

Der Stau auf der Autobahn 4 in Richtung deutsch-polnischer Grenze hat sich in der Nacht zu Freitag vorerst aufgelöst. Am Donnerstagabend hatte der Stau noch eine Länge von etwa 20 Kilometern und sich dann gegen Mitternacht ganz aufgelöst, wie ein Sprecher der Polizei Görlitz am Freitag sagte. Grund dafür sei eine Lockerung der polnischen Grenzkontrollen. Inwiefern sich die Verkehrssituation an der Grenze nun dauerhaft entspannt, konnte die Polizei Görlitz am Freitagmorgen nicht abschätzen.

7:35 Uhr: Kretschmer sieht Ausgangssperren als letztes Mittel

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sieht Ausgangssperren als letztes Mittel, um eine Ausbreitung des Corona-Virus in Sachsen zu verlangsamen. Dies geht aus einem Interview hervor, dass er der «Sächsischen Zeitung» in Dresden gab (Freitagsausgabe). Eine Ausgangssperre wolle niemand, da sie das Leben massiv einschränken würde, sagte er der Zeitung. «Deshalb setzen wir auf die laufenden Maßnahmen und schauen, ob diese in den nächsten 14 Tagen auch die erhoffte Wirkung zeigen», so Kretschmer.


19. März 2020

20:30 Uhr: Kretschmer appelliert an Vernunft

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat angesichts der weiteren Ausbreitung des Coronavirus an die Vernunft der Bürger im Freistaat appelliert. «Seien Sie wachsam, seien Sie solidarisch, seien Sie mutig und achten Sie aufeinander. Es geht um unsere geliebten Angehörigen», sagte er am Donnerstag in einer TV-Ansprache an die Bevölkerung. «Wir sind sicher, dass in den nächsten Tagen die Zahl der Erkrankungen weiter zunimmt. Erst nach ungefähr 14 Tagen werden die Maßnahmen, die wir jetzt ergriffen haben, Wirkung zeigen. Wenn wir sehen, dass das Ganze erfolgreich ist, wissen wir auch, mit welchen Instrumenten wir in Zukunft arbeiten werden.» Wenn das nicht gelinge, gelte es weitreichendere Entscheidungen zu treffen. Details nannte er nicht.

18:47 Uhr: Zinslose Stundung für Unternehmen

Unternehmen, die aufgrund der gegenwärtigen Situation Stundung, Erlass oder Aussetzung der Vollziehung zu Gewerbesteuerforderungen (sogenannte Billigkeitsentscheidungen) beantragen, werden ohne größere Nachweise zinslose Stundung bis zum gewünschten Termin, jedenfalls aber zunächst bis zum 31. August 2020 gewährt. Dabei muss der Zusammenhang zwischen fehlender Liquidität und Krise nach den Darlegungen des Unternehmens lediglich plausibel gemacht werden. „In der jetzigen Krise ist es notwendig, alles für die Unterstützung der Unternehmen zu veranlassen, was uns als Stadt möglich ist“, so Finanzbürgermeister Dr. Peter Lames.

18:30 Uhr: Kurzarbeit bei Dynamo Dresden

Durch die Entwicklungen in der Coronavirus-Krise sieht sich Fußballzweitligist Dynamo Dresden zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Ein Großteil der Mitarbeiter der Geschäftsstelle und der Nachwuchs Akademie muss in Kurzarbeit geschickt werden bzw. die Arbeitszeit wird gekürzt.

Die Erreichbarkeit der Geschäftsstelle via EMail unter verein@dynamo-dresden.de ist sichergestellt. Sprechzeiten via Telefon bleiben aber wie gewohnt erhalten. Die Mitgliederbteilung ist vorerst allerdings nur mobil unter +49 175 905 59 14 erreichbar. Die Nachwuchs Akademie ist dagegen derzeit nur via EMail unter nachwuchs@dynamo-dresden.de zu erreichen.

17:30 Uhr: TU Dresden geht am Wochenende in Notbetrieb

Als Konsequenz aus der Corona-Krise geht die Technische Universität ab dem Wochenende in einen Notbetrieb über. Alle TU-Gebäude sind demnach geschlossen. Damit wolle man einen Beitrag zum Schutz aller Uni-Angehörigen und ihrer Familien leisten, teilte die Uni mit. Rektor Hans Müller-Steinhagen bezeichnete die Entscheidung als schwerste seines Berufslebens.

17:17 Uhr: Frisörläden in Dresden bleiben vorerst offen

In Leipzig müssen ab morgen auch Frisörläden geschlossen bleiben. In Dresden ist das derzeit noch nicht geplant, teilte uns die Stadtverwaltung mit. Sollte sich etwas daran ändern, will die Stadt umgehend Bescheid geben.

16:55 Uhr: Initiative "Teamsport Sachsen" bündelt Kräfte für starke Zukunft

Die Coronavirus-Pandemie macht dem Sport in Sachsen schwer zu schaffen. Deshalb haben sich die Spitzenvereine des Freistaates als Initiative "Teamsport Sachsen" zusammengeschlossen, um gebündelt einen Ansprechpartner für Behörden und Entscheidungsträger zu stellen.

Am Donnerstag wurden mit Regierungsvertretern unter anderem folgende Sachverhalte besprochen:
Wie kann der Sport als Vorbild die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus unterstützen?
Wie kann die Fortführung des Trainingsbetriebs unter strengsten Auflagen sichergestellt werden?
Wie können Vereine und Unternehmen mit Liquiditätshilfen und Entlastungen untertützt werden?

Die Landesregierung bildet als Ergebnis eine Arbeitsgruppe Sport, zu der neben Vertretern der Initiative auch Vertreter der Sächsischen Staatskanzlei, des SMI sowie der Landes- und Kreissportverbände angehören werden.

16:32 Uhr: Staatsregierung beschließt Ausnahmen vom aktuellen Nutzungsverbot für Sportanlagen in Sachsen

Das Innenministerium und das Gesundheitsministerium haben Ausnahmen für das Nutzungsverbot von Sportanlagen beschlossen:

1. Ausnahmen zur Nutzung von öffentlichen und privaten Sportanlagen werden aktuell grundsätzlich nur für Bundeskaderathletinnen und -athleten bzw. für Athletinnen und Athleten mit vergleichbaren Kadereinstufungen (z.B. bei Mannschaftssportarten aus den Bundesligen) aus dem Bereich der Sommersportarten erteilt.

2. Den Antrag stellt der Verein der jeweiligen Athletinnen und Athleten mit einer sportfachlichen Begründung, warum die entsprechende Sportstätte genutzt werden muss.

3. Diesem Antrag beizufügen sind bereits die Zustimmung des Betreibers/Eigentümers der Sportstätte sowie die Zustimmung des jeweils zuständigen Gesundheitsamtes.

4. Die Anträge auf Ausnahme vom Nutzungsverbot für Sportanlagen müssen beim Sächsischen Staatsministerium des Innern, Stabsstelle Sportpolitik/ Sportförderung, Wilhelm-Buck-Straße 2, 01097 Dresden eingereicht werden. Die Anträge können auch per E-Mail geschickt werden an:
sportpolitik-sportfoerderung@smi.sachsen.de.

5. Das Sächsische Staatsministerium des Innern holt das Einvernehmen mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt ein.

Es gilt weiterhin, dass Ausnahmeregelungen nur in Ausnahmefällen gestattet werden.

16:25 Uhr: Eheschließungen in Dresden weiter möglich

Trotz der teilweise massiven Einschränkungen im öffentlichen Leben kann hier in der Stadt auch weiter geheiratet werden. Alle terminlich vereinbarten Eheschließungen auf dem Standesamt in der Goetheallee werden durchgeführt, teilte die Stadt mit. Hochzeitsgesellschaften müssen jedoch auf zehn Personen einschließlich der Brautleute begrenzt werden. Die Trauräume in Landhaus, Kraszewski-Museum und Carl-Maria-von-Weber Museum stehen durch die Schließung dieser öffentlichen Einrichtungen nach derzeitiger Lage nicht mehr für Eheschließungen zur Verfügung. Das Standesamt wird mit betroffenen Brautleuten gemeinsam nach Möglichkeiten einer Verlegung suchen.

16:15 Uhr: Dresden und das Corona-Virus

Seit 0.00 Uhr gilt in der Landeshauptstadt die Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes. Dresden stellt sich auf diese Lage besonders ein. Für alle Unternehmer und Händler, die sich unsicher sind, ob ihr Geschäft offen bleiben darf, sind gebeten sich beim Sozialministerium zu melden unter der 0351-564-55-8-60 oder per E-Mail: corona-av@sms.sachsen.de.  

Einzelne Themenbereichte: 

  • Kindernotbetreuung: Die städtische Kindernotbetreuung läuft ohne Probleme. Fast 900 Kinder haben heute die Notbetreuung in Kitas und Schulen genutzt. Bei Fragen können sich Eltern an die Hotline (0351-48851-11 von 7 bis 16 Uhr) wenden.
  • Standesamt: Eheschließungen sind weiterhin möglich, Hochzeitsgesellschaften müssen jedoch auf 10 Personen beschränkt sein.
  • Friedhofs - und Bestattungswesen: Der Eigenbetrieb reduziert aber im Sinne der Gesundheit und des Schutzes aller Hinterbliebenen die persönlichen Kontakte. Zur Anmeldung eines Sterbefalls oder einer Beisetzung werden deshalb nur noch maximal zwei Personen in Empfang genommen, Vorsorgeberatungen werden bis auf Weiteres nicht durchgeführt. Ab Freitag, den 20.03.2020, ist es nur noch max. zehn Personen möglich, an einer Trauerfeier oder Verabschiedung im Feierraum des Städtischen Bestattungsdienstes teilzunehmen. Auf den städtischen Friedhöfen ist es nur noch max. 25 Personen möglich, an einer Trauerfeier in den Feierhallen teilzunehmen. An einer Trauerfeier im Freien können weiterhin max. 99 Personen teilnehmen. Betroffene können sich unter 0351-4393600 informieren oder per Mail an bestattungsdienst@bestattungen-dresden.de wenden.

16:02 Uhr: Polizei kontrolliert die Corona-Schutzmaßnahmen

Die Polizei kontrolliert die Corona-Schutzmaßnahmen. Zwei Gaststätten in der Stadt hatten um Mitternacht noch geöffnet, schlossen ihre Lokale, nachdem sie von den Beamten angesprochen wurden.  Positiv für die Polizei: Die Zahl der Verkehrsunfälle ist in den letzten Tagen in der Stadt rückläufig. 

15:54 Uhr: Aktueller Corona-Virus Stand in Sachsen und Dresden

In Sachsen sind 389 Personen an dem Corona-Virus erkrankt. Davon kommen 53 aus Dresden. Stand: 19. März 2020, 13:00 Uhr

15:30 Uhr: Soforthilfe für Kleinstunternehmen, Selbstständige und Freiberufler

Die Stadt will Freiberufler, Selbständige und Kleinstunternehmen in der derzeitigen Krise finanziell unterstützen. Nächste Woche Donnerstag soll der Stadtrat über einen Vorschlag von Oberbürgermeister Dirk Hilbert abstimmen. Dabei geht es um 1 000 Euro die nicht zurück gezahlt werden müssen. Wenn der Stadtrat am Donnerstag beschließt, werden ab Freitag Anträge angenommen und die Auszahlungen vollzogen, so Dirk Hilbert.
Die Einzelheiten des Programms mit der entsprechenden Richtlinie wird die Stadtverwaltung am Montag unter dresden.de einstellen. 

15:10 Uhr: Interview mit Dynamo-Kapitän Florian Ballas

Die Zweitliga-Profis von Dynamo müssen aktuell weiter individuell trainieren. Lediglich über Chats oder Spielkonsolen haben die Spieler aktuell untereinander Kontakt. Wir haben mit dem Kapitän der SGD, Florian Ballas gesprochen...

15:02 Uhr: Keine Besucher mehr - Jugendamt erhöht telefonische Erreichbarkeit

Zur Verringerung des Risikos einer Ansteckung mit dem Coronavirus hat das Jugendamt den Publikumsverkehr eingeschränkt und berät zu folgenden Anliegen vorrangig per Telefon oder E-Mail:  

 

  • Beratung, Unterstützung, Beistandschaft in Unterhalts- und Vaterschaftsangelegenheiten
  • Beurkundungen
  • Nachweis alleiniges Sorgerecht
  • Unterhaltsvorschuss
  • Ausbildungsförderung (BAföG)
  • Elterngeld/Erziehungsgeld

Wir empfehlen für diese Anliegen nur in dringenden, unaufschiebbaren Fällen einen Vororttermin vorab zu vereinbaren.

Beurkundungen werden wie folgt abgesichert:  

  • bzgl. Beurkundung, Sorgerecht, Vaterschaftsanerkennung: Zusendung der Unterlagen an das Jugendamt, benötigte Dokumente: siehe www.dresden.de
  • telefonische oder schriftliche Terminvergabe, -vereinbarung nach Vorbereitung der Beurkundungsunterlagen


Kontaktadressen für Beratungs- und Terminanfragen sind:

Anliegenper E-Mailtelefonisch
Beratung, Unterstützung, Beistandschaft in Unterhalts- und Vaterschaftsangelegenheitenbeistandschaften-beurkundung@dresden.de(03 51) 4 88 56 16
Beurkundungenbeistandschaften-beurkundung@dresden.de(03 51) 4 88 56 16
Nachweis alleiniges Sorgerechtbeistandschaften-beurkundung@dresden.de(03 51) 4 88 47 87
Unterhaltsvorschussjugendamt-uvg@dresden.de(03 51) 4 88 56 17
(03 51) 4 88 47 37
Ausbildungsförderung (BAföG)bafoeg@dresden.de(03 51) 4 88 46 48
Elterngeld/Erziehungsgeld  elterngeld@dresden.de(03 51) 4 88 47 77

14:56 Uhr: TU Dresden geht ab Wochenende in den Notbetrieb

Die TU Dresden stellt ab dem 21. März um 0:00 Uhr auf Notbetreib um. Das bedeutet, dass Lehrer ab Semsterstart Online-Angebote bereitstellen und alle Beschäftigten ins Home-Office versetzt. Dazu kommt noch, dass alle Gebäude der TU Dresden verschlossen bleiben.

14:42 Uhr: Team Sachsen bedeutet Hilfe für Alle

Die Website www.teamsachsen.de bringt Hilfswillige und Bedürftige in Sachsen zueinander. Wer seine Unterstützung anbieten möchte, kann sich ganz unkompliziert anmelden. Das Team Sachsen ist eine Initiative des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gemeinsam mit den sächsischen Hilfsorganisationen. Darunter der Arbeiter-Samariter-Bund, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter sowie die Malteser. 

14:32 Uhr: Stau an deutsch-polnischer Grenze noch rund 30 Kilometer lang

Der Stau auf der A4 in Richtung deutsch-polnischer Grenze hat sich verkürzt. Lastwagen und Autos stauten sich nach Angaben der Polizei am Donnerstagmittag auf einer Länge von rund 30 Kilometern. Am Mittwochabend war die Fahrzeugschlange mit rund 60 Kilometern noch doppelt so lang. Das Stauende befinde sich nun zwischen den Abfahrten Bautzen-Ost und Weißenberg in Richtung Görlitz, hieß es am Donnerstag. Die Polizei rät dennoch, die Autobahn in Richtung Görlitz ab Dresden weiterhin zu meiden. Die Auffahrten ab Hermsdorf in Richtung Grenze bleiben weiterhin gesperrt.

14:09 Uhr: Sächsische Staatsregierung startet Corona-Webseite

Mit einer eigens erstellten Webseite informiert die Sächsische Staatsregierung jetzt über das Coronavirus. 
Unterwww.coronavirus.sachsen.de gibt es Hinweise und Maßnahmen.

13:18 Uhr: Die Prager Straße ist quasi menschenleer

Die Dresdner halten sich weitgehend an die Anweisungen, möglichst zu Hause zu bleiben. Die Prager Straße ist nahezu menschenleer.

12:41 Uhr: Sachsen beteiligt sich an der Produktion von 500 Tonnen Desinfektionsmittel

In einem ersten Schritt will das Unternehmen Beiersdorf 500 Tonnen Desinfektionsmittel herstellen. Dieses soll vor allem den öffentlichen Einrichtungen und Einsatzkräften zur Verfügung gestellt werden. Die Produktionsstätten befinden sich in Hamburg und in der Nähe von Madrid. Der dritte Produktionsstandort wird Waldheim in der Nähe von Döbeln sein.

11:18 Uhr: Viele Flüge am Flughafen Dresden gestrichen

Bereits am Mittwoch wurden jeweils fünf ankommende und startende Flüge am Flughafen gestrichen. Unter anderem von und nach Amsterdam oder Köln-Bonn.

Immer mehr Reiseziele werden von der Flugtafel genommen. Für den Donnerstag wurden sieben Abflüge gestrichen. Unter anderem entfallen die Flüge nach Stuttgart, Düsseldorf, Köln-Bonn und Mallorca.

Auf der Flugtafel des Flughafens Dresden International gibt es den Überblick.

10:55 Uhr: Bei der Justiz wird der Betrieb aufrechterhalten

Strafverfolgung und Strafvollstreckung sei auch während der Covid-19-Pandemie jederzeit sichergestellt, heißt es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Dresden. Es würden umfangreiche Vorkehrungen zum Schutz der Mitarbeiter getroffen. Auch der Dienstbetrieb soll weiter gehen.

"Wir bitten um Verständnis dafür, dass ein Ausbruch des Coronavirus in der JVA Dresden schwerwiegende Folgen haben kann. Aus diesem Grund ist der Zutritt für alle Personen untersagt, die sich in den letzten zwei Wochen in Risikogebieten aufgehalten haben." - JVA-Dresden/Webseite

Die Zahl der zugelassenen Besucherinnen und Besucher wurde auf Angehörige und Rechtsanwälte reduziert und somit auf das gesetzliche Mindestmaß beschränkt. Auch bei der Sitzordnung wird Mindestabstand gehalten.

Die Staatsanwaltschaft Dresden bittet darum, Anliegen bis auf weiteres nur per E-Mail, schriftlich oder telefonisch mitzuteilen. Die Außenstelle in der Gutenbergstraße ist für den Besucherverkehr geschlossen.

10:40 Uhr Appell gegen Hamsterkäufe

Im Edeka-Logistikzentrum herrscht Hochbetrieb. Wegen der Coronavirus-Krise muss ein ungeplanter erhöhter Bedarf in Supermärkten gedeckt werden. Versorgungsengpässe soll es nicht geben. Landwirtschaftsminister Wolfram Günther appelliert zu bedarfsgerechtem Einkauf.
Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

8:25 Uhr: Lage an Grenze zu Polen etwas entspannter

Die Staulage auf der A4 in Richtung deutsch-polnischer Grenze in Sachsen hat sich in der Nacht zu Donnerstag ein wenig entspannt. Lastwagen und PKW stauten sich am Morgen 40 Kilometer vom Grenzübergang Ludwigsdorf bei Görlitz bis Bautzen-Ost, wie eine Sprecherin der Polizei Görlitz sagte. Am Mittwochabend hatte der Stau noch eine Länge von etwa 60 Kilometern. Die A4-Auffahrten ab Pulsnitz seien gesperrt, ebenso die Görlitzer Stadtbrücke für Autos ab 7,5 Tonnen. Die Polizei empfiehlt, die A4 ab Dresden zu meiden. Der Stau habe sich zwar über Nacht etwas gelöst, man rechne aber tagsüber mit einem erneuten Anwachsen, so die Sprecherin.

8:20 Uhr: Auch Dresden Monarchs setzen aus

Auch bei den Dresden Monarchs ruht erstmal der Football. Das Pre-Season-Game am 18. April gegen Ingolstadt und das erste Saisonheimspiel am 2. Mai gegen Hildesheim finden nicht statt!  Die German Football-League setzt aus. Die Monarchs hoffen am 30. Mai gegen Braunschweig das erste Mal vor eigenem Publikum spielen zu können.

6:30 Uhr: Gedränge auf den Elbwiesen statt zu Hause bleiben

Den Ernst der Lage haben aber offenbar viele noch nicht erkannt: an den Elbwiesen und im Alaunpark herrschte am Mittwoch buntes Gewimmel - trotz Appells, soziale Kontakte zu beschränken und Menschenansammlungen zu meiden.

"Sorry, so wird das nix“ - schrieb auch Kultusminister Christian Piwarz bei Instagram.

5:00 Uhr: Städtisches Klinikum verdoppelt Kapazitäten für Corona-Patienten

Die Kliniken halten sich an den Beschluss der Bundesregierung, dass planbare Eingriffe, wie Kreuzband-Operationen, verschoben werden. Dadurch entstehen freie Betten, die für die Behandlung von Corona-Patienten genutzt werden sollen. Im Städtischen Klinikum würde Fachpersonal aus anderen Fachbereichen abgezogen und weitere Kollegen umgeschult werden, um gegebenenfalls bei der Behandlung von Corona-Patienten zu helfen, sagte uns Sprecherin Viviane Piffzcyk. Entbindungen oder auch Operationen bei Krebspatienten laufen wie geplant.

Auch das Diakonissenkrankenhaus fährt ab Montag planbare Operationen zurück. Zudem soll es bis auf weiteres keine Patientenbesuche geben, teilte uns Victor Franke vom Diakonissenkrankenhaus mit. In Ausnahmefällen würde ein Besucher pro Patient erlaubt sein, dieser müsse sich aber vorher anmelden. Ein Besuch für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und Menschen mit Infekten sei ausdrücklich untersagt.

0:05 Uhr: Weitgehende Sperrung des öffentlichen Lebens in Sachsen beginnt

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus regelt nun auch das Land Sachsen das öffentliche Leben weitgehend herunter. In der Nacht zum Donnerstag tritt um Mitternacht eine Allgemeinverfügung in Kraft, die fast alle öffentlichen und privaten Einrichtungen zur Schließung verpflichtet. Messen und Volksfeste sind untersagt, Theater, Kinos und Konzerthäuser müssen zu bleiben, und auch in Schwimmbädern und Fitnessstudios darf es keinen Betrieb mehr geben.


18. März 2020

20:15 Uhr: Sächsische Panzergrenadiere leisten Nothilfe bei Mega-Stau

Zur Notversorgung der in einem Mega-Stau vor der polnischen Grenze wartenden Lastwagen- und Autofahrer werden vom späten Abend an 50 Soldaten eingesetzt. Die Bundeswehr werde auf der Autobahn A4 Wasser, Lebensmittel und Decken verteilen, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums der Deutschen Presse-Agentur am Mittwochabend weiter. Die Soldaten leisten Amtshilfe auf Antrag der sächsischen Landesregierung. Sie gehören der Panzergrenadierbrigade 37 aus Frankenberg an. Wegen der teilweisen Schließung der polnischen Grenze haben sich chaotische Zustände auf der Autobahn entwickelt.

17:15 Uhr: Aktuell sind in Sachsen 296 Personen mit dem Corona-Virus infiziert

Insgesamt 296 Menschen wurden in Sachsen positiv auf aus Corona-Virus getestet. In Dresden sind es 49 Erkrankte. Stand: 18. März 2020, 14:30 Uhr.

17:00 Uhr: Ordnungsamt schließt für Besucherverkehr

Das Fundbüro und Bußgeldbehörde schließen ab dem 18. März für Besucherverkehr bis zum 17. April. Verlustanzeigen können HIER online gestellt werden. 

Fundbüro:

Telefon: 0351 - 488-599

E-Mail: fundbuero@dresden.de

Bußgeldbehörde:

E-Mail: bussgeldstelle@dresden.de

16:59 Uhr: Trickbetrüger nutzen die Corona-Krise in Sachsen aus

Trickbetrüger nutzen die Corona-Krise in Sachsen aus. Nach Angaben der sächsischen Polizei geben sich Unbekannte nach einem vorherigen Anruf als Corona-Tester oder medizinisches Personal aus. Dann besuchten sie Menschen unter dem Vorwand eines Infektions-Verdachts für eine Probenentnahme. Diese Situation könne für Diebstähle oder Raubüberfälle ausgenutzt werden, so die Polizei.

16:11 Uhr. Aussetzung der Elternbeiträge

Um Familien in Meißen, die von der Kita-Schließung betroffen sind, finanziell zu entlasten, wird ab April kein Elternbeitrag mehr eingezogen. Die Regelung gilt für Kinder in Einrichtungen in freier Trägerschaft ebenso wie für kommunale Kitas und Horte und die Kindertagespflege. Die Stadtverwaltung erarbeitet derzeit eine unbürokratische Regelung für die Berechnung und Zahlung der Elternbeiträge für die Eltern, die eine Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen.

16:00 Uhr: Sozialamt verkürzt Sprechzeiten

Als Reaktion auf die Ausbreitung des Corona-Virus schränkt das Sozialamt ab dem 19. März die allgemeinen Sprechzeiten ein. Die persönliche Beratung der Bürger erfolgt ab sofort vorrangig über das Telefon oder per E-Mail. Bereits vereinbarte Termine für eine persönliche Beratung bleiben bestehen. 

Ansprechpartner finden Sie HIER

15:17 Uhr: Schließung der Fahrerlaubnis- und Kfz-Zulassungsstelle

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen wird ab dem 19. März Fahrerlaubnis- und Kfz-Zulassungsstelle für den Besucherverkehr geschlossen. Diese Regelung soll bis zum 17. April anhalten. Alle bereits vereinbarten Termine verfallen und neue Termine werden zunächst nicht gemacht. Nur der Zulassungsdienst bleibt weiterhin offen und somit die Möglichkeit ein Kfz anzumelden. Für weitere Fragen: 

HOTLINE Kfz-Zulassungsbehörde: 0351/488-8008, E-Mail: kfz-zulassung@dresden.de
HOTLINE Fahrerlaubnisbehörde: 0351/488-8061 bzw. -8060, E-Mail: fuehrerscheinstelle@dresden.de

14:25 Uhr: Coswig hilft den Bürgern

Die Stadtverwaltung Coswig ist mit der Wohnbau- und Verwaltungs GmbH, der Initiative „Coswig - Ort der Vielfalt“, dem interkulturellen Garten und der JuCo Soziale Arbeit gGmbH in Kooperation getreten um ein Helfernetzwerk aufzubauen. Dieses bietet einen Hol- und Bringedienst für Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht auf die sich Hilfe stützen. Dabei muss man entweder unter Quarantäne stehen, dass Haus aus anderen Günden nicht verlassen können oder zu einer Risikogruppe gehören. 

14:17 Uhr: Deutsche Post verzichtet auf Direktübergabe

Auch die Deutsche Post zieht Konsequenzen. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen, wird ab sofort die Übergabe eines Paketes oder Einschreiben nicht mehr mit der Unterschrift des Empfängers bestätigt. Stattdessen soll der Zusteller die Auslieferung mit der eigenen Unterschrift dokumentieren, so ein Unternehmenssprecher.

14:10 Uhr: Termine fürs Gesundheitsamt nur noch telefonisch oder per E-Mail

Um die langen Schlangen vor dem Gesundheitsamt zu minimieren und den zu engen Kontakt vieler Personen zu vermeiden. Das Gesundheitsamt bittet ausdrücklich darum, von einer Vorsprache ohne vorherige Terminvereinbarung abzusehen.

Ratsuchende können sich an das Informationstelefon wenden 0351-4885322, oder ab dem 18. März via E-Mail an gesundheitsamt-corona@dresden.de.

Die Rufnummern einzelner Angebote finden Sie HIER.

13:55 Uhr: Sächsische Taxi-Unternehmen übernehmen weiterhin medizinische Fahrten

Die Sächsischen Taxi-Unternehmen übernehmen weiterhin medizinische Fahrten und bringen Patienten zu den Untersuchungen, dies sagte uns Alexander Noack von der Taxi-Interessengemeinschaft. Die Fahrer übernehmen u.a. den Transport von Dialyse-Patienten von zu Hause in die Praxis oder Klinik und zurück. Die Fahrzeuge würden klinisch gereinigt und besonders Türgriffe und Armaturen noch mehr gereinigt. Sie würden als Dienstleister zur Versorgung dazu gehören und stellen den Betrieb daher nicht ein.

12:02 Uhr: Kultusministerium hält an Abiprüfungen fest

Das Kultusministerium teilt mit: "Sachsen hält an dem Verfahren der Abschlussprüfungen fest. Die Abschluss- und Abiturprüfungen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, an Ober- und Förderschulen sowie an Fachoberschulen sind nach derzeitigem Stand sicher. Ziel ist es, die Termine der Prüfungen einzuhalten. Die Prüfungstermine liegen alle nach den Osterferien. Der Start erfolgt mit der ersten Abiturprüfung am 22. April."

10:51 Uhr: 650 Millionen Euro für Coronakrise

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Bevölkerung angesichts der Ausbreitung des Coronavirus zur Besonnenheit aufgerufen. Es sei nicht Zeit für Hektik und Übersprungsreaktionen, sondern für ein umsichtiges Handeln. Wohin Entscheidungen ohne ausreichendes Überdenken der Folgen führen könnten, sehe man augenblicklich auf der Autobahn 4 in Richtung Polen, wo aufgrund der Grenzschließung durch das Nachbarland ein mehr als 40 Kilometer langer Stau entstanden sei: «Wir wollen, dass wir diese schwierige Situation gemeinsam durchstehen.» Es gelte, Mut und Zuversicht zu behalten. Kretschmer kündigte an, die 650 Millionen Euro Haushaltsüberschuss von 2019 zur Abmilderung der Krisenfolgen zu verwenden.

10:29 Uhr: Agentur für Arbeit und Jobcenter für Besucher geschlossen

Aufgrund der aktuellen Situation bleiben die Agentur für Arbeit Dresden und das Jobcenter Dresden ab heute, Mittwoch den 18.03.2020, für den Publikumsverkehr geschlossen. Das heißt konkret, alle Gesprächstermine entfallen, ohne dass den Kundinnen und Kunden Nachteile daraus entstehen. Termine müssen NICHT abgesagt werden. Für finanzielle Notfälle ist sowohl in der Agentur für Arbeit als auch im Jobcenter die Ausreichung von Barschecks / Barauszahlung sichergestellt. 

 

Kundinnen und Kunden werden gebeten, die von Arbeitsagentur und Jobcenter zusätzlich eingerichteten lokalen Hotlines zur Klärung ihrer Anliegen zu nutzen. 

• Agentur für Arbeit Dresden: 0351 2885 2500 

• Jobcenter Dresden: 0351 475 4444 

Die bundesweiten Service-Rufnummern 0800 4 555500 für Arbeitnehmer und 0800 4 555520 für Arbeitgeber stehen ebenfalls für Ihre Anliegen zur Verfügung. 

09:26 Uhr: Evangelische Kirche erfindet sich neu - Andacht zum Hören

In Anbetracht der Corona-Krise und dem damit einher gehenden Verbot von Gottesdiensten und Veranstaltungen erfindet sich das kirchgemeindliche Leben derzeit neu. So gibt von Seiten der Kirchgemeinde Dresden-Ost ab sofort zwei Mal in der Woche eine Andacht zum Hören. Sie ist auf dem gemeindeeigenen Youtube-Kanal zu finden und auch telefonisch abrufbar, Tel. 0351 82870218.

Kirchenmusikdirektor Gottfried Trepte schickt den mehr als 100 Mitgliedern seiner Radebeuler Kantorei zur eigentlichen Probezeit einen kurzen Impuls oder ein Notenblatt zum Üben. „Das stärkt das Gefühl von Zusammengehörigkeit,“ so Trepte. Mehrere Kirchenmusiker verweisen zudem auf kommenden Sonntag, 22. März, 18 Uhr. Dann soll bundesweit jeder vom Fenster oder Balkon aus Musik machen können – zur Freude und Ermutigung der Menschen ringsum.

Kirchenbezirkssozialarbeiter und Diakon Andreas Kratzsch setzt auf tägliche Mittagsandachten der Gemeinschaft Moritzburger Diakone und Diakoninnen. „Da fühlt man sich geistlich verbunden,“ sagt er.

Denkbar wäre es auch, dass die Menschen ihre Ängste, Sorgen, Freuden als Fürbitten-Wünsche in die Briefkästen der Pfarrämter stecken, damit diese in Gebete aufgenommen werden könnten.

Die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens sammelt unter kirche@evlks.de weitere Anregungen.

08:45 Uhr: Freitaler Strom+Gas GmbH schließt Kundenzentrum

Die FREITALER STROM+GAS GMBH schließt ihr Kundenzentrum vorübergehend für den allgemeinen Kundenverkehr. Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt.  Die Mitarbeiter sind zunächst über Telefon: 0351 64775-0 bzw. -563 und -567 oder per E-Mail unter fsg@fsg-freital.de erreichbar.

06:46 Uhr: Handwerkskammer Dresden beantwortet im Live-Chat Fragen

Ab 10 Uhr gibts im Internet einen Live-Chat mit der Handwerkskammer Dresden.  Rechts- und Betriebsberater der Handwerkskammer beantworten Fragen zum Beispiel zum Thema Kurzarbeit

Hier gehts zum Chat

05:52 Uhr: Mega-Stau auf der A4 Richtung Görlitz

Wegen der Grenzkontrollen geht auf der A4 Richtung Görlitz fast gar nichts mehr. Am Mittwochmorgen hatten sich bis Uhyst 57 Kilometer Stau gebildet - Tendenz steigend! Die Polizei hat schon am Dienstag begonnen die Auffahrten zwischen Bautzen und Görlitz dicht zu machen.

Kraftfahrer sollten unbedingt eine Rettungsgasse für Helfer und Notfälle freihalten. Das DRK versorgte die Wartenden in der Nacht mit Essen, Getränken und Medizin.

Aktuelle Verkehrsinfos gibt es hier

Infos von der Polizei zu den Maßnahmen auf der A4 gibt es hier

05:10 Uhr: Schulen und Kitas geschlossen, Notbetreuung nur in Ausnahmefällen

Kitas, Horte und Kindertagespflege bleiben ab Mittwoch geschlossen. Nur in Ausnahmefällen gibt es eine Notbetreuung, wenn in sogenannten systemrelevanten Berufsgruppen tätig sind –  zB Gesundheitswesen, Energieversorgung oder auch Lebensmittelbranche.

Entscheidend dabei ist, dass beide Elternteile in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. Den Einrichtungsleitungen ist die Tätigkeit mittels schriftlicher Bestätigung des Arbeitgebers bzw. Dienstherren nachzuweisen. Für den Nachweis ist das vom Ministerium vorbereitete Formblatt zu verwenden. Das ist abrufbar unter www.dresden.de/kita.

Für Fragen der Eltern zur Notbetreuung hat die Landeshauptstadt Dresden eine Servicehotline unter 0351-4885111 eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen sind unter dieser Telefonnummer montags bis freitags von 7 bis 16 Uhr zu erreichen.

Damit den Familien kein finanzieller Nachteil entsteht, wird ihnen der Elternbeitrag für die Tage zurückerstattet werden, an denen sie ihre Kinder zu Hause betreuen.Dazu sollen sie später Kontakt mit den jeweiligen Leiterinnen und Leitern ihrer Einrichtung aufnehmen.

0:05 Uhr: Krisenstab "Infektionsschutz" tagt

Sachsen hat einen neuen Krisenstab «Infektionsschutz» eingerichtet. Dieser soll in Regie des Innen- und des Gesundheitsministeriums geführt werden. Am Mittwoch soll der neu gegründete Krisenstab das erste Mal tagen. Der Katastrophenfall werde aber nicht ausgerufen. «Wir haben eine ernste Krise, aber keine Katastrophe», erklärte Innenminister Roland Wöller (CDU).


17. März 2020

19:15 Uhr: Freistaat plant millionenschweren Sachsenfonds 

Sachsen will kleinen Unternehmen mit einem eigenen Sachsenfonds helfen, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Epidemie abzufedern. «Wir müssen mit eigenen Mitteln dort helfen, wo Bundesmittel nicht greifen», kündigte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Dienstagabend in Dresden an. Damit sollen Unternehmen zunächst über die Sächsische Aufbaubank (SAB) öffentliche Darlehen bis zu 100 000 Euro bekommen - zinsfrei und mit einer Laufzeit von acht Jahren. Kurzfristig sollen so Engpässe überbrückt werden, so Dulig. Zunächst sei ein «dreistelliger Millionenbetrag» für den Sachsenfonds im Gespräch.

18:47 Uhr: Keine Besucher vorerst in Gläserner Manufaktur

Die Gläserne Manufaktur ist für den Besucherverkehr ab sofort geschlossen. Das gab die Manufaktur am Abend bekannt. Der VW-Konzern will die Produktion in zahlreichen Werken wegen der Corona-Ausbreitung vorübergehend für zwei Wochen aussetzen. An den meisten Standorten auch in der Gläsernen Manufaktur soll am Donnerstagabend vorerst die letzte Schicht laufen. 

18:05 Uhr: Mehr als 200 Corona-Infizierte in Sachsen

247 Personen sind in Sachsen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Davon gibt es in Dresden 40 Infizierte. (Stand: 17. März 2020, 16:00 Uhr) 

17:35 Uhr: Veranstaltungsabsagen an Sächsischen Landesbühnen

Die Landesbühnen haben alle Veranstaltungen bis zum 20. April abgesagt. Betroffen von der Schließung  für den Besucherverkehr ist ebenfalls der Besucherservice im Theater Radebeul.
Die Kasse ist jedoch weiterhin telefonisch  unter 0351 - 8954214 zu den bekannten Geschäftszeiten für die Besucher da. 

15:30 Uhr: DREWAG und ENSO schließen Kundenberatung

Sowohl DREWAG als auch ENSO schließen die Kundenberatung ab dem 18. März. Wann die Kundenberatungen wieder öffnen ist ungewiss

Die DREWAG erreichen Sie unter der 0351 860-4444

Die ENSO erreichen Sie unter der 0800 668 6868

15:00 Uhr: Zoo und Wildgehege Moritzburg geschlossen

Das Wildgehege ist seit heute dem 17. März für den Besucherverkehr geschlossen. Der Zoo schließt ab morgen dem 18. März seine Tore. Beide schließen auf unbestimmte Zeit. 

14:30 Uhr: Die Verkehrsbetriebe fahren ab 20. März nach Sonderfahrplan

Aufgrund der Einschränkung des öffentlichen Lebens reduziert sich auch der Bedarf an Bussen und Bahnen. Darauf reagiert die DVB mit einem Sonderfahrplan, welcher ab 20. März um 4 Uhr in Kraft tritt.

Änderungen:

  • Linie 3, 4, 7, 9 und 11 verbleiben im 10-Minuten-Takt, die restlichen Bahnen fahren im 15-Minuten-Takt
  • Die Buslinien 61, 62 und 66 verkehren weiter im 10-Minuten-Takt
  • Die restlichen 60er- Liniennummern fahren im 15-Minuten-Takt
  • Die Linien 85 und 87 fahren im 30-Minuten-Takt

Fahrgäste können sich auf der Homepage oder unter der 0351-8571011 über den gültigen Fahrplan informieren.

RT @reDDakteur: Die DVBAG fahren ab Freitag nach Sonderfahrplan (auf einigen Linien 15-Minuten-Takt). Linien 3, 4, 7, 9 und 11 bleiben werktags beim bisherigen 10-Minuten-Takt. https://t.co/ugnhFy1juX sowie https://t.co/e84Wlbgc1D#Corona#Dresden

— DVB AG (@DVBAG) March 17, 2020

14:13 Uhr: Flixbus stellt den kompletten nationalen und grenzüberschreitenden Verkehr ein

Ab dem 17. März um 24 Uhr stellt Flixbus den kompletten Verkehr in Deutschland ein. Somit folgt das Unternhemen den Anweisungen der Bundesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus. Ebenso wie der nationale Verkehr, wird auch der Grenzverkehr bis auf Weiteres eingestellt.

13:39 Uhr: Supermärkte bitten um Mengenbeschränkungen

Einzelne Supermärkte im Raum Dresden haben Zettel aufgehangen, mit konkreten Mengenbeschränkungen, um die Versorgung für alle zu gewährleisten. 

13:00 Uhr: Sachsen schließt fast alle öffentlichen Einrichtungen

In Sachsen müssen wegen der Coronavirus-Pandemie Bars, Kinos, öffentliche Einrichtungen und zahlreiche Geschäfte schließen. Die Allgemeinverfügung gelte von Donnerstag an bis zunächst zum 20. April, teilte die Regierung am Dienstag nach einer Kabinettssitzung mit. Damit folgt Sachsen einer Empfehlung, auf die sich Bund und Länder zuvor verständigt hatten. Ausführliche Informationen finden Sie HIER

10:45 Uhr: Anruf-Flut bei Jobcenter und Arbeitsagentur Dresden

Das Telefonnetz der von Arbeitsagentur und Jobcenter ist überlastet. In einer Mitteilung heißt es, dass das Anrufaufkommen sich in den letzten Tagen verzehnfacht hat. Die Service-Rufnummern seien deswegen aktuell nur eingeschränkt erreichbar. Weiter bitten die Verantwortlichen darum, nur in Notfällen anzurufen.

- Termine müssen nicht extra abgesagt werden
- Fristen bei Leistungsfragen werden vorerst ausgesetzt
- Unterlagen können online gesendet oder persönlich im Briefkasten eingeworfen werden
- die Bundesagentur bietet weiterhin den eService an
- zusätzlich will die Arbeitsagentur Dresden eine regionale Hotline schalten, eine Info dazu soll folgen

08:10 Uhr: Weitere Maßnahmen der TU Dresden

Im Botanischen Garten werden die Gewächshäuser und öffentlichen Toiletten geschlossen. Das Freigelände ist derzeit noch zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet.

Außerdem bleiben die zentralen Lehr- und Lernräume bis auf weiteres verschlossen. Sportangebote sowie alle Proben und Veranstaltungen der künstlerischen Gruppen können ebenfalls nicht stattfinden.

08:01 Uhr: Stadtverwaltungen Freital und Pirna stellen Besucherverkehr ein

Der Besucherverkehr in der Stadtverwaltung Freital  wird ab Dienstag, dem  17. März 2020 eingestellt und die Gebäude bleiben verschlossen. In dringenden bzw. unaufschiebbaren Angelegenheiten können die Bürgerinnen und Bürger telefonisch Kontakt mit dem Bürgerbüro (Tel. 0351 6476-300), der Rathausinfo (Tel. 0351 6476-0) oder direkt mit dem zuständigen Fachamt aufnehmen


Die Pirnaer Stadtverwaltung ist ab Dienstag, 17. März 2020 zur Klärung von Bürgeranliegen ausschließlich per E-Mail und per Telefon oder über den postalischen Weg zu erreichen. Ein persönlicher Besuch in der Verwaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung und in dringenden Fällen möglich. Die Mitarbeiter erreichen Sie über die zentrale Einwahl 03501 556 0 oder das Bürgerbüro unter 03501 556 368. 

07:23 Uhr: Landratsamt Pirna für Besucher geschlossen

Das Landratsamt in Pirna hat den allgemeinen Besucherverkehr ab Dienstag, den 17.03. eingestellt. Wer ein dringendes Anliegen hat oder einen vereinbarten Termin soll sich telefonisch beim zuständigen Amt melden.

05:55 Uhr: Mittagsversorgung in Schulen ab Dienstag eingestellt

Die Mittagessenversorgung in den Schulen der Stadt Dresden wird schon am Dienstag 17.03. 2020 eingestellt.

Eltern werden gebeten, ihren Kindern ein Lunchpaket mitzugeben. Die Mittagsversorgung in den Einrichtungen der Notbetreuung, ab 18. März,  wird über die Schulleitung in Abstimmung mit den Eltern erfolgen teilte die Stadt mit.

0:05 Uhr: Corona-Krisengipfel in Dresden

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) laden am Dienstag (15.00 Uhr) Vertreter von Gewerkschaften und Wirtschaft zu einem Corona-Krisengipfel ein. «Wir schlittern in eine Situation, die es so in der neueren Zeit noch nie gegeben hat», sagte Dulig im Vorfeld. Man sei «mit größter Anstrengung» dabei, Antworten auf viele Fragen zu finden.

Als Beispiele nannte Dulig unter anderem die vereinfachte Beantragung von Kurzarbeitergeld und Liquiditätshilfen von Bund und Land. «Wir arbeiten zur Zeit an Programmen, die vor allem unserer kleinteiligen Wirtschaft helfen sollen», so Dulig. Etwa für Freiberufler und Selbstständige, die von den bisherigen Darlehensprogrammen nicht profitierten.


16. März 2020

18:33 Uhr: Dynamo Dresden trainiert weiter individuell

Die Zweitligaprofis von Dynamo Dresden werden nach der DFL-Entscheidung, den Spielbetrieb bis 2. April auszusetzen, vorerst weiter individuell abseits des Rudolf-Harbig-Stadions trainieren. Das hat die SGD am Montagabend bekannt gegeben.

"Ich habe mich heute mit dem Trainerteam sowie der medizinischen Abteilung zusammengesetzt, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Wir haben uns gemeinsam entschieden, dass wir die Phase des individuellen Trainings unserer Profis mindestens um ein paar Tage verlängern werden. Nach vorheriger Absprache und dem nochmaligen Austausch mit Experten und Virologen des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden werden wir in ein paar Tagen neu entscheiden, ob wir gegebenenfalls bereits gegen Ende der Woche wieder zusammen das Mannschaftstraining aufnehmen können. Diesbezüglich möchte ich Stand jetzt aber noch keine Prognose abgeben, ob uns dies letztlich gelingen wird. Die Gesundheit unserer Spieler, ihrer Angehörigen und Freunde steht bei uns über allem", erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

18:00 Uhr: HC Elbflorenz gibt Corona-Update

Der HC Elbflorenz hat am späten Montagnachmittag informiert, dass die 1. und 2. Handballbundesliga bis zum 22. April alle angesetzten Spiele aussetzen werden. Erst danach soll es weitergehen. "Dies ist allerdings von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und den damit in Zusammenhang stehenden politischen, gesetzlichen und behördlichen Rahmenbedingungen abhängig. Die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung hat dabei selbstverständlich höchste Priorität.", heißt es in der Mitteilung der Handball-Bundesliga.
Die Dresdner Handballer werden bis auf Weiteres trainingsfrei bekommen. Die Spieler halten sich individuell fit. 

17:30 Uhr: Sportstätten und Schwimmhallen in Dresden dicht

Nach der Entscheidung die Sport- und Veranstaltungsnutzung von kommunalen Sportstätten wie Sporthallen, Sportplätze und Sportanlagen ab Dienstag (17.03.2020) einzustellen, gehen in der EnergieVerbundArena vorerst die Lichter aus.
Auch die Dresdner Bäder stellen bis auf weiteres den Betreib ein. "Wie lange die Schließung der Schwimmbäder und Saunen notwendig sein wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden.", heißt es in der Pressemitteilung der Dresdner Bäder.

17:15 Uhr: 152 Corona-Infizierte in Sachsen

Nach Angaben des Sächsischen Sozialministeriums gibt es Stand (Montag 16.03., 17 Uhr)  aktuell 152 Corona-Infizierte im Freistaat Sachsen. 

16:50 Uhr: Kein Unterricht an der Volkshochschule

Die Dresdner Volkshochschule unterbricht ab dem 17. März den Kurs- und Verantsaltungsbetrieb. Vorraussichtlich bis zum 19. April wird sich die Pause ziehen und die Geschäftsstelle sowie der Standort Gorbitz sind ab sofort geschlossen. Weitere Informationen bekommen sie von Montag bis Freitag zwischen 9 und 13 Uhr telefonisch unter der 0351 254400.

16:45 Uhr: Vorlesungen an sächsischen Hochschulen frühstens ab 4. Mai

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus beginnen die Vorlesungen und die Präsenzveranstaltungen an den sächsischen Hochschulen und der Berufsakademie frühestens am 4. Mai. Darauf haben sich das Wissenschaftsministerium und die Landesrektorenkonferenz Sachsen verständigt, wie das Ministerium am Montag in Dresden mitteilte. Sämtliche Einrichtungen und die Lesesäle der Bibliotheken werden bis dahin geschlossen. Prüfungen, die nicht verschoben werden können, werden nur noch unter besonderen Hygienebedingungen durchgeführt. Zudem soll so früh wie möglich mit Lehrformaten begonnen werden, die eine Anwesenheit der Studierenden und Lehrenden nicht erfordern. 

16:38 Uhr: Dynamo-Stürmer Patrick Schmidt: "Wie in einem Film"

Dynamo-Torjäger Patrick Schmidt haben die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie völlig überraschend getroffen. «Allein die Entwicklungen in den letzten 48 Stunden vor dem vergangenen Wochenende haben mich schon etwas sprachlos gemacht. Es läuft alles wie in einem Film ab, in dem man sich allerdings selbst befindet», sagte Schmidt in einem Interview auf der Club-Website. Das komplette Interview gibt es HIER

16:25 Uhr: DSC-Volleyballerinnen starten Ticket-Aktion

Die DSC-Volleyballerinnen haben eine Fanaktion gestartet, um den wirtschaftlichen Schaden durch den Saisonabbruch aufzufangen. Auf Anregung der treuen Fans wurde eine Ticket-Aktion gestartet. Die DSC-Fans können sich "Unterstützer-Tickets" in drei Kategorien sichern:

  • Ticket 1 - Zusammenhalt für 20,00 Euro
  • Ticket 2 - Gemeinschaft für 10,00 Euro
  • Ticket 3 - Verbundenheit für 5,00 Euro

Die Unterstützer-Tickets können online über ETIX erworben werden.

15:30 Uhr: Sächsische Schulen, Kitas und Kindertagespflegen schließen ab dem 18. März

In Sachsen schließen die am Mittwoch die Schulen und Kitas. Dazu hat Sachsens Sozialministerium am Nachmittag eine Allgemeinverfügung erlassen. Oberschulen und Gymnasien werden geschlossen. An Grundschulen und Kitas sollen es noch in Einzelfällen eine Notbetreuung geben.  Betreuungsangebote werden geschaffen für Kinder, deren Eltern  oder der alleinige Personensorgeberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert sind. Infos, wer die Betreuung in Anspruch nehmen kann sowie das auszufüllende Formblatt gibts auf hier.
Für Rückfragen schaltet das Kultusministerium eine Hotline unter  0351 56 46 99 99
Für die Zeit der Schulschließungen wird den Schülern durch die Schulen Lernstoff bereitgestellt, damit die freie Zeit als Lernzeit genutzt werden kann.
Die Regelungen gelten vorerst bis zum Ende der Osterferien am 17. April.  

Schulen und Kitas schließen|Ab 18. März 2020 werden alle Schulen, Kitas und die Kindertagespflege in #Sachsen bis zum Ende der Osterferien (17. April 2020) geschlossen. Eine Notbetreuung an Kitas und Grundschulen wird gewährleistet.https://t.co/hprdUyoTvJ. #Corona_SN

— Sächsisches Staatsministerium für Kultus (@Bildung_Sachsen) March 16, 2020

15:05 Uhr: Dynamo muss bis mindestens 2. April weiter pausieren

Die Vertreter der 36 Profiklubs der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga sind am Mittag zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der DFL in Frankfurt zusammengekommen. Dabei wurde Dynamo Dresden vom kaufmännischen Geschäftsführer Michael Born vertreten. Die Klubs beschlossen, den Spielbetrieb bis Anfang April weiter ruhen zu lassen und sich am 30. März erneut zu treffen. 

„Wir haben in Frankfurt einen der Situation angemessenen und äußerst konstruktiven Austausch aller Clubs erlebt. Christian Seifert hat als Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga stellvertretend für alle Erst- und Zweitligisten anschließend auf einer Pressekonferenz ausführlich Stellung bezogen und geschildert, in welch herausfordernden Situation sich die 36 DFL-Clubs befinden. Wir werden wie jedes andere mittelständische Unternehmen in unserer Gesellschaft die Auswirkungen der Corona-Krise für Dynamo Dresden in den kommenden Tagen weiter intensiv analysieren und einen genauen Plan erstellen, welche wirtschaftliche Last auf uns zukommt und mit welchen strategischen sowie kreativen Maßnahmen wir die finanzielle Herausforderung als demokratischer Traditionsverein in den kommenden Wochen und Monaten stemmen können“, erklärte Michael Born.

15:04 Uhr: Staatliche Parks und Gärten sind geöffnet

Bis auf Weiteres bleiben Parks und Gärten für Besucher offen. Darunter zählen: 

  • Schlosspark Pillnitz
  • Barockgarten Großsedlitz
  • Schlosspark Weesenstein
  • Klosterpark Altzella
  • Schlosspark Rammenau
  • Großer Garten Dresden
  • Dresdner Zwinger

14:48 Uhr: Geibeltbad und Sportschwimmhalle in Pirna sind ab morgen geschlossen

Das Geibeltbad und die Sportschwimmhalle in Pirna schließen ab dem 17. März. Grund dafür ist die Sicherheit der Badegäste und des Personals. Sobald sich die Lage rund um Covid-19 entspannt, soll der Badebetrieb wieder aufgenommen werden, hieß es heute in einer Mitteilung.

14:45 Uhr: Dresdner Frühjahrsputz abgesagt

Die Aktionswoche "Sauber ist schöner!" und die Elbwiesenreinigung finden nicht statt. Grund dafür sind mehr als 1000 Beteiligte, die gemeinsam Dresden reinigen wollten. 

14:10 Uhr: Einschränkungen im Zoo Dresden

Der Zoo wirkt mit neuen Einschränkungen gegen die rasche Verbreitung des Corona-Virus:

  • Alle Tierhäuser, der Streichelzoo und der Zooshop bleiben bis auf Weiteres geschlossen
  • Das Pinguincafé verkauft Speisen nur noch aus dem Café-Fenster
  • Afrika Lodge hat bis zum 18. März geschlossen
  • Tickets werden nur noch an der Außenkasse verkauft

Die Ticketpreise wurden dementsprechend reduziert. Die Änderungen gelten für die nächsten 14 Tage.

14:08 Uhr: Landtag beschränkt Tagesordnung auf das Nötigste

In dieser Woche wird der Landtag in Dresden nur an einem Tag zusammenkommen. Wegen der Corona-Krise wurde die Tagesordnung auf das Nötigste beschränkt. Landtagspräsident Matthias Rößler wird sich ab der kommenden Woche regelmäßig mit den Fraktionsvorsitzenden über das weitere Vorgehen im Parlament austauschen.

13:55 Uhr: Dynamo gibt Corona-Update

Dynamo Dresden hat am Montag über weitere Maßnahmen um den Coronavirus informiert.

  • Nachdem in der Nachwuchs Akademie der Fußball bereits "auf Null gesetzt wurde", haben sich am Montagmittag alle Mitarbeiter der Geschäftsstelle der Nachwuchs Akademie ins Home-Office begeben.
  • Das Internat ist bereits seit Freitag geschlossen, alle Spieler sind zu ihren Familien verabschiedet worden. Auch die Sportschule ist geschlossen.
  • Dynamo-Angestellten mit Kindern ist es in der aktuellen Situation nach Rücksprache mit der
    Geschäftsführung zudem möglich, sich zuhause entsprechend um ihre Familie zu kümmern.
  • Dynamos Vermarkter Lagardère Sports wird ab sofort deutschlandweit aus dem Home-Office arbeiten
  • Der Dynamo-Fanshop an der Lennéstraße im Rudolf.Harbig-Stadion hat vorerst weiter geöffnet. Bestellungen über den Online-Shop sind ebenfalls möglich.

13:50 Uhr: DSC-Volleyballerinnen lösen Verträge mit ausländischen Spielerinnen auf

Die Coronavirus-Krise stellt die DSC-Volleyballerinnen vor wirtschaftlich extreme Herausforderungen. Um den ausländischen Spielerinnen die Einreise in ihre Heimatländer zu ermöglichen und aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten, sind die zum Saisonende auslaufenden Verträge in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst worden. Lucija Mlinar (Kroatien) und Piia Korhonen (Finnland) sind am Wochenende bereits abgereist.

Mit Milica Kubura (Serbien), Laura de Zwart (Niederlande) und Nikola Radosová (Slowakei) werden drei weitere Spielerinnen heute bzw. in den kommenden Tagen in ihre Heimatländer zurückkehren. Ivana Mrdak (Serbien) dagegen bleibt im Zuge ihrer ausstehenden medizinischen Betreuung aufgrund ihrer Thrombose bis auf Weiteres in Dresden.

13:43 Uhr: Dampfschifffahrt stellt Betrieb ein

Die Dampfschifffahrt hat den Fahrbetrieb bis Ende März eingestellt. Ein Großteil der Mitarbeiter wird jetzt im Homeoffice arbeiten. Man werde die Situation weiter kritisch beobachten und sobald wie möglich den Betrieb wieder aufnehmen, heißt es in einer Mitteilung.

13:30 Uhr: Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sagt Veranstaltungen ab Mittwoch ab

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind Veranstaltungen ab Mittwoch untersagt. Ausnahmen gibt es für Hochzeiten, Beisetzungen und Kindstaufen. Auch alle Gaststätten werden dort geschlossen. Für Hotels gibt es Sonderregelungen.

12:51 Uhr: Lange Schlangen vor Dresdner Corona-Ambulanz

Lange Schlangen vor der Corona-Ambulanz des Dresdner Universitätsklinikums: Bis auf die Straße hinaus standen die Menschen am Montagvormittag in loser Reihe, um sich auf das Coronavirus Sars-CoV-2 testen zu lassen. «Unsere Test-Kapazitäten sind für heute erschöpft, wir müssen die Menschen nach Hause schicken», sagte der Sprecher des Uniklinikums, Holger Ostermeyer, am Mittag der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit würden Schilder aufgestellt, um die Wartenden darauf hinzuweisen. An der vor einer Woche eingerichteten Infektionsambulanz werden auch Tests von anderen Krankenhäusern ausgewertet, erklärte Ostermeyer.

11:06 Uhr: Wichtige Informationen zur aktuellen Corona-Lage in Freital

Folgende Festlegungen wurden im Krisenstab bisher getroffen:

  • Die städtischen Sammlungen, die Musikschule und die Stadtbibliothek bleiben weiterhin geöffnet
  • Städtische Kindertagesstädten und Horte bleiben zunächst geöffnet, eine Entscheidung wird diese Woche getroffen
  • Für den Fall einer Schließung wird eine "Notbetreuung" eingerichtet
  • Die Stadt verschiebt bis auf Weiteres alle nicht notwendigen öffentlichen Termine, wie zum Beispiel Gratulationen bei runden Alters- und Ehejubiläen
  • Übungen, Dienste und Versammlungen der Freiwilligen Feuerwehr Freital sind abgesagt
  • Der Stadtrat tagt weiter, dass Beiwohnen soll im eigenen Ermessen entschieden werden
  • Die städtische Wohngemeinschaft WGF schließt ihre Geschäftsstelle und ist nur noch telefonisch unter der 0351 652619-40 oder per E-Mail: info@wgf-freital.de erreichbar
  • Das Freizeitzentrum Hains schließt alle Bereiche ab dem 17. März 
  • Das Stadtkulturhaus sagt große Veranstaltungen ab

10:37 Uhr: Jobcenter, Arbeitsagenturen und AOK+-Filialen reduzieren den Kundenkontakt

Die Jobcenter und Arbeitsagenturen reduzieren den Kundenkontakt. Dabei steht die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern besonders im Vordergrund. Dafür werden der Telefon- und Online-Zugang erweitert und ausgebaut. Für dringende persönliche Angelegenheiten stehen Kundenberater immernoch zur Verfügung. Es kommt zu keinen finanziellen Nachteilen. Die AOK schließt ab dem 19. März alle Filialen. Die Mitarbeiter sind nur noch telefonisch erreichbar. 

8:58 Uhr: Stadt bittet um Versammlungsabsagen

Die für Montag in Dresden geplanten Versammlungen sollen abgesagt werden. „Der Conoravirus und die damit verbundene Ansteckungsgefahr nimmt keine Rücksicht auf politische Meinungen. Wir appellieren daher an die Anmelder, ihre Versammlungen abzumelden und an die Demonstrationsteilnehmer, nicht am Montag in die Stadt zu kommen“, sagt Dresdens Pressesprecher Kai Schulz. Die Versammlung des Pegida Förderverein e. V. wurde bereits zurückgezogen.  

8:12 Uhr: Erste Jugendweihe-Absagen

Weniger als drei Wochen vor Beginn der traditionellen Jugendweihfeiern in Sachsen stehen die für April bis Juni angesetzten Veranstaltungen auf der Kippe. Erste Auftaktveranstaltungen in Dippoldiswalde (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) wurden abgesagt. «Ziel ist in jedem Fall, alle Feiern stattfinden zu lassen», sagte die Sprecherin des Sächsischen Verbands für Jugendarbeit und Jugendweihe, Carla Hentschel, der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Eventuelle Ausfälle sollen nachgeholt werden.

Für weitere Corona-Informationen für Sachsen klicken Sie hier.

4:29 Uhr: 139. Grundschule und Kita „Gorbitzer Sonnenland“ müssen schließen

Eine Mitarbeiterin im Hort der 139. Grundschule und der dazugehörigen Kita „Gorbitzer Sonnenland“, Omsewitzer Ring 10, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das Ergebnis liegt dem Gesundheitsamt seit Sonntag den 15. März 2020, vor. Das Gesundheitsamt hat in Absprache mit dem Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen und dem Träger „Bürgerhilfe Sachsen e.V.“ sofort reagiert und eine Schließung festgelegt.

„Für alle Kinder, Lehrer und das gesamte Personal der Einrichtung wird auch hier eine häusliche Isolation von 14 Tagen angeordnet. Der Träger und die Schulleitung wird die Eltern darüber schnellstmöglich informieren, ein schriftlicher Bescheid des Gesundheitsamtes folgt“, so Pressesprecher Kai Schulz. In Abstimmung mit der Leitung des Eigenbetriebs Kindertagesstätten wurde darüber hinaus festgelegt, dass die Eltern für die Zeit der häuslichen Absonderung keine Beiträge entrichten müssen. Damit soll die Belastung in dieser Zeit minimiert werden.


15. März 2020

15:20 Uhr: Einschränkungen bei der Länderbahn

Im Linienverkehr der Länderbahn kommt es wegen der Einstellung der grenzüberschreitenden Zugverbindungen in Tschechien und Polen seit Samstag zu Behinderungen. In Sachsen sind die Vogtlandbahn sowie der Trilex betroffen, wie ein Sprecher der Länderbahn mitteilte. Von Zwickau und Plauen aus fährt die Bahn nur noch bis Zwotental und nicht mehr bis nach Kraslice auf tschechischer Seite. Fahrgäste von Zwickau Richtung Cheb können nur noch bis Bad Brambach fahren.

Der Trilex zwischen Dresden und Liberec verkehrt noch bis Zittau. Die Verbindung von Dresden nach Zgorzelec endet in Görlitz und führt nicht mehr nach Polen. Für den Betrieb auf der Strecke Seifhennersdorf-Zittau-Liberec entfallen die Haltepunkte in Deutschland. Entsprechende Anträge wurden von tschechischen und polnischen Verkehrsministerien genehmigt. (dpa)

14:50 Uhr: Nächster Corona-Fall in Dresdner Kita 

In der Dresdner Kindertagesstätte "Villa Mittendrin" auf der Kretschmerstraße gibt es einen Corona-Fall. Diese Kita wird vom Gesundheitsamt deshalb mindestens für zwei Wochen geschlossen. „Für alle Kinder und das gesamte Personal der Einrichtung wird auch hier eine häusliche Isolation von 14 Tagen angeordnet. Die Kita-Leitung wird die Eltern darüber schnellstmöglich informieren, ein schriftlicher Bescheid des Gesundheitsamtes folgt“, so Pressesprecher Kai Schulz.

14:05 Uhr: Corona-Fall in Dresdner St. Benno-Gymnasium 

Ein Schüler des St. Benno-Gymnasiums wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das Testergebnis ging am Sonntag ein. Das Gesundheitsamt hat daraufhin den Kontakt zur Schulleitung hergestellt und angeordnet, dass die Schule bis einschließlich 27. März 2020 geschlossen bleibt. Diese Entscheidung ist unabhängig von der morgigen Aussetzung der Schulpflicht in Sachsen.

Betroffenen Personen werden jetzt von der Schulleitung informiert, über die Verhaltensregeln. „Dies bedeutet, dass tatsächlich für alle Schüler, Lehrer und sonstiges Personal eine häusliche Isolation angeordnet wird“, sagt Dresdens Pressesprecher Kai Schulz. „Der Kreis der Personen lässt sich leider nicht stärker eingrenzen, deshalb ist die Isolation für alle unumgänglich.“, so Schulz weiter. 

0:05 Uhr: Die Grenze zu Polen ist dicht

Nach den ersten Sperrungen zum Nachbarland Tschechien, hat nun auch Polen nachgezogen. Seit Mitternacht wurden an den Grenzübergangspunkten entsprechende Sperren eingerichet. Außerdem sind alle internationalen Flug- und Zugverbindungen ausgesetzt. Für den Warenverkehr bleibe die Grenze aber geöffnet - betonte Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am vergangenen Freitag auf einer Pressekonferenz. Die Maßnahmen gelten zunächst für zehn Tage, können aber um weitere 20 Tage verlängert werden.

Polnische Staatsbürger hingegen können mit dem Auto aus dem Ausland zurückkehren, müssen dann aber in eine 14-tägige Quarantäne. Zudem sind alle polnischen Geschäfte in Einkaufszentren geschlossen - mit Ausnahme von Lebensmittelläden und Apotheken. Kneipen, Bars, Spielcasinos und Restaurants bleiben ebenfalls geschlossen. Außerdem sind Veranstaltungen mit über 50 Besuchern untersagt.

14. März 2020

16:30 Uhr: Stand Corona-Infektionen in Sachsen

Nach Angaben des Sächsischen Sozialministeriums gibt es Stand (Samstag 14.03., 16 Uhr)  aktuell 99 Corona-Infizierte im Freistaat Sachsen. 

13:49 Uhr: Dresdner Vereine starten Ticketaktionen

Der plötzliche Saisonabbruch in der Volleyball-Bundesliga und auch im Eishockey stellt einige Vereine vor wirtschaftliche Probleme. Es gehen Einnahmen verloren, mit denen zum Teil fest gerechnet wurde. Das betrifft in Dresden auch die Volleyballerinnen vom DSC und die Eislöwen.

Die Volleyballerinnen dürfen dabei auf die Unterstützung ihrer Fans zählen, die sich bereit erklärt haben, das Geld für bereits gekaufte Eintrittskarten nicht zurück zu verlangen. Diese Tickets werden quasi zu "Geistertickets". Das Geld soll dem DSC zugute kommen. Weitere Infos gibt es HIER

Auch die Eislöwen haben eine Aktion gemeinsam mit den Fans gestartet. Die Dresdner Eishockeycracks bieten "Supporter-Tickets" in drei verschiedenen Kategorien an.
Das Geld soll den Eislöwen helfen. Als Dankeschön für die Unterstützung wird mit allen Ticketkäufern und der kompletten Mannschaft vor Beginn der neuen Spielzeit ein XXL-Gruppenbild auf dem Eis erstellt, welches im Nachgang als Andenken an die besondere Aktion zur Verfügung gestellt wird. Weitere Infos gibt es HIER

11:57 Uhr: Kein Mannschaftstraining bei Dynamo Dresden

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat seinen Spielern bis zum Dienstag freigegeben. Die Akteure sollen individuell trainieren, so Sportchef Ralf Minge.  Am Montag werden die Profi-Vereine der 1. und 2. Bundesliga zusammen mit der Deutschen Fußball über die Konsequenzen und Auswirkungen der Corona-Krise beraten. Mindestens bis zum 2. April ruht der Spielbetrieb.
 

11:31 Uhr: Landeskirche ruft zu Verzicht auf Gottesdienst auf

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus ruft die sächsische Landeskirche ihre Gemeinden dringend auf, am Sonntag auf alle Gottesdienste zu verzichten. Die Glocken sollten dennoch läuten und die Kirchen offen sein, teilte das Landeskirchenamt am Samstag in Dresden mit. Der Verzicht auf die Versammlung in der Gemeinde sei keine leichte Entscheidung, aber sie entspreche dem Gebot der Nächstenliebe und diene dem gesellschaftlichen Miteinander, so das Kirchenamt.

10:35 Uhr: Update Schulen/Kitas

Hier nochmals die wichtigsten Regelungen des sächsischen Kultusministeriums im Überblick: 

  • In den sächsischen Schulen findet ab Montag kein Unterricht mehr statt. Zwar bleiben die Schulen geöffnet, die Schulpflicht werde jedoch aufgehoben, teilte das sächsische Kultusministerium mit. Außerdem ordnete das Ministerium unterrichtsfreie Zeit an. 
  • Die Abiprüfungen sind nach derzeitigem Stand nicht in Gefahr. 
  • Klassenfahrten ins In- und Ausland sind bis zum Schuljahresende abzusagen. Klassenfahrten in Sachsen sind zunächst bis zu den Osterferien abzusagen.
  • Die sächsischen Kitas bleiben bis auf Weiteres geöffnet.
  • Eine Entscheidung, ab wann Schulen und Kitas bis zum 17. April komplett geschlossen werden, wird im Laufe der kommenden Woche getroffen.

10:20 Uhr: Dresdner HumorZone vorzeitig beendet

Auch die Dresdner Humorzone wurde am Freitagabend vorzeitig beendet. Alle Veranstaltungen die am Wochenende noch stattfinden sollten sind abgesagt. Die Abschlussgala am Sonntag wird trotzdem fürs Fernsehen aufgezeichnet – allerdings ohne Publikum vor Ort. Der Veranstalter hat bereits Ersatztermine für die verschobenen Auftritte bekannt gegeben. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

10:15 Uhr: Erster Corona-Fall in Dresdner Kita

In Dresden ist die erste Kita von einem Corona-Fall betroffen. Ein Kind in der Kindertagesstätte „Mäuseburg“ auf der Weesensteiner Straße in Tolkewitz wurde positiv getestet. Die Einrichtung wurde für zwei Wochen gesperrt. Für alle 159 Kita-Kinder und 29 Beschäftigten gilt jetzt eine zweiwöchige Quarantäne Der Verdachtsfall im Kreuzgymnasium in Striesen hat sich unterdessen nicht bestätigt. Der Unterricht war am Freitag vorsorglich ausgesetzt worden.

8:15 Uhr: Sebnitzer Schüler an Corona erkrankt

Die Oberschule am Knöchel in Sebnitz bleibt ab Montag geschlossen. Ein Schüler wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Damit können Schüler auch nicht in der Schule betreut werden. Das teilte das Landratsamt Sächsische Schzweiz Osterzgebirge mit.


13. März 2020

22:30 Uhr: Sächsisches Kabinett schließt vorübergehend Museen und Theater

Das sächsische Kabinett hat auf einer Sondersitzung wegen der Corona-Pandemie weitere Einschnitte ins öffentliche Leben beschlossen. So werden staatliche Theater und Museen bis zum 19. April geschlossen, wie es in einer Mitteilung vom Freitagabend heißt. Die Staatsregierung empfehle den Kommunen, kommunale Einrichtungen wie Theater, Museen und Bäder ebenfalls zu schließen.

Zum Schutz älterer und kranker Menschen sollen zudem Besuche in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen deutlich eingeschränkt werden. Empfohlen wurde den Kommunen außerdem, dass für Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 75 Menschen eine Anzeigepflicht gelten soll. Weiterhin gebe es ein generelles Veranstaltungsverbot für Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen.

21:35 Uhr: Viele Dresdner Museen geschlossen

Zahlreiche Museen haben in Dresden geschlossen. Dazu gehören die Sächsische Kunstsammlung, das Verkehrsmuseum, das Hygienemuseum oder das Militärhistorisches Museum. Auch die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten in Sachsen empfangen keine Gäste mehr. 

21:03 Uhr: Auch Polen schließt Grenze

Polen schließt in der Corona-Krise seine Grenzen für Ausländer. Dies teilte der Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Freitagabend auf einer Pressekonferenz in Warschau mit. Alle Internationale Flug- und Zugverbindungen sollen ab Sonntag ausgesetzt werden. Damit solle einer weiteren Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 entgegengewirkt werden. Morawiecki betonte, für den Warenverkehr blieben die Grenzen offen. Die Maßnahme gelte zunächst für zehn Tage, könne aber um weitere 20 Tage verlängert werden.

20:10 Uhr: Keine Probleme bei Strom und Trinkwasser in Dresden

Wie die Versorger Drewag und Drewag Netz  mitteilen, läuft die Versorgung mit Strom, Trinkwasser, Fernwärme und Gas im gesamten Dresdner Stadtgebiet stabil und störungsfrei. Die Hygienemaßnahmen wurden wie überall verstärkt.
 

18:15 Uhr: Update Schulschließungen / Falschmeldungen

Es kursieren diverse Falschmeldungen im Netz und über Whatsapp zu den Schulschließungen und den Betreuungen in Kitas. Am Freitagabend gibt es eine Pressekonferenz mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Da werden voraussichtlich weitere Einzelheiten bekanntgegeben werden.

Was wir bisher wissen:
Sachsens Kultusministerium ordnet für öffentliche Schulen ab Montag (16. März) unterrichtsfreie Zeit an. Die Anordnung gilt bis auf Weiteres. Die Schulen bleiben jedoch geöffnet. Das Lehrpersonal ist anwesend, um die Betreuung für alle Schülerinnen und Schüler sicherzustellen. In der unterrichtsfreien Zeit können Schülerinnen und Schüler jedoch zuhause bleiben. Eine Schulpflicht besteht nicht.

❗️ Liebe Nutzerinnen und Nutzer, aufgrund der zahlreichen Nachfragen und Falschmeldungen: Die sächsischen Kitas bleiben bis auf Weiteres geöffnet.

— Sächsisches Staatsministerium für Kultus (@Bildung_Sachsen) March 13, 2020

17:34 Uhr: Aktuell Zahl der Corona-Infizierten in Sachsen

Aktuell gibt es 77 Corona-Fälle in Sachsen  (Stand 13.03.2020, 17:30 Uhr) 

16:33 Uhr: DVB mit Sondermaßnahmen gegen das Corona-Virus

Die DVB reagieren auf die Situation rund um den Corona-Virus. Unter anderem öffnen die Türen von Bussen und Bahnen automatisch an jeder Haltestelle, die erste Tür beim Busfahrer ist gesperrt und es können keine Tickets mehr im Bus gekauft werden. Alle DVB-Fahrzeuge werden jede Nacht gereinigt und gründlich desinfiziert. Ebenso die Ticketautomaten werden regelmäßig gereinigt. Servicepunkte bis auf den am Hauptbahnhof haben weiterhin geöffnet und durch die sachsenweite Schulaussetzung werden Sonderbusse aus dem bestehenden Linienverkehr entfernt.

16:29 Uhr: DFL verlegt den 26. Spieltag

Im Umfeld mehrerer Clubs sind potentielle und bestätigte Corona-Virus-Infektionen aufgetreten. Das nimmt die DFL zum Anlass den 26. Spieltag in der ersten und zweiten Bundesliega zu verlegen. Dabei bleibt jedoch das Ziel, die Saison bis zum Sommer zu Ende zu spielen.

15:55 Uhr: Uniklinikum Dresden hat Besuchsverbot erlassen

Das Uniklinikum hat aufgrund des Coronavirus neue Sofortmaßnahmen ergriffen. In der Notaufnahme werden nur noch Patienten mit lebensbedrohlichen Symptomen behandelt. Dies gilt insbesondere für Patienten mit dem Wunsch nach einem Coronavirus-Test.
Außerdem wurde ein sofortiges Besuchsverbot erlassen.

15:50 Uhr: Center for Molecular and Cellular Bioengineering (CMCB) der TU Dresden vorübergehend geschlossen

Ein Doktorand an der TU Dresden hat sich im Rahmen einer Dienstreise nach Frankreich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut, und er befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Um die Verbreitung des Virus zu verhindern, hat das Rektorat der TU Dresden entschieden, die Gebäude des CMCB in der Dresdner Johannstadt vorübergehend zu schließen und die ca. 500 Mitarbeiter von der Arbeit freizustellen. Lediglich ein Notbetrieb der Institute wird aufrecht gehalten.

15:28 Uhr: Museen, eintrittspflichtige Parks und Gärten der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen geschlossen

Ab dem 14. März bis zum 19. April sind vorerst Museen, eintrittspflichtige Parks und Gärten der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen geschlossen.

Davon betroffen sind:

  • Filmkuppel „Zwinger Xperience“ im Innenhof des Dresdner Zwingers
  • „Festung Xperience“ in der Festung Dresden
  • Schloss & Park Pillnitz
  • Schloss Moritzburg und Fasanenschlösschen Moritzburg
  • Albrechtsburg Meissen
  • Barockgarten Großsedlitz
  • Schloss Weesenstein
  • Palais Großer Garten & Parkeisenbahn Dresden
  • Burg Stolpen
  • Barockschloss Rammenau
  • Schloss Nossen
  • Klosterpark Altzella
  • Burg Mildenstein
  • Burg Kriebstein
  • Schloss Colditz
  • Schloss Rochlitz
  • Burg Gnandstein

14:43 Uhr: Sachsen will Schulpflicht aussetzen

Sachsen will ab kommenden Montag die Schulpflicht aussetzen. Schüler können demnach zu Hause bleiben oder eine sichergestellte Betreuung an den Schulen wahrnehmen. Schüler, Lehrer und Eltern sollen so genügend Zeit bekommen sich auf die Schulschließung vorzubereiten. Wann Schulen geschlossen werden soll in der nächsten Woche entschieden werden.

14:20 Uhr: Grenzen für Pendler mit Sonderregelungen geöffnet

Tschechien schließt die Grenzen ab Mitternacht für Deutsche, die keinen Wohnsitz in unserem Nachbarland haben. Ausnahmen gelten aber unter anderem für LKW-Fahrer, Busfahrer, Rettungsdienste oder Pendler. Pendler benötigen allerdings eine Bescheinigung ihres Arbeitsgebers, dass ihr Arbeitsort im Umkreis von 50 km von der Grenze liegt.

 

Weiterhin geöffnete Grenzübergänge (für Pendler und Güterverkehr):

- Strážný - Phillippsreut
- Pomezí nad Ohří - Schirnding
- Rozvadov-dálnice - Waidhaus
- Folmava – Furth im Wald/Schafberg
- Železná Ruda – Bayerisch Eisenstein
- Krásný Les - Breitenau
- H. Sv. Šebestiána – Reitzenhain

 

Zusätzliche Grenzübergänge (offen nur für die Grenzpendler – nur von 5.00 bis 23.00 Uhr):

- Všeruby – Eschlkam
- Jiříkov – Neugersdorf
- Vojtanov –Schönberg
- Cínovec - Altenberg

 

Betroffen von den Einschränkungen sind auch Bus und Bahn Verbindungen über die Grenze:

- Die Nationalparkbahn
- Buslinie T in Sebnitz
- Linie 398 Dresden – Teplice
- Fähre zwischen Schöna und Hřensko
 

13:49 Uhr: Absage einzelner Veranstaltungen der staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten

Absage einzelner Veranstaltungen der staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten:

  • Veranstaltungsverbot im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
  • "Offene Orangerie" im Schlosspark Pillnitz abgesagt (14.-15. März)
  • Absage Mittelalterspektakel im Klosterpark Altzella (4.-5. April)
  • Absage der Feier zur Saisoneröffnung von SBG (5. April)
  • "Sächsische Zitrustage" abgesagt (23.-24. Mai)

13:36 Uhr: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr beantwortet alle Fragen rund um das Corona-Virus

Die wichtigsten Fragen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern hat das Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr aufgenommen und HIER beantwortet

13:20 Uhr: Alle staatlichen Museen schließen

Mit sofortiger Wirkung werden ab dem 14. März alle staatlichen Museen in Sachsen bis zum 19. April geschlossen. Darauf einigten sich Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch und die staatlichen Museen.

12:10: Deutsche Bahn stellt Fernverkehr nach Italien ein

Derzeit kommt es zu keinen Einschränkungen im Bahnverkehr innerhalb Deutschlands. Jedoch der Fernverkehr zwischen Deutschland und Italien wird eingestellt. Dies gilt mindestens bis zum 3. April. Auch im Bahnverkehr nach Tschechien wird es zu Einschränkungen kommen. 

11:52 Uhr: Sächsische Finanzämter werden für den Besucherverkehr geschlossen

Die Informations- und Annahmestellen der sächsischen Finanzämter bleiben vorerst für den Besucherverkehr geschlossen. Grund dafür ist der Schutz der Bevölkerung und die Gewährleistung der Arbeitsfähigkeit der Bediensteten. Über das Info-Telefon mit der Rufnummer 0351/ 7999 7888 können generelle Fragen von 8 bis 17 Uhr (Mo. - Do.) und von 8 bis 12 Uhr am Freitag beantwortet werden. 

10:50 Uhr: Sächsischer Fußballverband unterbricht Spielbetrieb

Bis einschließlich 22. März finden auf Landesebene keine Spiele statt. Das teilte der Verband am Freitag mit. Er empfiehlt auch allen Kreisverbänden, sich anzuschließen. Die meisten haben schon nachgezogen und setzen ihren Spielbetrieb ebenfalls aus. Ob die Saison zu Ende gespielt werden kann, ist derzeit offen.

10:42 Uhr: Freistaat Sachsen entscheidet bis Samstag über Schließung von Schulen und Kitas

Sachsen wird bis morgen entscheiden, ob Schulen und Kitas im Freistaat wegen Corona geschlossen werden sollen. Nach unseren Informationen tritt heute der Krisenstab der Staatsregierung zusammen. Hier werden Gesundheitsministerium, Kultusministerium und Gesundheitsbehörden beraten. Gegen 16 Uhr werden Vertreter der Großstädte und Landkreise in der Staatskanzlei erwartet, um die Möglichkeiten von Notbetreuungen in den Kommunen auszuloten. Am Abend kommt dann das Kabinett zusammen. Eine Entscheidung (über Schul- und Kita-Schließungen) wird wohl erst am späten Abend oder Samstagfrüh verkündet werden.

10:25 Uhr: Entscheidung gefallen! Bundesliga und 2. Bundesliga spielen am Wochenende

In einer Sondersitzung ist die Entscheidung der Deutschen Fußball-Liga DFL gefallen. Der anstehende Spieltag in der Bundesliga und 2. Bundesliga am Wochenende wird gespielt. In allen Stadien aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit, also als Geisterspiele.

Bedeutet, dass RB Leipzig am Samstag planmäßig auf den SC Freiburg trifft und auch Erzgebirge Aue wird am Samstag in der 2. Bundesliga den SV Sandhausen empfangen.

Die einzige abgesagte Partie ist am Sonntag Hannover 96 gegen Dynamo Dresden, da es bei den Niedersachsen zwei positive Corona-Fälle gibt und die Mannschaft in häuslicher Quarantäne ist.

Am Montag tagt die Mitgliederversammlung der DFL, dann soll der Spielbetrieb ab Dienstag bis einschließlich 2. April, also zum Ende der Länderspielpause, eingestellt werden. Danach wird neu beraten.

07:15 Sächsische Schweiz-Osterzebirge verhängt Hausarrest für Rückkehrer aus Risikogebieten

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat angeordnet, dass Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten 14 Tage lang zu Hause bleiben müssen. Die Allgemeinverfügung ist mit sofortiger Wirkung in Kraft. Zu Risikogebieten zählen Italien und Iran oder einige Gebiete in China, Korea und Frankreich. Die Rückkehrer sollen sich unverzüglich beim Gesundheitsamt des Landkreises melden - telefonisch, schriftlich oder per Mail. NICHT persönlich! Sie müssen alle unnötigen Kontakte zu anderen Menschen unterlassen.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Hier geht's zum Online-Formular.


12. März 2020

20:35 Uhr: Tschechische Staatsbahn stellt Verkehr nach Deutschland ein

Die tschechische Staatsbahn Ceske Drahy (CD) stellt ab der Nacht zu Samstag den Verkehr von und nach Deutschland ein. «Die Züge werden bis zur Staatsgrenze fahren und dann umkehren», teilte der Konzern am Donnerstag bei Twitter mit. Man reagiere damit auf die Ausrufung des Notstands durch die Regierung in Prag, um eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern. Betroffen sind unter anderem die Eurocity-Verbindungen Hamburg-Berlin-Dresden-Prag sowie die IC-Busse zwischen Leipzig und Prag sowie zwischen Nürnberg und Prag.

20:32 Uhr: Vorzeitiges Saisonende der Volleyball-Bundesliga

Die Volleyball Bundesliga (VBL) reagiert auf die sich rasant verändernde Situation rund um die Vorkehrungen zur Eindämmung des Coronavirus. Die Spielzeit der 1. Bundesliga der Frauen und Männer wird sofort abgebrochen. Betroffen davon sind auch die Volleyballerinnen des DSC.

17:35 Uhr: Großer Andrang in Dresdner "Coronavirus-Ambulanz"

Die Ärzte des Dresdner Universitätsklinikums haben aufgrund des riesigen Andrangs in der "Corona-Ambulanz" aufgerugen, sich wirklich nur im Verdachtsfall testen zu lassen. So sollen sich Menschen mit Erkältungssymptomen nur dann beim Arzt vorstellen, wenn sie aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind oder Kontakt zu Infizierten hatten. So sollen lange Warteschlangen, wie in den vergangenen Tagen vermieden werden. Vereinzelt seien Menschen mit der Bitte um einen negativen Test für den Arbeitgeber vorbeigekommen oder um in den Urlaub reisen zu können.

"Nur die, die wirklich krank sind, werden getestet", bekräftigte der medizinische Geschäftsleiter Andreas Mogwitz. Um die Wartezeit zu verkürzen, befragt inzwischen eine Infektiologin die Wartenden vor der Ambulanz und trifft anhand eines Fragebogens eine Vorauswahl. Bis zu 100 Menschen am Tag seien seit der Eröffnung am Montag in die Coronavirus-Ambulanz der Dresdner Uniklinik gekommen, rund ein Drittel aber wieder nach Hause geschickt worden.

17:15 Uhr US-Army verkleinert Manöver wegen Corona

Die Verbreitung des Corona-Virus hat auch Auswirkungen auf die US-geführte Truppenübung „Defender“. So soll der Umfang der beteiligten Streitkräfte reduziert werden, teilte das US-Hauptquartier in Wiesbaden mit. Gleichzeitig werde alles unternommen, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Die amerikanischen Truppen rollen bei ihrer Verlegung nach Osteuropa auch durch Sachsen. In der Bundeswehrkaserne Frankenberg ist ein Zwischenstopp geplant.

17:05 Uhr: Corona-Krisengipfel in Dresden

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) wollen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus zu einem Treffen mit Wirtschaftsvertretern zusammenkommen. Am kommenden Dienstag (17.3.) soll es einen «Corona-Krisengipfel» geben unter dem Motto «Beschäftigung sichern, Unternehmen gezielt helfen‎».

Ob Quarantänefälle in den Belegschaften, ausbleibende Lieferungen in den ‎Zulieferketten oder betroffene Handwerker - immer mehr Firmen ‎meldeten Probleme, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag mit. Zusammen mit Vertretern von Gewerkschaften, Wirtschaftsverbänden, Industrie- und Handelskammern (IHK), Handwerkskammern und Arbeitsagentur soll über aktuelle Probleme in den Branchen und über benötigte Hilfe diskutiert werden.

16:35 Uhr: Update zu Veranstaltungen in Dresden und Umgebung

Sachsens Regierung greift zu drastischen Maßnahmen - und verbietet Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen. Wie ist die Lage in Dresden. Welche Events werden gestrichen oder verschoben. 
Ein Überblick:  (Stand: 12. März, 16:35 Uhr):

  • Die 28. Gala des Dresdner Sports am Samstag, 14. März ist abgesagt worden
  • Der City Lauf Dresden am Sonntag, 15. März wurde jetzt abgesagt
  • Die SemperOper Dresden und Staatsschauspiel Dresden stellen den Spielbetrieb bis zum 19. April 2020 ein.
  • Der Hutball ist auf den 21. November verschoben worden. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit, können aber auch zurück gegeben werden. Bis 10. April wird der Kaufpreis erstattet.
  • Die "Lange Nacht der Dresdner Theater" am 14. März wurde abgesagt.
  • Die Frühlingsmesse "Dresdner Ostern" vom 2. bis 5. April 2020 ist abgesagt.
  • Der Nachflohmarkt am 14. März und die 2. Lady-Fashion-/Hosenscheisser-Flohmärkte am 15. März in Riesa sind abgesagt.
  • Der Kulturpalast sagt ab dem 12. März alle Veranstaltungen im Konzertsaal ab. Davon betroffen ist auch "The Queen Night - die Musik-Show" am 19 April 2020. Das Konzert wurde auf den 11. Januar 2021 verschoben. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit.
  • Die Dresdner Philharmonie streicht sämtliche Veranstaltungen im Konzertsaal des Kulturpalasts. Die Regelung gelte zunächst bis zum 19. April, teilten die Veranstalter mit. 
  • Die Babymesse wird vorerst auf den 6. und 7. Juni verschoben.
  • Die Volleyballerinnen vom Dresdner SC spielen am Samstag vor leeren Rängen gegen Wiesbaden.
  • Die Organisatoren des City-Laufs beraten sich, sind aber noch zu keinem Entschluss gekommen.
  • Das Handball-Sachsenderby am Sonntag zwischen HC Elbflorenz und EHV Aue wird bis auf weiteres verschoben.

16:30 Uhr: Bahnverkehr zwischen Tschechien und Sachsen wird eingestellt werden

Tschechien macht die Grenzen dicht. Die Regelung gilt ab Mitternacht in der Nacht zum Samstag. Züge und Busse sollen dann nicht mehr über die Tschechische Grenze fahren. Damit soll die Verbreitung des Corona-Virus verhindert werden. Das teilte uns ein Sprecher des VVO mit. Diese Einschränkung betrifft auch die Fähre von Schöna nach Hrensko. Derzeit wird an einem alternativen Fahrplan gearbeitet.

16:15 Uhr: TU Dresden verschiebt Semesterbeginn

Die TU Dresden verschiebt den Start des Sommersemesters mindestens auf den 27. April 2020. Dies teilten die Verantwortlichen in einer Pressemitteilung mit. Damit würde die TU der Empfehlung des Sächsischen Wissenschaftsministeriums folgen, heißt es weiter. Die Studierenden sollen umgehend informiert werden.

16:15 Uhr: Dynamo Dresden beschließt Maßnahmen

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat auf die Ausnahmesituation reagiert und verschiedene Maßnahmen vorerst bis zum 9. April getroffen:

  • Die Profis sind angehalten, keine Selfie- und Autogrammwünsche mehr zu erfüllen
  • Alle vereinseigenen Veranstaltungen (Autogrammstunde, Giraffenbande, Sponsorenabend, etc.) werden im angegebenen Zeitraum gestrichen
  • Keine Pressekonferenzen vor den Spielen
  • Die Geschäftsstelle bleibt vorerst geschlossen.

16:00 Uhr: Jetzt 49 Infizierte in Sachsen

Das sächsische Gesundheitsministerium korrigiert die Zahl der infizierten Personen auf 49, von bisher 39 gemeldeten am Morgen.

15:30 Uhr: Erste Schule in Dresden schließt

Wegen eines Corona-Verdachtsfalles bleibt das Evangelische Kreuzgymnasium in Striesen am Freitag geschlossen. Die Schule hat eine automatische Bandansage am Telefon geschaltet. Sollte sich der Verdachtsfall nicht bestätigen, soll ab Montag der Unterricht wieder planmäßig stattfinden.

15:25 Uhr Tschechien stoppt Einreise für Deutsche

Tschechien schließt seine Grenzen für alle Deutschen, die keinen festen Wohnsitz in dem EU-Mitgliedstaat haben. Die Maßnahme gelte auch für Ausländer aus Italien, Spanien, Österreich, der Schweiz, Schweden, Norwegen, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Dänemark und Frankreich, erklärte Ministerpräsident Andrej Babis nach einer Krisensitzung am Donnerstag. Er stufte diese Staaten als Risikogebiete für eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus ein. In Tschechien gibt es bisher 96 bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Virus.

15:16 Uhr: Dynamo-Spiel in Hannover unsicher

Das Dynamo Spiel am Sonntag in Hannover wird wahrscheinlich. Grund: Beim Gegner Hannover 96 gibt es mittlerweile den zweiten Corona-Fall. Nach Timo Hübers jetzt auch sein Teamkollege Jannes Horn betroffen. Die Niedersachsen haben ihr Training am Nachmittag bereits komplett abgesagt. 

Alle Spieler der Profimannschaft von #H96 stehen ab heute für 14 Tage aus #Corona-Vorsichtsgründen unter häuslicher Quarantäne. Der Klub beantragt bei der #DFL die Absetzung der Zweitligaspiele gegen @DynamoDresden und beim @VfL_1899. #NiemalsAlleinhttps://t.co/OOi73uP5wq

— Hannover 96 (@Hannover96) March 12, 2020

14:35 Uhr: 39 Corona-Fälle in Sachsen

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in Sachsen steigt auf 39 Fälle. Das teilte das Gesundheitsministerium in Dresden mit. Gegenüber dem Vortag waren damit neun Menschen mehr positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden.

13:29 Uhr: Massive Folgen für sächsische Wirtschaft

Die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus zieht die sächsische Wirtschaft in Mitleidenschaft. Besonders hart trifft es durch Absagen von Messen und Veranstaltungen das Gastgewerbe. Mehr als drei Viertel der etwa 8500 Betriebe im Freistaat verzeichnet laut einer Blitzumfrage des Branchenverbands Dehoga bereits massive Umsatzrückgänge. Noch nicht so sehr betroffen ist demnach derzeit die Automobilindustrie. «Das Hauptrisiko ist aktuell ein drohender Produktionsausfall in den sächsischen Firmen, weil die Zulieferungen aus China fehlen», sagte Netzwerkmanager Dirk Vogel vom Zulieferernetzwerk AMZ.

13:09 Uhr: Dresdner Hochschule für Musik setzt Unterricht aus

Die Dresdner Hochschule für Musik Carl Maria von Weber setzt wegen des neuartigen Coronavirus vorübergehend ihre Ausbildung aus. Mit sofortiger Wirkung wurde der Unterrichtsbetrieb eingestellt, teilte die Einrichtung am Donnerstag mit. Alle bis zum 31. März geplanten Veranstaltungen wurden abgesagt. «Wir machen dies aus vorsorgender Verantwortung gegenüber unseren Lehrenden und Studierenden und um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern», sagte Rektor Axel Köhler. Betroffen davon sind rund 600 Studenten und etwa 300 Lehrkräfte. Über eine endgültige Verschiebung des Semesterbeginns werde in der kommenden Woche beraten, so der Rektor.

07:35 Uhr: Dresdner Uniklinik stockt Kapazitäten für Corona-Tests auf

Das Dresdner Universitätsklinikum hat angesichts der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus seine Laborkapazitäten für Tests aufgestockt. Es wurde ein zweites Gerät in Betrieb genommen, welches noch einmal zusätzlich 180 bis 200 Proben pro Tag schaffen kann. Kurzfristig sei ein weiteres Testgerät verfügbar.

Die molekularbiologischen Tests werden in Sachsen auch am Uniklinikum Leipzig und am Klinikum St. Georg in Leipzig sowie an der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) durchgeführt. «Aktuell gibt es im Freistaat ausreichend Kapazitäten für Labordiagnostik auf das Coronavirus», sagte ein Sprecher des Sozialministeriums.

0:05 Uhr: Aktuell 29 Corona-Infizierte im Freistaat

Aktuell gibt es in Sachsen bis zum Mittwochabend 29 Corona-Infizierte. „Diese Krankheit wird einen sehr, sehr großen Teil der Bevölkerung - 70 bis 80 Prozent, vielleicht auch mehr – erreichen.“, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer am Nachmittag. Für den überwiegenden Teil werde es einen milden Verlauf geben. Es gebe daher keinen Grund, Panik bei der Bevölkerung zu mehren. Es gehe jetzt um Ruhe, Besonnenheit und ein entschiedenes Handeln.
 


11. März 2020

20:10 Uhr: Unis wollen Semesterbeginn verschieben

Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) empfahl den Hochschulen, den Semesterbeginn auf Ende April oder Anfang Mai zu verschieben. Die Rektoren von Sachsens Hochschulen wollen am Montag über eine mögliche Verschiebung des Starts in das Sommersemester beraten. Mit einer Entscheidung sei frühestens am Dienstag zu rechnen, sagte eine Sprecherin der TU Bergakademie Freiberg.

19:30 Uhr: Dynamo Dresden stoppt Vorverkauf

Dynamo Dresden hat den Vorverkauf für das nächste Heimspiel am 22. März gegen Greuther Fürth mit sofortiger Wirkung gestoppt. Stand jetzt wird die Partie sogenanntes „Geisterspiel“ vor leeren Zuschauerrängen ausgetragen. Bisher wurden insgesamt rund 22.000 Tickets für das Fürth-Spiel verkauft.

19:00 Uhr: Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge untersagt Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind ab sofort öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen untersagt, die nicht unter freiem Himmel stattfinden. Das gab das Landratsamt in einer Mitteilung bekannt.
 

14:10 Uhr Keine Veranstaltung mit mehr als 1.000 Teilnehmern

Sachsens Regierung hat wegen des Coronavirus Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen untersagt. Der Erlass solle eine einheitliche Regelung für den Freistaat schaffen und trete am Donnerstag, 8.00 Uhr, in Kraft, teilte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Mittwoch mit.

14:05 Uhr Ministerpräsident Kretschmer informiert

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Gesundheitsministerin Petra Köpping informieren aktuell über weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus:

  • Die Gesundheitsämter bekommen den Erlass Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern abzusagen. Der Erlass tritt am Donnerstag ab 8 Uhr in Kraft. 
    Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern sollen genau überprüft werden.

  • Dr Schulbetrieb in Sachsen wird NICHT grundsätzlich eingestellt. Sollte eine Corona-Erkrankung vorliegen gibt es eine zweiwöchige Pause 

  • Klassenfahrten in Risikogebiete sind verboten. Schulische Reisen sollten am besten nur innerhalb von Sachsen  unternommen werden, Osterurlaube sollte man überdenken
     
  • Osterurlaub sollte man laut Ketschmer zu Hause verbingen 

13:58 Uhr: Keine Besuchergruppen mehr im Landtag

Der sächsische Landtag verzichtet wegen Corona-Virus auf Besuchergruppen und nicht-parlamentarische Veranstaltungen. Der Parlamentsbetrieb soll aber aufrecht erhalten bleiben.

13:50 Uhr: Corona-Fall bei Dynamo-Gegner Hannover

Zum ersten Mal ist im deutschen Profifußball ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zweitliga-Club Hannover 96 gab am Mittwoch bekannt, dass sich der 23 Jahre alte Verteidiger Timo Hübers in häuslicher Quarantäne befindet. Der Verein geht davon aus, dass er seit seiner Ansteckung keinen Kontakt mehr zu Teamkollegen hatte. Hannover spielt am Sonntag in der 2. Bundesliga gegen Dynamo Dresden.

13:48 Uhr: Roland Kaiser verschiebt seine komplette Tour

Roland Kaiser gab bekannt, dass seine komplette "Alles oder Dich"- Tour auf Mai verschoben wird. Grund dafür ist die Beschränkung bei Großveranstaltungen auf unter 1000 Besucher. Die Sommer- und Herbsttermine sollen bestehen bleiben.

12:25 Uhr: Partie von Dynamo Dresden wird zum Geisterspiel

Das Auswärtsspiel von Dynamo am Sonntag in Hannover wird zum Geisterspiel. Hintergrund: Das Land Niedersachsen hat Mittag ein allgemeines Veranstaltungsverbot für alle Events mit mehr als 1.000 Menschen ausgesprochen hat. Diese Verfügung gilt für alle Veranstaltungen.

11:20 Uhr: Bei Verdienstausfällen kann Landesdirektion Sachsen beauftragt werden

Bei Verdienstausfällen durch Quarantäne wegen des Coronavirus kann bei der Landesdirektion Sachsen eine Entschädigung beantragt werden. «Mit den entsprechenden Entschädigungen können sächsische Betriebe, Selbstständige und Freiberufler wirksam unterstützt werden», teilte Landesdirektionspräsidentin Regina Kraushaar am Mittwoch mit.

In der Regel zahle demnach der Arbeitgeber bei Angestellten den Lohn weiter, wenn diese wegen einer Quarantäne nicht arbeiten können. Dieses Geld könne sich das Unternehmen im Nachhinein von der Landesdirektion erstatten lassen. 

10. März 2020

15:13 Uhr: Sachsen lockert Sonntagsfahrverbot für LKW

Sachsen lockert wegen der Ausbreitung des Coronavirus das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen, um mehr haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel zu transportieren. Eine solche Regelung soll zunächst bis Anfang April gelten, sagte Staatssekretär Hartmut Mangold vom Wirtschaftsministerium am Dienstag in Dresden.